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Open Innovation Blog

Innovationsquellen der Unternehmen Email Drucken

Verfasst von Kerstin W., Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Innovation ist neben Kostenreduzierung bzw. Rationalisierung mittlerweile der zweitwichtigste Fokus vieler Unternehmen. Um relevante Ideen für Innovationen zu finden, nutzen viele Unternehmen – meist parallel – drei interne Innovationsquellen:

  • Ideen der Mitarbeiter
  • Ergebnisse der Forschungsabteilungen
  • Analysen von Wettbewerbsprodukten, Märkten und Wettbewerbern. 

 

Aus einer jüngst durchgeführten Umfrage geht hervor, dass im Schnitt die Ideen der Mitarbeiter zu etwa einem Drittel zu den Innovationen in Unternehmen beitragen (die Existenz eines Ideenmanagement ist hier eine Voraussetzung). Je nach Branche nimmt die Forschung als Innovationsquelle einen unterschiedlichen Stellenwert ein. So ist beispielsweise in der pharmazeutischen und chemischen Industrie gerade diese Innovationsquelle stark ausgeprägt. Nachteilig ist, dass die Umsetzung von Forschungsergebnissen in Innovationen oft Jahre dauern kann. In allen Branchen der produzierenden Industrie nimmt die Analyse als Innovationsquelle einen dominanten Anteil ein (bis zu 50%). Aus ihr resultieren die größte Anzahl an Innovationen, seien es Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen.

Dass gerade der Analyse ein großer Anteil der Innovationen entstammt, ist nicht verwunderlich. Dies liegt allein schon daran, dass dieses Vorgehen ein sicherer und bekannter Weg ist. Denn die Analyse setzt in der Regel auf einem Benchmarking des Wettbewerbs bzw. der Wettbewerberprodukte auf. Dabei besteht jedoch immer die Gefahr, dass Unternehmen sich zu sehr mit Ihren angestammten Märkten sowie den etablierten Produkten auseinandersetzen und somit vorrangig inkrementelle Innovationen (= geringfügige Verbesserungen) bzw. Varianten vorhandener Produkte ableiten. Die Erhöhung der Variantenvielfalt führt jedoch häufig zu höheren Produktionskosten und geringeren Margen. Daraus kann letztendlich resultieren, dass für radikale Innovationsprojekte zu wenig Geldmittel zur Verfügung stehen.

Da in Zukunft neue Produkte vermehrt an den Schnittstellen von Branchen bzw. auch technischen Disziplinen entstehen oder sich durch Integration unterschiedlicher Technologien auszeichnen werden, ist es für Unternehmen mittelfristig (überlebens-) wichtig, sich auch externer Innovationsquellen zu bedienen. Unternehmen sollten sich aktiv öffnen, Networking betreiben und mit anderen (insbesondere branchenfremden) Unternehmen oder Forschungseinrichtungen kooperieren. Das bekannte und früher häufig aufgetretene „Not-Invented-Here-Syndrom“ sollte inzwischen überwunden sein und der Vergangenheit angehören.

Neben internen und externen Innovationsquellen kann auch die systematische Untersuchung der Technologien und Kompetenzen eines Unternehmens Wege zu neuen Innovationen in neuen Märkten offenbaren. Diese Vorgehensweise wird allzu häufig vernachlässigt, da Unternehmen dazu tendieren, die eigenen Technologien ausschließlich aus der Perspektive ihrer bestehender Märkte und Produkte zu sehen und zu beurteilen. Hier kann eine externe Analyse helfen, verborgenen Potentiale der Unternehmen aufzudecken und zu nutzen.   

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Innovationsmanagement mal ganz einfach erklärt Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Wie erkläre ich Innovationsmanagement mit einfachen Bilder? Schauen Sie hier:

 

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Neuer kreativer Master-Studiengang: "MICL" Email Drucken

Verfasst von Kerstin W., Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Organisations-Psychologen der City University London haben in einer Ende 2009 abgeschlossenen Studie festgestellt, dass für 79% der Führungskräfte in Großbritannien das Thema Innovation einen hohen bis sehr hohen Stellenwert besitzt. Die Studie listet außerdem Erfolgsfaktoren für innovative Unternehmen auf:

  • Management-Unterstützung und Offenheit gegenüber Innovation
  • Führungskräfte gestalten eine Kultur, die zu Innovationen anregt
  • Die richtigen Teams werden für Innovationsvorhaben zusammengeführt
  • Freiheit / Verantwortung bei der Durchführung von Innovationsprojekten
  • Entwicklung einer Innovationsstrategie und Ableitung von Prioritäten 

 

Die City University London reagierte anscheinend prompt auf die Studie und bietet ab September 2010 einen neuen, zweijährigen Teilzeit-Management-Studiengang, den "Master of Innovation, Creativity and Leadership", kurz "MICL" an. Der Studiengang richtet sich an zukünftige Innovationsführer und möchte Ihnen spezielle Fähigkeiten für ihr Berufsleben vermitteln, so dass sie Gruppen und Unternehmen kreativ führen können und dadurch mehr Breakthrough-Innovationen ermöglichen.   

Großer Wert wird bei dem Studiengang auf Interdisziplinarität und holistische (d.h. auch nicht-technische) Sichtweisen gelegt. Neben Kreativ-Techniken werden auch psychologische Kenntnisse im Bereich der Kreativität vermittelt. Dabei geht es beispielsweise um die Identifizierung und Entwicklung kreativer Talente, die Schaffung einer kreativen Arbeitsatmosphäre oder die Lenkung kreativer Energien in Gruppen.

In vielen aktuellen Trendstudien wird das Entstehen einer neuen kreativen Bewegung in der Gesellschaft prognostiziert. Es ist daher damit zu rechnen, dass schon in naher Zukunft vermehrt Studiengänge mit kreativen Inhalten angeboten werden und viele Unternehmen auch die entsprechenden Talente ihrer Mitarbeiter berücksichtigen. 

 

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Innovation Station Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Welche Umgebung brauchen Ihre Mitarbeiter für Innovationen?

 

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Erfolgreich Ideenwettbewerbe durchführen Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Open Innovation

Ein sehr wichtiges Instrument bei der Öffnung des Innovationsprozesses und der Einbeziehung der Kunden und Lieferanten sind Ideenwettbewerbe. Auch hier auf OpenInnovators.de stellen wir ausgewählte Ideenwettbewerbe vor.

Was muss man nun beachten um einen solchen Ideenwettbewerb erfolgreich durchzuführen? Im wesentlichen sind es die folgenden Aspekte:

Offene Innovationskultur sicherstellen

Eine offene Innovationskultur ist eine unbedingte Notwendigkeit für die Durchführung von Ideenwettbewerben. Was verstehe ich darunter? Bei Ideenwettbewerben wird im Idealfall eine Fülle an neuen, kreativen und hoffentlich für das Unternehmen unbekannten Ideen erzeugt. Die besten dieser Ideen werden dann im nächsten Schritt intern weiter bearbeitet und detailliert. Und genau dazu muss ihr Unternehmen in der Lage sein. Der Umgang mit fremden Ideen ist nicht einfach, leicht stellt sich eine „Not invented here"-Haltung ein. Legen Sie also in einem ersten Schritt fest, wie mit den gefundenen Ideen umgegangen wird und stellen Sie sicher, das die beteiligten Personen offen dafür sind. 

Ziele festlegen

Legen Sie nun im zweiten Schritt die Ziele fest, die Sie mit dem Ideenwettbewerb verfolgen. Daran richten sich nämlich alle weiteren Schritte, z.B. die Auswahl des Mediums, etc aus. Anhand der Ziele lässt sich dann auch eine konkrete und verständliche Aufgabenstellung für die Teilnehmer des Ideenwettbewerbes ableiten.

Zielgruppe der Ideengeber festlegen

Sobald Sie sich über Ihre Ziele im Klaren sind können Sie sich um die potenziellen Teilnehmer und Ideengeber des Wettbewerbes kümmern. Wen möchten Sie ansprechen? Suchen Sie Ideengeber mit einem besondern Hintergrund (z.B. technische Kenntnisse, internationale Erfahrung, etc.)? Die Zielgruppe ist wichtig für die Positionierung des Ideenwettbewerbes.

Ideenwettbewerb planen

Im nächsten Schritt kann der Ideenwettbewerb nun geplant werden. Zunächst muss das Medium, mit dem der Ideenwettbewerb durchgeführt werden soll, ausgewählt werden. Heute dominieren Online-Plattformen, entweder erreichbar unter einer speziellen Internetadresse oder integriert auf der eigenen Internetseite. Online-Plattformen ermöglichen den Zugriff einer nahezu unbegrenzten Menge an Teilnehmern und zwar zu jedem Zeitpunkt.

Eine weitere Frage, die geklärt werden muss ist der vorgegebene Prozess und die dahinter liegenden Termine. Wie lange sollen Ideen gesammelt werden? Ist es den Teilnehmern möglich die Ideen der anderen zu bewerten? Gibt es mehrere Phasen? Wer kürt die Gewinner des Ideenwettbewerbes? Wer ist in der Jury? All das sind Fragen, die in dieser Phase geklärt werden müssen.

Bei der technischen Umsetzung des Wettbewerbes ist zu klären, ob die selbst geschieht (die Online-Plattform, wird mit eigenen Ressourcen erstellt), oder ob auf externe Partner zurückgegriffen wird. Hier gibt es Plattformen wie z.B. Brainfloor.com, die fertige Plattformen mit den entsprechenden Benutzerzahlen schon zur Verfügung stellen.

Ein wichtiger Punkt sind die Anreize für die Teilnehmer des Ideenwettbewerbes. Was wird als Gewinnerpreise ausgeschrieben? In vielen Fällen muss hier gar nicht viel Geld ausgegeben werden. Für die Teilnehmer ist es oftmals wichtiger, dass Ihre Idee auch tatsächlich umgesetzt und mit Ihrem Namen verbunden wird.

Durchführung

Ist der Ideenwettbewerb vollständig definiert und technisch realisiert, kann es an die Durchführung gehen. Ein wichtiger Punkt ist hierbei die Mobilisierung der angepeilten Zielgruppe. Die kann über die eigenen Kunden geschehen, in der Regel reicht das jedoch nicht aus. Zusätzlich bietet sich in vielen Fällen das Bewerben des Wettbewerbes über andere Plattformen (z.B. OpenInnovators.de, Twitter, Facebook) an.

Der Ideenwettbewerb muss natürlich während der gesamten Laufzeit betreut und gemanaged werden. Oftmals werden aktuelle Entwicklungen und Zwischenergebnisse über Newsletter und Blogbeiträge kommuniziert. Zusätzlich muss permanent geschaut werden, ob die Zahl der Teilnehmer ausreicht.

Entsprechend der festgelegten Vorgehensweise endet der Wettbewerb mit der Prämierung der besten Ideen. Die Gewinner stehen fest.

Abschluss

Doch damit ist es noch nicht getan. Nach dem Abschluss des Wettbewerbes sollten Sie sich bei allen Ideengebern noch mal für die Teilnahme bedanken. Stellen Sie die Gewinnerideen noch einmal einem breiten Publikum (auch den anderen Teilnehmern) vor. So schaffen Sie Zufriedenheit bei allen Beteiligten und legen den Grundstein für weitere entsprechende Aktivitäten .

 

Nach dem der Ideenwettbewerb abgeschlossen ist beginnt für Sie und Ihr Unternehmen die eigentlich Arbeit. Die gefundenen Ideen müssen weiter detailliert und bearbeitet werden. Es bietet sich an, alle Ideen in den internen Ideenmanagementprozess einzuspeisen. So gehen Sie zum einen nicht verloren und zum anderen fördern Sie so weitere die Akzeptanz für die Öffnung des Prozesses. Irgendwann wird es egal sein, ob eine gute Idee von einem eigenen Mitarbeiter, einem Kunden oder einem Lieferanten kommt. Hauptsache es ist eine gute Idee mit viel Potenzial.

Sie sehen, hinter der Durchführung von Ideenwettbewerben steckt eine Menge Arbeit, die sich jedoch lohnt, wenn der Wettbewerb durchdacht und gut positioniert ist. Sie werden mit einer Fülle an neuen Ideen, Gedankengängen und Aspekten belohnt. Machen Sie sich noch heute daran über die Öffnung Ihres Innovationsprozesses nachzudenken. Open Innovation lohnt sich!

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Are you fired up? Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht, was Ihre Mitarbeiter antreibt?

 

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Ideating Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Wie finden Sie in Ihrem Unternehmen neue Ideen?

 

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Stop Talking - Start Doing Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Wäre das nicht ein gutes Motto für diese Woche?!

 

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Buchvorstellung „Erfolgreiches Innovationsmanagement“ Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Das Buch, das ich Ihnen heute vorstellen möchte ist zwar schon etwas älter (die erste Auflage ist schon 2003 erschienen), aber meiner Meinung nach trotzdem lesenswert. Das Buch heisst „Erfolgreiches Innovationsmanagement: Erfolgsfaktoren - Grundmuster - Fallbeispiele" und wurde von Dr. Thomas Stern und Prof. Dr. Helmut Jaberg geschrieben.

Das Buch betrachtet das Thema Innovationsmanagement aus einem anderen Blickwinkel und mit einem anderen Schwerpunkt, als andere Fachbücher. Man sucht vergebens nach Flussdiagrammen oder theoretischen Betrachtungen. Vielmehr findet man eine Menge an praktischen Tipps und Fallbeispielen.

Zunächst beginnt das Buch mit einer Analyse der Grundmuster und Erfolgsfaktoren im Innovationsmanagement. Schnell wird klar, dass nicht ausschließlich Prozesse und Methoden, sondern Themen wie Unternehmenskultur, Führung und z.B. das Management von Kernkompetenzen im Fordergrund stehen.

In den folgenden Kapiteln beschäftigen sich die Autoren dann ausführlich mit diesen Erfolgsfaktoren. Value Innovation, Projektpriorisierung aber auch Projektmanagement werden in eigenen Kapiteln behandelt. Hinterlegt wird die Theorie immer mit ausführlichen Fallbeispielen (z.B. der Firmen 3K-Warner, Rosenbauer oder Wilo Oschersleben), was das Buch sehr nützlich macht.

Zum Abschluss stellen die beiden Autoren noch ein Modell zur Bewertung des Innovationsmanagements in einem Unternehmen vor und liefern Ergebnisse aus eigenen Untersuchungen.

Wie oben schon erwähnt, handelt es sich bei dem hier beschriebenen Buch mit Sicherheit nicht um ein Standardwerk zum Innovationsmanagement und es ist aus meiner Sicht auch nicht für den Einstieg in die Thematik geeignet. Für Personen, die sich schon seit einiger Zeit mit Innovationen und deren Umsetzung im Unternehmen beschäftigen liefert das Buch jedoch viele neue Blickwinkel und Sichtweisen.

Bewertung: 4 Sterne

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Goldene Regeln bei der Anwendung von intuitiven Kreativitätstechniken Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Bevor ich in den folgenden Beiträgen näher auf die einzelnen Kreativitätstechniken eingehe, möchte ich vorab noch mal über einige goldenen Regeln sprechen, die aus beachtet werden sollten, wenn solche Techniken und Methoden in Unternehmen eingesetzt werden. Gerade dann,  wenn Mitarbeiter nicht gewohnt sind in solchen kreativen Prozesse zu arbeiten und zu denken ist es sinnvoll sich entsprechend vorzubereiten. Im Folgenden nun einige nützliche Tipps und Regeln, die es zu beachten gilt.

  1. Jede Idee, die genannt wird ist gut, erlaubt und brauchbar
    Es gibt keine schlechten Ideen. Je spontaner, abwegiger, kreativer, desto besser
  2. Ideen werden nicht gleich bewertet
    Der Lauf des Prozesses und die spontane Assoziation sollen nicht unterbrochen werden. Eine Bewertung erfolgt erst später.
  3. Ideen dürfen immer beliebig erweitert, modifiziert und umgestaltet werden
    Gerade daraus entstehen oft neue Blickwinkel und Wendungen, die eine wirkliche Innovation hervorbringen.
  4. Quantität geht vor Qualität
    Je mehr Ideen genannt werden, desto besser. Das Bewerten und Aussortieren der Ideen findet später statt.
  5. Haben Sie alle Utensilien verfügbar
    Sorgen Sie dafür, dass alle notwendigen Materialien und Utensilien vor Ort verfügbar und funktionstüchtig sind (Flipchart mit Papier; Stifte in verschiedenen Farben und funktionierend; Pinwand mit Papier,...). Nichts ist störender als, wenn währen der Session das Papier ausgeht oder die Stifte nicht mehr brauchbar sind.
  6. Planen Sie genügend Zeit und Puffer ein
    Einer der Hauptengpässe in den Unternehmen ist die Zeit. Es ist wichtig, dass alle am Prozess beteiligten während des gesamten Kreativitätsprozesses vor Ort sind. Planen Sie genügend Pufferzeiten ein, damit alle von Beginn an dabei sein können und am Ende nicht wegen eines Anschlusstermines auf die Uhr schauen.
  7. Bereiten Sie das Team auf den Prozess vor
    Gerade in Unternehmen, die sehr technisch geprägt sind fällt es den Mitarbeitern oft schwer sich auf einen kreativen Prozess ohne sofortige Bewertung einzulassen. Sprechen Sie vorab mit allen Beteiligten und erklären Sie genau was passieren soll.
  8. Seien Sie kreativ bei den Kreativitätstechniken
    Variieren Sie die Methoden je nach Anwendungsfall und Häufigkeit der Anwendung. Nichts ist langweiliger, als das gleiche Thema mit der gleichen Methode und dem gleichen Team zum dritten Mal zu beleuchten. In der Regel werden auch keine neuen Ideen mehr auftauchen.
  9. Geben Sie Feedback
    Alle am Prozess beteiligten haben das Recht zu erfahren, was aus Ihren Ideen geworden ist und wie es damit weitergeht. Überlegen Sie sich vorher, wie Sie diese Rückmeldung organisieren möchten.

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Good Practice: Innovationsmanagement mit der Business Innovation Community bei Daimler Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

DaimlerVor ziemlich genau vor einem Jahr hat Daimler mit der Business Innovation Community im eigenen Intranet begonnen. Mit der Community sollen die Mitarbeiter im Unternehmen an der Entwicklung von neuen Geschäftsideen beteiligt werden. Viele Ideen und mögliche Geschäftsmodelle, so die Hypothese, schlummern in den Köpfen der Mitarbeiter. Grundsätzlich keine schlechte Idee.

Die Plattform erlaubt es neue Ideen einzustellen, diese dann von Kollegen und Daimler-Mitarbeitern aus anderen Werken kommentieren und bewerten zu lassen. Gemeinsam wird weiter verfeinert. Die besten Ideen werden dann gemeinsam mit dem Ideengeber weiter entwickelt und umgesetzt. Grundsätzlich werden keine Ideen für Produktverbesserungen gesucht. Hierfür gibt es, wie in fast jedem Unternehmen, das betriebliche Vorschlagswesen. Gesucht werden Geschäftsideen.

„Oft sind Geschäftsideen oder einzelne Ideenbausteine wie bei einem Puzzle im ganzen Unternehmen verstreut, das gilt auch und ganz besonders für Daimler!" schrieb Michael Kuhn von einem Jahr im Daimler-Blog.

Nach einem Jahr gibt es nun über 10.000 Mitarbeiter, die sich an der Community beteiligen. Eine enorme Zahl wie ich finde. Es spricht vieles dafür, dass der Gedanke der Community gut umgesetzt wurde und von den Mitarbeitern auch angenommen wird. Das ist keine Selbstverständlichkeit.

Es scheint nun gelungen zu sein wenigstens ein Teil dieser Ideenbausteine zusammen zu bringen. Eine der Ideen die entwickelt wurde ist der „Comfort Key". Ein Video hierzu gibt es hier bei YouTube.

Bisher ist die Business Innovation Community lediglich für die eigenen Mitarbeiter im Unternehmen bestimmt. Ich glaube jedoch, dass hier ein vielversprechender Ansatz gemacht wurde, der sich auch sehr gut für die Öffnung nach außen eignet. Man stelle sich vor, welche Ideen noch entwickelt werden könnten, wenn man erst mal die Kunden ranlässt?

Ich werde auf jeden Fall weiter beobachten was sich mit der Business Innovation Community tut, welche Ideen umgesetzt werden und ob die Erweiterung in einen Open Innovation-Ansatz verfolgt wird.

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Kreativitätsmethoden in der Praxis Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

In der frühen Phase des Innovationsprozesses geht es darum möglichst viele Ideen für eine bestimmte Problemstellung zu finden. Der allseits bekannte „Trichter" soll möglichst weit geöffnet werden. Eine Fülle von Ideen soll generiert werden. Und vielleicht ist sogar die ein oder andere ungewöhnliche Lösung dabei, die einen Wettbewerbsvorsprung ermöglicht.

Wie kann man das nun bewerkstelligen? Neben Methoden aus der Open Innovation wie z.B. Ideenwettbewerbe oder Lead-User-Integration existieren natürlich noch weitere Techniken, die es ermöglichen viele Ideen und Lösungsmöglichkeiten zu finden: die Kreativitätsmethoden.

Grundsätzlich lassen sich die Kreativitätsmethoden in drei Gruppen unterteilen:

  1. Intuitive Methoden
    Diese Methoden zielen darauf ab gewohnte Denkmuster zu verlassen, sich von der Gruppe inspirieren zu lassen und neue Assoziationen zu finden. Der bekannteste Vertreter dieser Methoden ist wohl das Brainstorming.
  2. Diskursive Methoden
    Die diskursiven Methoden folgen immer einem klaren Schema und Prozess. Probleme werden sehr analytisch angegangen. Eine der wichtigsten diskursiven Methoden ist der morphologische Kasten.
  3. Kombinationen
    Bei kombinierten Methoden werden Elemente der beiden erst genannten Gruppen kombiniert. Einem eher kreativen, assoziativen Teil folgt in der Regel eine analytische Ausarbeitung. Die Walt-Disney-Methode ist ein bekanntes Beispiel hierfür.

 

Ich werde ab sofort hier im Blog in einer losen Reihe mehrere dieser Kreativitätsmethoden vorstellen und erläutern. Wie können sie in der Praxis angewandt werden? Was sind ihre Stärken? Wo liegen die Grenzen?

Beginnen werde ich in kürze mit dem Brainstorming, da das wohl die geläufigste Methode ist. Lassen Sie sich überraschen.

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Kooperation von OpenInnovators.de und Kalaidos-Hochschule Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Mit dem Institut für Allgemeine BWL (IAB) der PHW Hochschule Wirtschaft, Teil der Kalaidos-Fachhochschule Schweiz, stellt sich ein weiterer Kooperationspartner vor, der eine enge Zusammenarbeit mit von OpenInnovators.de anstrebt.

Mit etwa 1'500 Studierenden pro Jahr ist die Kalaidos-Fachhochschule eine der grössten Wirtschafts-Hochschulen der Schweiz. Als Kooperationspartner wird der Kompetenzbereich "Entrepreneurship und Innovationsmanagement" ausgewählte Erkenntnisse seiner Arbeit auf OpenInnovators.de veröffentlichen.

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Kooperation von OpenInnovators.de und Fraunhofer IAO Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Wurde Open Innovation in der Vergangenheit primär unter dem Gesichtspunkt der Integration von Kundenpotenzialen im Bereich von schnelllebigen Konsumgütern diskutiert, beschäftigen sich zunehmend auch Unternehmen der Investitionsgüterindustrie mit "offenen Innovationsstrukturen".

Wertvolle Lösungen erfordern mehr denn je ein hohes Maß an Spezialisierung und vereinen eine Vielzahl komplexer Technologien. Die Herausforderung besteht so darin, sich in interdisziplinären Teams über die Grenzen der Branche und in internationalen Netzwerken auszutauschen.

Wir freuen uns das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO als neuen Kooperationspartner von OpenInnovators.de vorzustellen. Das IAO befasst sich auf nationaler und internationaler Ebene mit der Bearbeitung von Fragen des Technologie- und Innovationsmanagements.

Ausgewählte Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen werden die Experten des Fraunhofer IAO zukünftig auf OpenInnovators.de veröffentlichen.

Die Initiatoren von OpenInnovators.de und die Verantwortlichen des Fraunhofer IAO sind zuversichtlich, dem Nutzerkreis der Plattform durch die Kooperation interessante Impulse für eine zukunftsgerichtete Diskussion zum Innovationsmanagement zu liefern.

Wir freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit.

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Verbundprojekt "Open Innovation in Life Sciences" gestartet Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Die Life Sciences-Branche ist gekennzeichnet durch eine steigende Komplexität der Innovationsprozesse und eine zunehmende Tendenz zur Kooperation über Wissensgrenzen hinweg. Der Open Innovation-Ansatz bietet gerade der überwiegend mittelständisch strukturierten Life Sciences-Branche in Deutschland neue Gestaltungs- und Wachstumsmöglichkeiten.

Mit dem verbundprojekt Verbundprojekt "Open Innovation in Life Sciences" (OIL) widmet sich auch die Universität Potsdam dem Themenfeld Open Innovation. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Guido Reger, Lehrstuhl für Innovationsmanagement und Entrepreneurship, wird ein Team von Wissenschaftlern in den kommenden drei Jahren die mittelständischen Pharmaunternehmen hameln rds GmbH, Klosterfrau Berlin GmbH und Lomapharm GmbH KG bei der Weiterentwicklung ihres Innovationsmanagements und der Erarbeitung eines branchenspezifischen Konzepts für die Implementierung von Open Innovation-Prozessen im Bereich Life Sciences betreuen.

Entwicklung und Umsetzng eines IT-Instruments zur Abbildung und Unterstützung eines systematischen Innovationsmanagements im Unternehmensnetzwerk wird im Rahmen des Projekt durch den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam unterstützt.

Die aus dem Projekt gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage für ein branchenspezifisches Konzept zur Implementierung von Open Innovation im Bereich Life Sciences dienen. Ziel ist es dabei, die bei der Untersuchung der Projektpartner gewonnenen Erkenntnisse auf einer höheren Abstraktionsebene auch anderen Unternehmen aus dem Bereich Life Sciences zugänglich zu machen.

gelesen aufi: http://uni-potsdam.de

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Aktuelle und kommende Veranstaltungen

Aktuelle Ideenwettbewerbe

  • Stadt, Land, mobil - Müssen wir wohnen, wo wir mobil sind, oder können wir mobil sein, wo wir wohnen?
    Wie kann die Digitalisierung unsere Mobilität zukünftig verbessern – in der Stadt wie auf dem Land? – Visionen und Impulse zu dieser Frage können alle Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 21. November über das Ideenportal des Deutschen Mobilitätspreises einreichen.…
  • Die Ideenplattform der S-Bahn Mitteldeutschland
    MITGESTALTEN statt nur mitfahren – S-Bahn Mitteldeutschland und Innolytics starten OpenInnovation Plattform Mit wachsender Bevölkerungszahl in der Metropolregion Mitteldeutschland steigt auch die Nachfrage nach den Angeboten des Regionalverkehrs. Doch wie können diese Angebote wirklich kundennah gestaltet werden? Welche Bedürfnisse haben…