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Open Innovation Blog

Welche Technologien wird es 2020 nicht mehr geben? Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Zukunft & Trends

Der Trendforscher Sven Gábor Jánszky stellt in einer Trendanalyse die Ergebnisse einer Umfrage dar, die anlässlich des 9. Zukunftskongress des 2b AHEAD ThinkTanks unter den teilnehmenden Innovationschefs durchgeführt wurde sowie unter den Nutzern der iPhone-App des ThinkTanks.

So sind 89% der Befragten der Meinung, dass es im Jahr 2020 kein analoges Fernsehen und kein Zapping mehr geben wird. An zweiter Stelle werden CD, DVD, Blu-ray & Softwareverkauf in Boxen genannt, gefolgt von Festnetztelefon & Faxgeräten, mechanischen Auto- und Haustürschlüsseln, Buch-Nachschlagewerken u.a.

Welche Auswirkungen dies auf Geschäftsmodelle haben wird, welche Risiken und Chancen entstehen, sind in der Trendanalyse zusammengefasst. Lesen Sie hier die Erbegnisse.

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TrendPanel zu Open Innovation von Forward2Business Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Open Innovation

Noch im vergangenen Jahr hat der Trendforscher Sven Gábor Jánszky und sein ThinkTank Forward2Business ein TrendPanel zum Thema Open Innovation durchgeführt und die Ergebnisse veröffentlicht.

Basierend auf dem Konzept der Delphi-Methode wurden ausgewählte Innovationsexperten zu ihrem Umgang mit Open Innovation befragt.

Als wichtigste Treiber für Open Innovation wurden der zunehmende Innovationsdruck, die Möglichkeit externes Wissen zu nutzen und die nun verfügbare technische Infrastruktur identifiziert. Zusätzlich wurden viele Chancen und Risiken identifiziert.

In der anschaulichen Darstellung der Best Cases sind die üblichen Beispiele, wie DesignbyMe von Lego, Tchibo ideas oder die Innovation Jams von IBM zu finden.

Interessant ist die Aussage, dass 56% der Unternehmen Open Innovation als grundsätzlich relevanten Trend erkennen. Dies deckt sich sehr gut mit unseren eigenen Untersuchungen über die ich Ihnen bald berichten werde.

Eine weitere wichtige Aussage ist der zeitliche Horizont, in dem Open Innovation in ausgewählten Branchen relevant wird. So werden für die Automobilindustrie (Mobilität, Automotive, Logistik) und die Telekommunikation die Jahre 2011 und 2012 vorhergesagt. Auch das deckt sich mit meinen eigenen Einschätzungen und Bewertungen.

Die Frage wird sein, wie klassische Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, der Automobilbranche und der Telekommunikation das Konzept der offenen Innovationsstrukturen in ihren Innovationsprozess umsetzen werden.

Sie finden die Ergebnisse der Studie zum Download hier.

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OECD: Trend geht zu offenen Innovationsstrukturen in globalen Netzwerken Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Eine aktuelle englischsprachige OECD-Veröffentlichung kommt zum Ergebnis, dass Unternehmen wissensintensive Funktionen wie Forschung und Entwicklung zunehmend internationalisieren und im Rahmen globaler Netzwerke mit unterschiedlichen externen Akteuren verfolgen. Die Studie analysiert diesen Trend und gibt Empfehlungen für Unternehmen, Wissenschaft und Politik.

Der Bericht unter dem Titel "Open Innovation in Global Networks" stützt sich neben der Auswertung von Innovationsumfragen und Patentstatistiken auf eine Reihe von Fallstudien zu Unternehmen. Insgesamt wurden 59 Unternehmen in 12 Ländern (Deutschland, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Japan, die Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweiz und Russland) von nationalen Experten untersucht. In die Untersuchung mit einbezogen wurden große Unternehmen und KMUs sowie Industrieunternehmen und Dienstleister.

Die zentralen Ergebnisse der Studie sind:

  • Hauptgrund für Unternehmen, FuE-Einrichtungen im Ausland anzusiedeln, ist die Nähe zu großen und wachsenden Märkten.
  • Zulieferer und Kunden sind die begehrtesten Innovationspartner: obwohl Universitäten und öffentliche Forschungsinstitutionen als wichtige Wissensquellen gelten, sind sie nur an einem kleineren Teil der Kooperationen beteiligt.
  • Große Unternehmen kooperieren deutlich häufiger als KMUs mit externen Innovationspartnern.
  • Innovationspartnerschaften sind sowohl für Industrie- als auch für Dienstleistungsunternehmen wichtig. Allerdings gibt es branchenspezifische Unterschiede: Chemie, Arzneimittel und Informations- und Kommunikatonstechnologien sind in Bezug auf offene Innovation führend.
  • Diebstahl geistigen Eigentums wird als die größte Gefahr für globale Innovatonsnetzwerke gesehen.
    KMUs, die typischerweise weniger Expertise in diesem Bereich haben, sind bei der Kooperation mit großen Unternehmen am stärksten gefährdet.

Zu den wichtigsten Schlussfolgerungen für die Politik gehört, dass Forschungs- und Innovationspolitik nicht länger ausschließlich auf nationaler Ebene gestaltet werden kann. Politik sollte die Entwicklung von internationalen Clustern und Netzwerken der Spitzenklasse fördern. Daneben sollten nationale FuE-Programme auf der Basis gegenseitiger Abkommen für ausländische Kooperationspartner geöffnet werden.

Zu den Empfehlungen für Unternehmen zählt, dass die Nutzung externer Wissensquellen in Unternehmensstrategien mit einbezogen werden sollte. Weiterhin müssen Unternehmen einen räumlich mobilen Personalbestand aufbauen, der auch in der Lage ist, in wechselnden sektor- und grenzüberschreitenden Netzwerken zu arbeiten. Besondere Aufmerksamkeit gebührt dem Schutz geistigen Eigentums.

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Partnering erfährt in der Pharma-Industrie als strategischer Faktor weiter an Bedeutung Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Im Vorgriff auf die Bio-Europe 2008, Partnering-Messe für die Pharma- und Biotechindustrie, prophezeien Führungskräfte von Johnson & Johnson, Merck, AstraZeneca, Pfizer und MorphoSys eine Welle neuer Partnering-Transaktionen, wodurch eine wesentliche Änderung der Art und Weise eintreten wird, wie Arzneimittel erfunden und entwickelt werden. In den Köpfen der Führungskräfte der Biotechnologiebranche steckt die derzeitige Finanzkrise und deren Auswirkungen auf Innovation und Geschäft. Übereinstimmend gaben die bekanntesten Namen der Branche Einblicke, wie Innovationen weiterhin möglich sind in einer Welt, die sich in den Klauen finanzieller Turbulenzen befindet.

Bill Ringo, Hauptreferent und Senior VP des Bereichs Strategy and Business Development bei Pfizer, kommentiert: „Die Wirtschaftskrise ändert nichts an der Nachfrage nach ständig neuen Produkten und dem erforderlichen Zugang zu neuen Technologien. Daher ist die Partnerschaftsbildung weiterhin eine extrem wichtige Komponente unserer Strategie.”

Ted Torphy, CSO und Leiter des Bereichs External Research & Early Development bei Johnson & Johnson Pharmaceuticals, erklärt: Open Innovation kommt derzeit auf die Pharmaunternehmen zu. Der unaufhaltsame Gang in Richtung Partnering wird angetrieben durch wirtschaftliche Kräfte innerhalb der großen Pharmaunternehmen, die wachsende Innovationsstärke externer Quellen und die weltweite Verbreitung der Kompetenz bei F&E. Diese Trends werden eine Welle von Partnerschaften in der Pharma- und Biotechnologiebranche sowie an Hochschulen auslösen, wodurch wesentliche und unwiderrufliche Änderungen des Modells erfolgen, wie neue Arzneimittel erfunden und entwickelt werden.

Obwohl viele befürchten, dass Innovationen durch eine geschwächte Wirtschaft gebremst werden, sieht auch Simon Moroney, Hauptreferent auf der BIO-Europe 2008 und CEO von MorphoSys, die Dinge ganz anders: „Die eigentliche Situation der Pharmabranche hat sich nicht verändert. Große Pharmaunternehmen brauchen innovative Verfahren, um ihr Portfolio aufzufrischen, und die Biotechbranche ist immer häufiger der Ursprung dieser Produkte. Ein anspruchsvolles Finanzumfeld wird die Notwendigkeit von gegenseitig einträglichen Partnerschaften nur noch weiter erhöhen.”

Shaun Grady, ein weiterer Hauptreferent und VP des Bereichs Deal Management, Strategic Planning and Business Development bei AstraZeneca, liefert eine ähnliche Perspektive von Partnerschaften für Innovationen bei einem Wirtschaftsabschwung: „Das Ziel bei AstraZeneca besteht darin, alle Aktivitäten der Geschäftsentwicklung nach der Bereitstellung klar formulierter strategischer Prioritäten miteinander abzustimmen. Durch das derzeitige Wirtschaftsklima sind die grundlegenden Prinzipien dessen, was eine erfolgreiche Partnerschaft ausmacht, nicht verändert worden. Wenn sich eine Chance bietet, um einer strategischen Erfordernis nachzukommen und diese Potenzial für eine Wertschöpfung bietet, gehen wir davon aus, dass Partnerschaften eine immer wichtigere Rolle in der gesamten Wertschöpfungskette in Gestalten und Formen spielen, die weit über Lizenzerwerb und Akquisitionen hinausgehen.”

Eröffnungsreferent Bernhard Kirschbaum, Executive VP des Forschungsbereichs und Mitglied des Executive Board von Merck Serono, erklärt, dass seine Firma die eigenen Methoden anpassen wird, um strategische Transaktionen zu ermöglichen: Die Bildung von Partnerschaften ist ein wesentlicher Bestandteil der Strategie von Merck Serono. Partnerschaften waren für unseren Erfolg in der Vergangenheit bisher immer ein wesentlicher Faktor und werden auch weiterhin eine bedeutende Rolle in unserer Zukunft spielen. Für uns steht die Qualität und strategische Passform einer Gelegenheit immer an erster Stelle. Wir haben in der Vergangenheit bei der Strukturierung von Geschäften Flexibilität gezeigt, um auf die Bedürfnisse von Partnern einzugehen, und wir sind bereit, unsere eigenen Verfahren an Änderungen im Finanzumfeld anzupassen.”

gelesen bei: www.businesswire.de

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Becks nutzt Toolkit for User-Design Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Gibt es eigentlich noch innovative Hersteller bei Getränken? Vor wenigen Jahren brachte die damals fast insolvente kleine Peter Brauerei BIONADE auf den Markt. Ein Lichtblick für das Unternehmen und den Markt, denn BIONADE ist eine Erfolgsstory. Doch gab es sonst etwas wirklich Neues in den letzten Jahren?

Der aufmerksame Verbraucher wird diesen „Sommer“ schon festgestellt haben, dass der Markt mit einer Welle von Bier-Misch-Getränken geflutet wird. In bisher noch nicht gekanntem Ausmaß werben die Bier-Hersteller um die Gunst des Kunden. Jever, Lübitzer, Clausthaler, Warsteiner, … sie alle wollen ein Stück vom Kuchen des Markts von Bier-Misch-Getränken ab haben. Wirklich innovative Produkte werden dabei jedoch nicht angeboten. Ist es innovativ, wie alle anderen auch ein Bier-Misch-Getränk mit der Geschmacksrichtung Lemon anzubieten, nur eben unter eigener Marke und auf Basis des eigenen Biers? Wohl kaum!

Macht es sich die Hersteller damit nicht etwas einfach, wenn es um die Befriedigung der Kundenbedürfnisse geht? Den Kunden besser zu bedienen ist anders. Der Markt scheint demnach für alle Hersteller genug zu bieten.

Doch der Eindruck dürfte täuschen. Ist es nicht vielmehr so, dass alle diese Hersteller, die Becks folgen, in den letzten Jahren den Trend verschlafen haben? Nun wachen sie alle gleichzeitig auf. Schnell muss eine Lösung her um dem Trend noch zu folgen. Dumm nur, dass die Mehrheit der Hersteller, die gleiche Innovationsschwäche auszeichnet. Und so ist die Mehrheit der Hersteller schon wieder zu spät. Wieder nur in der Rolle des Innovationsfolgers. Soll es so weiter gehen, sind sie sich dessen bewusst?

Keine Frage, der Markt für Getränke ist nicht leicht. In den letzten Jahren wurden viele Hersteller und kleine Brauereien aufgekauft. Gesteigert wird der Druck auf die Branche durch die Flaschenpfand-Debatte und die Aktivität der Discounter. Auch Aldi, Lidl & Co. haben den Markt für sich entdeckt und bieten dem Verbraucher Biere, Mischgetränke und Fruchtsäfte an. Dass diese nicht zwangsläufig schlechter sein müssen, weiß der informierte Kunde spätestens seit den Veröffentlichungen der Stiftung Warentest.

Es stellen sich also die Fragen: Wie Innovationen generieren? Wie sich in der Wahrnehmung des Kunden als innovativer Anbieter platzieren? Wie die Marke stärken?

Wieder einmal zeigt Becks der Branche wie es geht. Durch die Nutzung von "Toolkits for User Design" gewinnt die Brauerei Ideen für neue Produkte. Orientiert am "Open Innovation"-Ansatz integriert Becks den Verbrauer in die Produktgestaltung, schafft damit Identifikation mit der Marke und gewinnt zugleich Erkenntnisse über die Trends und Potentiale von morgen.

 

 


Kombiniert wird das "Toolkit for User Design" mit einem Ideenwettbewerb. Der Kunde hat die Möglichkeit sein individuelles Etikett zu gestalten. Am Ende des Ideenwettbewerbs verfügt Becks nicht nur über Informationen zu den potentiellen Trends von morgen, sondern auch über 750 neue Ideen. Beispielsweise ein Bier für Frauen (Becks Women), eines für Musiker (Becks Stage), ....

 


Gewiss, die Produktentwicklung beschränkt sich in diesem Fall zunächst nur auf die Optik. Ob Becks auch vom Inhalt her ein neues Bier anbieten wird oder einfach nur ein neues Etikett aufklebt bleibt abzuwarten. Sicher ist, dass sich Becks mit dieser an Open Innovation ausgerichteten Strategie auch für die Zukunft den Vorsprung eines Innovationsführers in der Branche gesichert haben dürfte. Und das alles, relativ betrachtet, ohne großen eigenen Aufwand. Gleichzeitig gelang es, sich in der Wahrnehmung des Kunden als innovativer Anbieter zu platzieren.

Es bleibt abzuwarten, welches „neue“ Getränk demnächst auf den Markt kommt! Ob es sich dabei wirklich um etwas Neues handeln wird. So sei abschließend die Frage gestellt: „Gibt es eigentlich überhaupt noch innovative Getränke und andere innovative Hersteller außer Becks“?

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Aktuelle Ideenwettbewerbe

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