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Open Innovation Blog

Open Innovation - Erfahrungen Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Open Innovation

Auf maschinenmarkt.de ist ein Artikel zum Thema "Offene Innovationsstrukturen erweitern den Horizont" veröffentlicht. Darin wird von Erfahrungen verschiedener Firmen berichtet.

So zeigt die Umsetzung von Open Innovation bei Merck KGaA, dass es als erstes einer klaren Strategie mit definierten Feldern bedarf, um externe Partner erfolgreich in den eigenen Innovationsprozess einzubinden.
Auch die Erfahrungen der TMG Karlsruhe zeigen, dass viele Unternehmen zwar die Notwendigkeit der Open Innovation erkannt haben, aber die Strukturen hierzu noch aufgebaut werden müssen. Neben der Klärung rechtlicher Fragen bei der Nutzung von externen Ideen, muss auch die Unternehmenskultur an die Offenheit angepasst werden.

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Procter & Gamble (P&G) zeigt, wie Open Innovation erfolgreich umgesetzt werden kann Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Entrepreneurship 2.0

Vor einigen Jahren hat P&G sich das Ziel gesetzt, die Hälfte der Innovationen mit Hilfe externer Partner zu entwickeln. Dieses Ziel ist inzwischen erreicht und in erfolgreiche Produkte wie zum Beispiel Mr. Proper Magic Eraser oder Oral-B Pulsonic umgesetzt. Der Net Present Value (Kapitalwert ) eines Projekts mit hohem Open Innovation-Anteil ist um 70 Prozent höher im Vergleich zu einem internen Projekt. Neue Zielsetzung ist, den jetzigen Beitrag zum weltweiten Konzernumsatz von derzeit etwa jährlich 1 Milliarde auf in Zukunft 3 Milliarden US $ zu steigern.

Mit dem „Connect + Develop" (C+D)-Ansatz richtete der Konzern ein globales Team ein, dessen Aufgabe es u.a. ist, das Einsenden von Vorschlägen anzuregen, geeignete Ideen herauszufiltern, die Ideengeber zu prämieren, Ideen in den internen Prozess einzuleiten. Hierzu hat P&G eine eigene Internetplattform geschaffen, auf der externe Entwickler und Tüftler, Unternehmen, Zulieferer, Universitäten oder Institute ihre Ideen einstellen können  (www.pgconnectdevelop.com).

Im Rahmen der Handelsblatt Konferenz „Open Innovation" am 2. Dezember 2010 wurde die Procter & Gamble Service GmbH (P&G) als „Bester Gesamtkonzern" mit dem Open Innovation Award 2010 ausgezeichnet.
Die Jury bewertete die Verankerung von Open Innovation im Unternehmen sowie den Professionalisierungsgrad der Aktivitäten. Von 200 Unternehmen wurden 14 näher untersucht und von diesen wiederum die besten sechs besucht. Vier Unternehmen, darunter P&G, haben sich hierbei als besonders exzellent in der Umsetzung von Open Innovation erwiesen.

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Open Innovation Konferenz in Frankfurt Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Open Innovation

Morgen startet in Frankfurt die 2-tägige Open Innovation Konferenz, die vom Handelsblatt im Sheraton Hotel durchgeführt wird.

Ich freue mich auf die Vorträge der folgenden Redner:

  • Prof. Dr. Ellen Enkel, Leiterin des Dr. Manfred Bischoff Institutes für Innovationsmanagement der EADS 
  • Dipl. Ing (FH) Eckard Foltin, Head of Creative Center, Bayer MaterialScience AG 
  • Dr. Michael Koch, Manager Science Relations and Innovation Management, BASF SE 
  • Prof. Dr. Thomas Müller-Kirschbaum, Corporate Senior Vice President, Henkel AG & Co. KGaA 
  • Frank Mattes, Senior Manager, Innovations- und Change Management, HLP Hirzel Leder & Partner 
  • Dr. Michael Heiss, Principal Consultant Open Innovation, Siemens AG
  • Jörg Heuer, Leiter Exploration & Enabling Technologies, Deutsche Telekom AG, Laboratories
  • Bernhard Schweizer, Geschäftsführer, InnovationLab GmbH
  • Dr. Klaus Griesar, Leiter der Konzeptlabore Deutschland, Merck KGaA
  • Dr. Oliver Weinmann, Geschäftsführer, Vattenfall Europe Innovation GmbH
  • Dipl.-Ing., M.Sc. Robert Heismann, Leiter Innovationsmanagement, Porsche AG
  • Dr.-Ing. Carlos Härtel, Direktor, GE Global Research
  • Prof. Dr. Marc Drüner, Professur für Marketing und Innovationsmanagement Steinbeis-Hochschule Berlin
  • Dr. Ulrich Weiss, Head of Strategic Innovation Management, OSRAM GmbH
  • Dieter Klasmeier, Marketing Communications Operations Manager, eB Leader 3M
  • Jens Bode, Global Strategic Insight Manager, Henkel AG & Co. KGaA
  • Gülderen Tuna, Head of Marketing, DHL Solutions & Innovations
  • Dr. Fee Steinhoff, Leiterin Projektfeld „User Driven Innovation", Deutsche Telekom AG
  • Thomas Andrae, Director, 3M New Ventures

 

Wir als OpenInnovators.de sind als Medienpartner dabei und ich werde an beiden Tagen persönlich da sein. Sprechen Sie mich also ruhig an! Ich freue mich über jeden Kontakt.

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Innovationen durch Netzwerke steigern Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Vor kurzem bin ich auf die Präsentation einer sehr interessanten Studie der Deutschen Bank Research gestoßen. Unter dem Titel "Innovationssteigerung durch kollektive Netzwerke und offene Unternehmenskulturen" wurde untersucht, wie sich soziale Medien und die Öffnung des Innovationsprozesses auf die Innovationsfähigkeit von Unternehmen auswirken.

Eine wichtige Erkenntnis ist, dass Netzwerke, die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens erhöhen können. Das muss von den Unternehmen jedoch gewollt und auch aktiv gesteuert werden. Die Risiken und Bedenken sind übrigens die gleichen, die wir in unserer eigenen Untersuchung identifizieren konnten.

In der Studie werden einige Praxisbeispiele genannt. Es ist interessant zu sehen, dass auch hier im Wesentlichen wieder Unternehmen vorgestellt werde, die im B2C tätig sind. Das deckt sich mit meiner eigenen Beobachtung. Unternehmen im B2B-Bereich, also Maschinenbauer, Automobilbauer, etc. halten sich mit der Öffnung des Innovationsprozesses stark zurück.

 Sie finden die Präsentation hier.

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Innovation is about connecting the dots... Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

...das ist die Kernbotschaft von Stephen Shapiro bei seinem Vortrag auf der TEDxNASA. Wieder ein kleines Fundstück, das mir bei meinen Recherchen zur Frage "wie entstehen Innovationen?" begegnet ist.

Verbinden Sie doch diese Woche auch ein paar Punkte... 

Stephen Shapiro ist Innovationsberater und hält Vorträge zum Thema Innovation und Open Innovation. Sehr interessant ist auch sein Blog.

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Handelsblatt-Konferenz "Open Innovation" Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Open Innovation

Heute möchte ich Sie auf eine Konferenz aufmerksam machen, die das Handelsblatt initiiert: "Open Innovation" mit umfassender Studie über Open Innovation in Deutschland am 2. und 3. Dezember in Frankfurt am Main.

In Best Practice-Vorträgen werden die Erfolgsfaktoren für eine gelungene Integration der Open Innovation in die Praxis präsentiert.
Die Konferenz dient damit als Plattform für den Austausch von praxisrelevanten Lösungskonzepten und zeigt darüber hinaus den Status quo in deutschen und internationalen Unternehmen sowie aktuelle Markttrends und „cutting edge"-Modelle zur Ideenfindung und Innovation.

Hochkarätige Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren an zwei Konferenztagen die neuesten Beispiele und Benchmarks, wie Unternehmen Open Innovation in der Praxis erfolgreich einsetzen.

Sie erhalten wertvolle Hinweise und Anleitungen, wie Sie durch neue Ideen Geschäftsprozesse, Produkte und Dienstleistungen optimieren sowie Innovationen generieren können.

Geplant sind u.a. Vorträge von 3M, BASF, GE Global Research, Henkel AG & Co. KGaA, Merck KGaA, OSRAM GmbH, Philips Research, Siemens AG.

Dies verspricht eine spannende und äußerst informative Veranstaltung zu werden.

Weitere Einzelheiten zur Konferenz finden Sie hier.

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Zukunft-Innovation.com ist online Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Seit gut drei Wochen ist nun die Plattform Zukunft-Innovation.com online. Ich hatte Ihnen das Projekt vor einiger Zeit ja schon mal vorgestellt. Die Plattform wird durch 3M Österreich betrieben und hat nach eigenen Aussagen das Ziel die Innovationskultur und Innovationsfähigkeit im deutschsprachigen Raum zu fördern.

Was kann man auf Zukunft-Innovation.com denn finden?

Nun, der wichtigste Teil ist sicherlich der Bereich der Ideenwettbewerbe und Fragestellungen. Unternehmen haben hier die Möglichkeit Fragestellungen einzubringen, die von den registrierten Innovatoren beantwortet und bearbeitet werden können. Derzeit sind 7 Fragen aktiv. Die Fragestellungen reichen dabei vom Thema eMobility (eingestellt von Siemens) bis hin zr Zukunft des Lesens(eingestellt von MediaCom). Derzeit kommen die Fragesteller noch mehrheitlich aus Österreich. Ich bin gespannt, wann deutsche und schweizer Unternehmen diese Plattform für sich entdecken.

 Neben der sogenannten "Kreativ-Zone" mit Fragestellungen gibt es eine "Community" in der die beteiligten Firmen und Innovatoren vorgestellt werden.  Ein Blog ist natürlich ebenfalls vorhanden.

Bemerkenswert an Zukunft-Innovation.com sind die geringen Kosten für Fragesteller, die das Konzept für Unternehmen interessant machen dürfte. Nach eigenen Angaben verfügt die Plattform mehr als 500 Innovatoren, was aus meiner Sicht ein sehr gutes Ergebnis ist.

Ich bin gespannt, wie sich die Plattform entwickelt.

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TrendPanel zu Open Innovation von Forward2Business Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Open Innovation

Noch im vergangenen Jahr hat der Trendforscher Sven Gábor Jánszky und sein ThinkTank Forward2Business ein TrendPanel zum Thema Open Innovation durchgeführt und die Ergebnisse veröffentlicht.

Basierend auf dem Konzept der Delphi-Methode wurden ausgewählte Innovationsexperten zu ihrem Umgang mit Open Innovation befragt.

Als wichtigste Treiber für Open Innovation wurden der zunehmende Innovationsdruck, die Möglichkeit externes Wissen zu nutzen und die nun verfügbare technische Infrastruktur identifiziert. Zusätzlich wurden viele Chancen und Risiken identifiziert.

In der anschaulichen Darstellung der Best Cases sind die üblichen Beispiele, wie DesignbyMe von Lego, Tchibo ideas oder die Innovation Jams von IBM zu finden.

Interessant ist die Aussage, dass 56% der Unternehmen Open Innovation als grundsätzlich relevanten Trend erkennen. Dies deckt sich sehr gut mit unseren eigenen Untersuchungen über die ich Ihnen bald berichten werde.

Eine weitere wichtige Aussage ist der zeitliche Horizont, in dem Open Innovation in ausgewählten Branchen relevant wird. So werden für die Automobilindustrie (Mobilität, Automotive, Logistik) und die Telekommunikation die Jahre 2011 und 2012 vorhergesagt. Auch das deckt sich mit meinen eigenen Einschätzungen und Bewertungen.

Die Frage wird sein, wie klassische Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, der Automobilbranche und der Telekommunikation das Konzept der offenen Innovationsstrukturen in ihren Innovationsprozess umsetzen werden.

Sie finden die Ergebnisse der Studie zum Download hier.

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3M startet Ideen- und Innovationsportal Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Kooperation & Netzwerke

100 Ideen und 3 ausgearbeitete Innovationskonzepte innerhalb von 30 Tagen, das ist das Versprechen von 3M mit seinem neuen Ideen- und Innovationsportal Zukunft-Innovation.

Gestartet ist das Innovationsportal im November 2009 mit dem Launch der Internetseite. Derzeit wird wohl noch an der Plattform selbst gearbeitet, so dass noch keine Ideen gesucht und gegeben werden können. Alle Interessenten können sich jedoch auf der Internetseite Zukunft-Innovation.com registrieren, oder sich mit Informationen in Facebook oder Twitter auf dem Laufenden halten.

Konzipiert ist das Portal als Dienstleistung für Unternehmen, die Ideen für bestimmt Problemstellungen suchen. So verspricht der kurze Film, der das Innovationsportal beschreibt, die Möglichkeit Produkte konzeptionell, technisch oder gestalterisch weiterzuentwickeln.

Besonders interessant finde ich die Möglichkeit technische Lösungen zu finden. Bestehende Ideenportale kümmern sich derzeit im Wesentlichen auf Anwendungsideen (also neue Ideen im Sinne der Anforderungen) und weniger auf technische Lösungsfindung. Auch das Versprechen ausgearbeitete Innovationskonzepte zu liefern legt nahe, dass zusätzlich ein Team von Experten hinter der Plattform steht, die sich dann mit den gefundenen Ideen weiter beschäftigen.

Ich bin gespannt, wie es mit Zukunft-Innovation weiter geht und werde die Plattform natürlich für Sie weiter verfolgen.

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Nachtrag zum Forum Open Innovation - Vernetzt zum Erfolg Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Open Innovation

Als Nachtrag zum Forum "Open Innovation - Vernetzt zum Erfolg" des Fraunhofer IAO, das wir im Forum angekündigt hatten, möchte ich Ihnen nun noch den dazugehörigen Videobeitrag zeigen:

 

Zusätzlich möchte ich Ihnen noch den interessanten Blogbeitrag von Sabine Brunswicker mit dem Titel "Von »Closed« zu Open Innovation: Verändern die neuen Spielregeln unser Innovationsmanagement?" ans Herz legen.

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Erfolgreich Ideenwettbewerbe durchführen Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Open Innovation

Ein sehr wichtiges Instrument bei der Öffnung des Innovationsprozesses und der Einbeziehung der Kunden und Lieferanten sind Ideenwettbewerbe. Auch hier auf OpenInnovators.de stellen wir ausgewählte Ideenwettbewerbe vor.

Was muss man nun beachten um einen solchen Ideenwettbewerb erfolgreich durchzuführen? Im wesentlichen sind es die folgenden Aspekte:

Offene Innovationskultur sicherstellen

Eine offene Innovationskultur ist eine unbedingte Notwendigkeit für die Durchführung von Ideenwettbewerben. Was verstehe ich darunter? Bei Ideenwettbewerben wird im Idealfall eine Fülle an neuen, kreativen und hoffentlich für das Unternehmen unbekannten Ideen erzeugt. Die besten dieser Ideen werden dann im nächsten Schritt intern weiter bearbeitet und detailliert. Und genau dazu muss ihr Unternehmen in der Lage sein. Der Umgang mit fremden Ideen ist nicht einfach, leicht stellt sich eine „Not invented here"-Haltung ein. Legen Sie also in einem ersten Schritt fest, wie mit den gefundenen Ideen umgegangen wird und stellen Sie sicher, das die beteiligten Personen offen dafür sind. 

Ziele festlegen

Legen Sie nun im zweiten Schritt die Ziele fest, die Sie mit dem Ideenwettbewerb verfolgen. Daran richten sich nämlich alle weiteren Schritte, z.B. die Auswahl des Mediums, etc aus. Anhand der Ziele lässt sich dann auch eine konkrete und verständliche Aufgabenstellung für die Teilnehmer des Ideenwettbewerbes ableiten.

Zielgruppe der Ideengeber festlegen

Sobald Sie sich über Ihre Ziele im Klaren sind können Sie sich um die potenziellen Teilnehmer und Ideengeber des Wettbewerbes kümmern. Wen möchten Sie ansprechen? Suchen Sie Ideengeber mit einem besondern Hintergrund (z.B. technische Kenntnisse, internationale Erfahrung, etc.)? Die Zielgruppe ist wichtig für die Positionierung des Ideenwettbewerbes.

Ideenwettbewerb planen

Im nächsten Schritt kann der Ideenwettbewerb nun geplant werden. Zunächst muss das Medium, mit dem der Ideenwettbewerb durchgeführt werden soll, ausgewählt werden. Heute dominieren Online-Plattformen, entweder erreichbar unter einer speziellen Internetadresse oder integriert auf der eigenen Internetseite. Online-Plattformen ermöglichen den Zugriff einer nahezu unbegrenzten Menge an Teilnehmern und zwar zu jedem Zeitpunkt.

Eine weitere Frage, die geklärt werden muss ist der vorgegebene Prozess und die dahinter liegenden Termine. Wie lange sollen Ideen gesammelt werden? Ist es den Teilnehmern möglich die Ideen der anderen zu bewerten? Gibt es mehrere Phasen? Wer kürt die Gewinner des Ideenwettbewerbes? Wer ist in der Jury? All das sind Fragen, die in dieser Phase geklärt werden müssen.

Bei der technischen Umsetzung des Wettbewerbes ist zu klären, ob die selbst geschieht (die Online-Plattform, wird mit eigenen Ressourcen erstellt), oder ob auf externe Partner zurückgegriffen wird. Hier gibt es Plattformen wie z.B. Brainfloor.com, die fertige Plattformen mit den entsprechenden Benutzerzahlen schon zur Verfügung stellen.

Ein wichtiger Punkt sind die Anreize für die Teilnehmer des Ideenwettbewerbes. Was wird als Gewinnerpreise ausgeschrieben? In vielen Fällen muss hier gar nicht viel Geld ausgegeben werden. Für die Teilnehmer ist es oftmals wichtiger, dass Ihre Idee auch tatsächlich umgesetzt und mit Ihrem Namen verbunden wird.

Durchführung

Ist der Ideenwettbewerb vollständig definiert und technisch realisiert, kann es an die Durchführung gehen. Ein wichtiger Punkt ist hierbei die Mobilisierung der angepeilten Zielgruppe. Die kann über die eigenen Kunden geschehen, in der Regel reicht das jedoch nicht aus. Zusätzlich bietet sich in vielen Fällen das Bewerben des Wettbewerbes über andere Plattformen (z.B. OpenInnovators.de, Twitter, Facebook) an.

Der Ideenwettbewerb muss natürlich während der gesamten Laufzeit betreut und gemanaged werden. Oftmals werden aktuelle Entwicklungen und Zwischenergebnisse über Newsletter und Blogbeiträge kommuniziert. Zusätzlich muss permanent geschaut werden, ob die Zahl der Teilnehmer ausreicht.

Entsprechend der festgelegten Vorgehensweise endet der Wettbewerb mit der Prämierung der besten Ideen. Die Gewinner stehen fest.

Abschluss

Doch damit ist es noch nicht getan. Nach dem Abschluss des Wettbewerbes sollten Sie sich bei allen Ideengebern noch mal für die Teilnahme bedanken. Stellen Sie die Gewinnerideen noch einmal einem breiten Publikum (auch den anderen Teilnehmern) vor. So schaffen Sie Zufriedenheit bei allen Beteiligten und legen den Grundstein für weitere entsprechende Aktivitäten .

 

Nach dem der Ideenwettbewerb abgeschlossen ist beginnt für Sie und Ihr Unternehmen die eigentlich Arbeit. Die gefundenen Ideen müssen weiter detailliert und bearbeitet werden. Es bietet sich an, alle Ideen in den internen Ideenmanagementprozess einzuspeisen. So gehen Sie zum einen nicht verloren und zum anderen fördern Sie so weitere die Akzeptanz für die Öffnung des Prozesses. Irgendwann wird es egal sein, ob eine gute Idee von einem eigenen Mitarbeiter, einem Kunden oder einem Lieferanten kommt. Hauptsache es ist eine gute Idee mit viel Potenzial.

Sie sehen, hinter der Durchführung von Ideenwettbewerben steckt eine Menge Arbeit, die sich jedoch lohnt, wenn der Wettbewerb durchdacht und gut positioniert ist. Sie werden mit einer Fülle an neuen Ideen, Gedankengängen und Aspekten belohnt. Machen Sie sich noch heute daran über die Öffnung Ihres Innovationsprozesses nachzudenken. Open Innovation lohnt sich!

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Unser neuer Kooperationspartner: Brainfloor.com Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Ich mLogo Brainfloor.comöchte Ihnen in den kommenden Wochen in einer kleinen Serie unsere Kooperationspartner vorstellen. Beginnen werde ich mit unserem jüngsten Partner: Brainfloor.com

 

Brainfloor.com ist ein Ideen-Portal aus Österreich, gegründet von Reinhard Karner jun. und Marcus Bertholt. Die Idee die dainter steckt ist mit wenigen Worten erklärt:

Brainfloor.com bringt Personen und Unternehmen die neue Ideen suchen (BrainUser) mit solchen zusammen, die gute Ideen haben und besonders kreativ sind (BrainWorker). Hierzu werden auf der Plattform sogenannte Ideen Lounges zur Verfügung gestellt.

Die BrainUser profitieren von einer Vielzahl an der Ideengebern, die auf der Plattform registriert sind und die sich im Netzwerk der beiden Firmengründer befinden.  Derzeit verfügt die Plattform über mehr als 2.000 registrierte Benutzer. Über Ihr Netzwerk haben die beiden Gründer nach eigenen Angaben Zugriff auf mehr als 2 Millionen Kontakte im deutschsprachigen Raum. Dies wird über zahlreiche Kooperationen mit NPOs, Medien und Partnerunternehmen realisiert.

Als BrainUser haben Sie die Möglichkeit bei Brainfloor.com ihre Kreativität auszuleben. Jede gut bewertete Idee wird belohnt und wenn Sie sogar die beste Idee (BestBrain) geliefert haben winkt eine Extra-Prämie. Die genauen Modalitäten werde in der jeweiligen Ideen Lounge beschrieben.

Zusätzlich  zum Ideenportal gibt es den Brainfloor.com-Blog und eine Vielzahl an weiteren Informationen zum Thema Open Innovation.

Aus meiner Sicht ist Brainfloor.com ein gutes Beispiel, wie Open Innovation umgesetzt werden kann und aus diesem Grund freuen wir uns auf eine erfolgreiche Partnerschaft. Ich würde mich freuen, wenn auch Sie sich bei Brainfloor.com registrieren und als BrainUser oder BrainWorker auftreten.

 

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Was ist eigentlich Open Innovation? Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Open Innovation

Open Innovation verkommt in letzter Zeit immer mehr zum Buzzword. Aus diesem Grund macht es Sinn sich noch mal vor Augen zu führen was Open Innovation eigentlich bedeutet. Und was liegt näher, als sich den Begriff vom Erfinder erklären zu lassen:

Henry Chesbrough, Professor an der University of Carlifornia, verwendete den Begriff zuerst in seinem Buch Open Innovation: The New Imperative For Creating and Profiting from Technology. Hören und sehen Sie hier, was er damit meint.

 

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Neue internationale Kooperationsplattform eröffnet Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Web 2.0 verbindet Unternehmen immer stärker mit der internationalen Wissensgemeinschaft. In der letzten Woche wurde mit www.innoget.com eine neue Kooperationsplattform eröffnet.

Die Plattform möchte ein Treffpunkt zum Austausch von Innovationsbedürfnissen zwischen Unternehmen und Innovateuren sein. Innoget verbindet Unternehmen mit einem weltweiten Netz von Wissenschaftlern und Technikern, wissenschaftlichen Organisationen und Technologieunternehmen. Abgedeckt werden sämtliche Wissensbereiche: Biowissenschaft, Chemie, Naturwissenschaft, Informatik, Ingenieurwissenschaft ...

Hervorgegangen aus der Conectainnova, der ersten Open Innovation-Plattform Spaniens, bietet Innoget weitreichende Dienstleistungen. So können F&E-Abteilungen beispielsweise Technologieanfragen veröffentlichen, um Lösungen für ihre Innovationsbedürfnisse zu finden, oder eigene Innovationen vorstellen.

Augenblicklich hat die Plattform ca. 2000 registrierte Nutzer. Bis zum nächsten Jahr soll diese Zahl auf internationaler Ebene auf 10.000 erhöht werden, um die Internationalisierung des Wissens weiter zu fördern.

Unternehmen die bereits heute Innoget für sich entdeckt habe sind z.B. Vodafone Spain, die Brauerei Grupo Damm, Fluidra, Oryzon Genomics.

 

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Kooperation von OpenInnovators.de und Fraunhofer IAO Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Wurde Open Innovation in der Vergangenheit primär unter dem Gesichtspunkt der Integration von Kundenpotenzialen im Bereich von schnelllebigen Konsumgütern diskutiert, beschäftigen sich zunehmend auch Unternehmen der Investitionsgüterindustrie mit "offenen Innovationsstrukturen".

Wertvolle Lösungen erfordern mehr denn je ein hohes Maß an Spezialisierung und vereinen eine Vielzahl komplexer Technologien. Die Herausforderung besteht so darin, sich in interdisziplinären Teams über die Grenzen der Branche und in internationalen Netzwerken auszutauschen.

Wir freuen uns das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO als neuen Kooperationspartner von OpenInnovators.de vorzustellen. Das IAO befasst sich auf nationaler und internationaler Ebene mit der Bearbeitung von Fragen des Technologie- und Innovationsmanagements.

Ausgewählte Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen werden die Experten des Fraunhofer IAO zukünftig auf OpenInnovators.de veröffentlichen.

Die Initiatoren von OpenInnovators.de und die Verantwortlichen des Fraunhofer IAO sind zuversichtlich, dem Nutzerkreis der Plattform durch die Kooperation interessante Impulse für eine zukunftsgerichtete Diskussion zum Innovationsmanagement zu liefern.

Wir freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit.

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OECD Studie: Trend geht zu offenen Innovationsstrukturen in globalen Netzwerken Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

In einer aktuellen Studie zu Open Innovation im globalen Umfeld kommt die OECD und Experten verschiedener Länder zum Ergebnis, dass neue Produkte und Dienstleistungen zu kreieren, für Unternehmen immer teurer und gleichzeitig riskanter wird. Befragt wurden 59 Unternehmen aus zwölf Ländern (Belgien, Deänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Japan, Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweiz und Russland), wobei der Schwerpunkt auf Großunternehmen mit Hightech-Fokus lag. Neue und alte Erkenntnisse der Wissenschaft zum Innovationsmanagement geben einen Überblick zum Themenfeld Open Innovation und runden die Studie ab.

Seit Mitte der 1980er, und in der letzten Dekade besonders stark, gehen immer mehr Unternehmen dazu über zum Zeck der Innovation zu kooperieren. Produktionsbetriebe und Dienstleister werden nach der Studie ihr Angebot künftig noch stärker in Kooperation mit ihren Zulieferern und Kunden und entwickeln.

Gleichzeitig belegt die Studie aber auch, dass die Bereitschaft der Unternehmen mit ihren Kunden zusammen zu arbeiten, aktuell im internationalen Vergleich recht unterschiedlich ausgeprägt ist: In Finnland beträgt die Quote 93 %, in Spanien 23 %. Deutschland liegt mit 51 % im Mittelfeld.Zur Spitzengruppe zählt Deutschland, wenn es um Partnerschaften mit Hochschulen geht: 53 % der Unternehmen haben bereits entsprechende Erfahrungen gemacht. Andere öffentliche und private Forschungseinrichtungen sowie Zulieferer und Konkurrenten spielen als FuE-Partner derzeit nur eine Nebenrolle.

"offene Innovation" ist nach den Ergebnissen der Studie für die meisten der Befragten bisher lediglich ein zusätzliches Geschäft. Fast drei Viertel der Unternehmen investieren rund 80 % ihres gesamten FuE-Etats in hausinterne Tätigkeiten, insbesondere aus Angst im Hinblick auf den Schutz vielversprechender Neuentwicklungen. Der Grad der Offenheit den Unternehmen im Innovationsprozess verfolgen, hängt von diversen Faktoren ab: z.B. Bedeutung / Potential der zu entwickelnden Technologie, Unternehmensgröße und Charakteristika der Industrie.

Die Dynamik des Wissens, die kurzen technologischen Lebenszyklen, der globale Wettbewerb zwingen einige Branchen besonders stark zur "offenen Innovation". Betroffen nach Studie der OECS sind vor allem Telekommunikation, Elektronik, Pharma und Chemie. Die Fahrzeugindustrie, die Luftfahrt und die Produzenten schnelllebiger Konsumgüter geraten laut OECD aber ebenfalls verstärkt unter Druck.

Die Globalisierung hat die Anzahl möglicher Partner für deutsche Unternehmen drastisch erhöht. Noch konzentrieren sich die FuE-Investitionen Deutschlands gemäß der Studie auf die USA, die EU und Japan. Doch es wäre ein Fehler in diesen Zusammenhang zukünftig nicht das Potential von China, Indien und Russland zu nutzen. Mit ihren relativ gut entwickelten Bildungssystemen produzieren China, Indien und Russland zahlreichen wissenschaftlichen Nachwuchs bei niedrigen Löhnen. In 2006 gab es laut OECD in China bereits 1,2 Mio. Forscher, in der ganzen EU waren es 1,3 Mio.

Knapp 70 % der befragten Unternehmen beabsichtigten daher, mehr FuE-Aktivitäten ins Ausland - und insbesondere in diese Länder - zu verlagern. Vor allem internationale Konzerne verfolgen eine radikale Strategie der Internationalisierung von F&E, wobei die Nähe zu wichtigen Märkten und ausgelagerten Produktionsstätten als entscheidend bewertet wird.

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Dänemark fördert "Open Innovation" Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Das dänische Wirtschaftsministerium hat für die Jahre 2007 bis 2010 ein Förderprogramm aufgesetzt, das die Verbreitung von Methoden für anwendergetriebene Innovationen im öffentlichen und privaten Bereich mit 100 Millionen Dänischen Kronen unterstützt (PDF).

Anstoß für das Förderprogramm gaben die Forschungsergebnisse des Amerikaners Eric von Hippel, der schon vor Jahren feststellte, dass Kunden in der Regel die besten Kenner der Produkte seien, da sie am besten wüssten, was ihnen nützt. So fand Hippel heraus, dass es Anwender waren, die 82 Prozent der Funktionsfähigkeiten von wissenschaftlichen Instrumenten wie Elektronenmikroskopen entwickelten.

Mit dem Förderprogramm sollen für verschiedene strategische Bereiche neue Produkte, Dienstleistungen und Konzepte entwickelt werden. Zu den strategischen Bereichen, in denen Dänemark über besondere Kompetenzen verfügt, gehören Umwelt- und Energietechnologien, Konstruktion, Gesundheit, Design und Nahrungsmittel. Ein weiterer Bereich betrifft bereichsübergreifende Themen wie etwa gesellschaftliche Probleme, die ein vielversprechendes Marktpotenzial versprechen. Im Vorlauf zum Förderprogramm erarbeitete Jørgen Rosted eine Studie namens "User-driven innovation” (PDF), die zahlreiche interessante Ergebnisse dokumentiert. So etwa die überraschende Feststellung, dass größere Unternehmen eher auf Anwenderbedürfnisse bei der Entwicklung ihrer Produkte eingehen.Interessant ist auch die folgende Aufstellung über die Inspirationsquellen für Innovation: Die eigenen Mitarbeiter und Kunden gehören demnach mit Abstand zu den Hauptquellen für Innovationsimpulse.

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Neue Spachtelmassen-Generation nach den Wünschen von Handwerkern entwickelt Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Auch in der Bauwirtschaft gewinnt die öffnung im Innovationsprozess für die Entwicklung neuer Lösungen zunehmend an Bedeutung, wie das Beispiel Uzin des Ulmer Unternehmens UFLOOR System zeigt. UFlOOR Systems ist nach eigenen Angaben die weltweit einzige Kompetenzmarke, die sich konsequent, umfassend und ausschließlich mit dem Neuverlegen, Renovieren und Werterhalten von Bodenbelägen, Parkett, keramischen Fliesen und Naturstein beschäftigt. Die Marke ist seit Jahrzehnten Partner des Handwerks.

UFLOOR SYSTEM UZIN LEVEL PLUS EFFECTSchon oft hat die Marke unter Beweis gestellt, dass sie ihre Leidenschaft zum Boden wirklich lebt, Verarbeiterwünsche und die Nähe zu den Kunden an erster Stelle stehen.

Jüngstes Beispiel ist eine neue Spachtelmassen-Generation. Sie beinhaltet eine selbst entwickelte Technologie, den "Level Plus Effect". Viele Pluspunkte machen diese aus, ihre vier Hauptmerkmale sind jedoch Verlauf, Saugfähigkeit, Oberflächenoptik und extreme Oberflächenglätte. Nicht zufällig sind das auch genau die Kriterien, die bei Uzin-Kunden bei der Verarbeitung von Spachtelmassen an erster Stelle stehen. Woher das Uzin so genau weiß? Die Marke hat Handwerksbetriebe die neue Technologie unter Baustellenbedingungen während der gesamten zweijährigen Entwicklungszeit testen lassen. Verarbeiterwünsche wurden von der Uzin-Entwicklung und Anwendungstechnik umfassend in Theorie und Praxis abgefragt und durchleuchtet. Kunden und deren Anforderungen wurden so direkt und intensiv in den Entwicklungsprozess der ihrer Meinung nach perfekten Spachtelmasse einbezogen.

"Das ist unser Hauptmerkmal für die Differenzierung vom Wettbewerb, dass unsere Kunden aktiv am Innovations-prozess von Uzin teilnehmen. Wir waren und sind ein leistungsfähiger und zuverlässiger Partner für unsere Kunden und möchten in der kundennahen Produktentwicklung immer weiter kommen", so Vertriebleiter Ludin. Die neue Spachtelmassengeneration mit dem Level Plus Effect, ist damit sozusagen von Handwerkern für Handwerker gemacht. 

Mit der Entwicklung des "Level Plus Effect" und durch die 3 an den Bedürfnissen der Kunden neu entwickelten Produkte verdeutlichen die Ulmer, das sich auch KMUs durch Kooperation mit Externen im Innovationsprozess differenzieren und übere eine klare Positionierung Wettbewerbsvorteile realisieren können.

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Partnering erfährt in der Pharma-Industrie als strategischer Faktor weiter an Bedeutung Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Im Vorgriff auf die Bio-Europe 2008, Partnering-Messe für die Pharma- und Biotechindustrie, prophezeien Führungskräfte von Johnson & Johnson, Merck, AstraZeneca, Pfizer und MorphoSys eine Welle neuer Partnering-Transaktionen, wodurch eine wesentliche Änderung der Art und Weise eintreten wird, wie Arzneimittel erfunden und entwickelt werden. In den Köpfen der Führungskräfte der Biotechnologiebranche steckt die derzeitige Finanzkrise und deren Auswirkungen auf Innovation und Geschäft. Übereinstimmend gaben die bekanntesten Namen der Branche Einblicke, wie Innovationen weiterhin möglich sind in einer Welt, die sich in den Klauen finanzieller Turbulenzen befindet.

Bill Ringo, Hauptreferent und Senior VP des Bereichs Strategy and Business Development bei Pfizer, kommentiert: „Die Wirtschaftskrise ändert nichts an der Nachfrage nach ständig neuen Produkten und dem erforderlichen Zugang zu neuen Technologien. Daher ist die Partnerschaftsbildung weiterhin eine extrem wichtige Komponente unserer Strategie.”

Ted Torphy, CSO und Leiter des Bereichs External Research & Early Development bei Johnson & Johnson Pharmaceuticals, erklärt: Open Innovation kommt derzeit auf die Pharmaunternehmen zu. Der unaufhaltsame Gang in Richtung Partnering wird angetrieben durch wirtschaftliche Kräfte innerhalb der großen Pharmaunternehmen, die wachsende Innovationsstärke externer Quellen und die weltweite Verbreitung der Kompetenz bei F&E. Diese Trends werden eine Welle von Partnerschaften in der Pharma- und Biotechnologiebranche sowie an Hochschulen auslösen, wodurch wesentliche und unwiderrufliche Änderungen des Modells erfolgen, wie neue Arzneimittel erfunden und entwickelt werden.

Obwohl viele befürchten, dass Innovationen durch eine geschwächte Wirtschaft gebremst werden, sieht auch Simon Moroney, Hauptreferent auf der BIO-Europe 2008 und CEO von MorphoSys, die Dinge ganz anders: „Die eigentliche Situation der Pharmabranche hat sich nicht verändert. Große Pharmaunternehmen brauchen innovative Verfahren, um ihr Portfolio aufzufrischen, und die Biotechbranche ist immer häufiger der Ursprung dieser Produkte. Ein anspruchsvolles Finanzumfeld wird die Notwendigkeit von gegenseitig einträglichen Partnerschaften nur noch weiter erhöhen.”

Shaun Grady, ein weiterer Hauptreferent und VP des Bereichs Deal Management, Strategic Planning and Business Development bei AstraZeneca, liefert eine ähnliche Perspektive von Partnerschaften für Innovationen bei einem Wirtschaftsabschwung: „Das Ziel bei AstraZeneca besteht darin, alle Aktivitäten der Geschäftsentwicklung nach der Bereitstellung klar formulierter strategischer Prioritäten miteinander abzustimmen. Durch das derzeitige Wirtschaftsklima sind die grundlegenden Prinzipien dessen, was eine erfolgreiche Partnerschaft ausmacht, nicht verändert worden. Wenn sich eine Chance bietet, um einer strategischen Erfordernis nachzukommen und diese Potenzial für eine Wertschöpfung bietet, gehen wir davon aus, dass Partnerschaften eine immer wichtigere Rolle in der gesamten Wertschöpfungskette in Gestalten und Formen spielen, die weit über Lizenzerwerb und Akquisitionen hinausgehen.”

Eröffnungsreferent Bernhard Kirschbaum, Executive VP des Forschungsbereichs und Mitglied des Executive Board von Merck Serono, erklärt, dass seine Firma die eigenen Methoden anpassen wird, um strategische Transaktionen zu ermöglichen: Die Bildung von Partnerschaften ist ein wesentlicher Bestandteil der Strategie von Merck Serono. Partnerschaften waren für unseren Erfolg in der Vergangenheit bisher immer ein wesentlicher Faktor und werden auch weiterhin eine bedeutende Rolle in unserer Zukunft spielen. Für uns steht die Qualität und strategische Passform einer Gelegenheit immer an erster Stelle. Wir haben in der Vergangenheit bei der Strukturierung von Geschäften Flexibilität gezeigt, um auf die Bedürfnisse von Partnern einzugehen, und wir sind bereit, unsere eigenen Verfahren an Änderungen im Finanzumfeld anzupassen.”

gelesen bei: www.businesswire.de

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Verbundprojekt "Open Innovation in Life Sciences" gestartet Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Die Life Sciences-Branche ist gekennzeichnet durch eine steigende Komplexität der Innovationsprozesse und eine zunehmende Tendenz zur Kooperation über Wissensgrenzen hinweg. Der Open Innovation-Ansatz bietet gerade der überwiegend mittelständisch strukturierten Life Sciences-Branche in Deutschland neue Gestaltungs- und Wachstumsmöglichkeiten.

Mit dem verbundprojekt Verbundprojekt "Open Innovation in Life Sciences" (OIL) widmet sich auch die Universität Potsdam dem Themenfeld Open Innovation. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Guido Reger, Lehrstuhl für Innovationsmanagement und Entrepreneurship, wird ein Team von Wissenschaftlern in den kommenden drei Jahren die mittelständischen Pharmaunternehmen hameln rds GmbH, Klosterfrau Berlin GmbH und Lomapharm GmbH KG bei der Weiterentwicklung ihres Innovationsmanagements und der Erarbeitung eines branchenspezifischen Konzepts für die Implementierung von Open Innovation-Prozessen im Bereich Life Sciences betreuen.

Entwicklung und Umsetzng eines IT-Instruments zur Abbildung und Unterstützung eines systematischen Innovationsmanagements im Unternehmensnetzwerk wird im Rahmen des Projekt durch den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam unterstützt.

Die aus dem Projekt gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage für ein branchenspezifisches Konzept zur Implementierung von Open Innovation im Bereich Life Sciences dienen. Ziel ist es dabei, die bei der Untersuchung der Projektpartner gewonnenen Erkenntnisse auf einer höheren Abstraktionsebene auch anderen Unternehmen aus dem Bereich Life Sciences zugänglich zu machen.

gelesen aufi: http://uni-potsdam.de

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Aktuelle und kommende Veranstaltungen

Aktuelle Ideenwettbewerbe

  • Stadt, Land, mobil - Müssen wir wohnen, wo wir mobil sind, oder können wir mobil sein, wo wir wohnen?
    Wie kann die Digitalisierung unsere Mobilität zukünftig verbessern – in der Stadt wie auf dem Land? – Visionen und Impulse zu dieser Frage können alle Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 21. November über das Ideenportal des Deutschen Mobilitätspreises einreichen.…
  • Die Ideenplattform der S-Bahn Mitteldeutschland
    MITGESTALTEN statt nur mitfahren – S-Bahn Mitteldeutschland und Innolytics starten OpenInnovation Plattform Mit wachsender Bevölkerungszahl in der Metropolregion Mitteldeutschland steigt auch die Nachfrage nach den Angeboten des Regionalverkehrs. Doch wie können diese Angebote wirklich kundennah gestaltet werden? Welche Bedürfnisse haben…