Open Innovation Blog

Gastbeitrag von Jens-Uwe Meyer: Kreativ trotz Krawatte – warum es Unternehmen so schwer haben, auf neue Ideen zu kommen Email Drucken

Verfasst von Jens-Uwe Meyer, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Unternehmen haben häufig ein Problem: Die Flut der Analyseinstrumente, der Prozesse und der festen Strukturen, die sie brauchen, um das operative Geschäft voranzutreiben, hat mittlerweile das verdrängt, was Menschen wie Walt Disney, Thomas Edison und Albert Einstein ausgezeichnet hat: Die Überzeugung ein Ziel zu verfolgen, an das Unmögliche zu glauben und Regeln zu brechen statt sie blind zu befolgen.

Was die weltweit innovativsten Unternehmen anders machen

Die weltweit innovativsten Unternehmen teilen ein Verständnis von Innovation, das herkömmliche Managementkonzepte auf den Kopf stellt: Klassische Unternehmen suchen nach Tools und Prozessen, die sie innerhalb bestehender Strukturen umsetzen können. Doch Tools und Prozesse sind kopierbar. Die dahinterstehende Kultur nicht. Nicht umsonst heißt es über Google, die „außergewöhnliche Organisationskultur" sei die „Seele des Unternehmens". Die kreative Grundeinstellung ist auch die Wurzel der kreativen und innovativen Unternehmensstrategie von Disney. Das Unternehmen hat ein eigenes Institut, dessen Ziel unter anderem darin besteht, Kreativität und Inspiration zu fördern. Und selbst der Bankkonzern HSBC betrachtet die Gruppenkultur - die einzelnen Länder und Regionen handeln praktisch unabhängig voneinander - als Wettbewerbsvorteil.

Die Ebenen einer Innovationskultur

  1. Innovation. Ohne Kompromisse.
    Können Sie sich vorstellen, dass Apple-Chef Steve Jobs eine Bühne betritt und folgenden Satz sagt? „Aufgrund des generell schwierigen Marktumfelds haben wir uns entschlossen, unsere Innovationsanstrengungen zunächst einmal zurückzustellen." Unvorstellbar. Jede Umkehr würde einem Schock gleichkommen würde.
  2. Einzigartige „magische" Werte
    „Glaube daran, dass Du die Welt verändern kannst." „Leiste jeden Tag einen Beitrag." „Radikale Ideen sind keine schlechten Ideen."
    Was klingt wie Beschwörungsformeln sind die Unternehmensgrundsätze von Hewlett Packard. Bei jeder Gelegenheit werden sie ins Bewusstsein der Mitarbeiter gebracht. Mit Grundsätzen und Philosophien wie diesen werden die Strategien des Top Managements untermauert und zu einer lebendigen Kultur weiter entwickelt.
  3. Kreative Dream Teams statt Innovationsverwaltung
    Menschen finden und so miteinander zu vernetzen, dass sie zusammen mehr erreichen als jeder von ihnen alleine - eine wesentliche Aufgabe für das Management kreativer Unternehmen. Kleine bereichsübergreifende Teams mit einer Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven, ausgestattet mit einem hohen Maß an Autonomie und klaren Zielen. Die weltweit innovativsten Unternehmen setzen auf kleine Teams, die schnell denken, schnell kommunizieren und schnell handeln.
  4. Risiko- und Experimentierkultur
    Bei Research in Motion, den Herstellern des berühmten Blackberry, gibt es die „9 von 10"-Regel: Neun Mal scheitern führt zur richtigen Idee. Der indische Tata-Konzern vergibt jedes Jahr einen Preis für eine gescheiterte Innovation. Damit will das Unternehmen Mitarbeiter ermuntern, mehr Risiken einzugehen. Statt Fehler zu vermeiden setzt Google auf das Prinzip „Schneller scheitern": Mehr Fehler in kurzer Zeit machen um aus ihnen zu lernen.
  5. Katalysatorische Führung - die neue Rolle des Managements
    „Befehl! Vorrücken!" Das alte Verhältnis zwischen Chefs und ihren Mitarbeitern war vor allem von Befehl und Gehorsam geprägt. Der Vorgesetzte ordnet an, der Mitarbeiter führt aus. Diszipliniert. Korrekt. Ohne Widerspruch. Hierarchien, die an das Militär erinnern.

Schwer vorstellbar, dass sich Ideen auf die gleiche Art und Weise erzeugen lassen. „Geistesblitze! Jetzt zünden!" Kreativität und klassisches Chef-Mitarbeiter-Denken vertragen sich nur schwer miteinander. Entsprechend sind Führungskonzepte stark im Wandel. Manager als Katalysatoren neuer Ideen sind für innovative Unternehmen extrem wichtig.

Die Herausforderung: Das Unternehmen der Zukunft schaffen

In den nächsten Jahren werden sich mehr und mehr Manager diesen Denkansätzen stellen müssen. Denn schon heute sind Ideen das wichtigste Kapital für Unternehmen. Für das Management erfordert das auf allen Ebenen ein Umdenken. Jedes Projekt, jede Arbeitsgruppe und jeder Prozess muss so gestaltet werden, dass sich Hindernisse durch kreative Lösungen schnell und unkompliziert überwinden lassen. Indem Entscheidungen schnell und unbürokratisch getroffen werden können Ideen dann dort entstehen, wo andere Unternehmen stecken bleiben.

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Ankündigung: Gastbeitrag von Jens-Uwe Meyer Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Logo IdeeologenHeute darf ich Ihnen ein Novum im OpenInnovators.de-Blog ankündigen: Wir konnten Jens-Uwe Meyer von den Ideeologen für einen Gastbeitrag gewinnen. Die Ideeologen beschäftigen sich mit den Themen Ideenfindung und Kreativität. Hierbei werden Workshops und Beratung angeboten.

Im Gastbeitrag "Kreativ trotz Krawatte - warum es Unternehmen so schwer haben, auf neue Ideen zu kommen" wird Jens-Uwe Meyer beschreiben was eine gute Innovationskultur charakterisiert und wie sich Unternehmen aufstellen müssen um auch in Zukunft innovativ und kreativ zu sein.

Der Beitrag wird am 26. November 2010 erscheinen.

Möchten Sie auch in Zukunft Gastbeiträge hier im Blog lesen? Dann schreiben Sie uns doch einfach eine E-Mail oder posten Sie Ihre Anregungen hier als Kommentar.

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Video-Montag: Google's Culture of Innovation Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Ein kurzer Einblick in die Innovationskultur von Google gibt Ihnen das folgende  Interview mit Nikesh Arora, einem Google-Manager.

Google ist in Deutschland mit Sicherheit eines der umstrittensten Unternehmen der Internetbranche. Nichts desto trotz ist Google ohne Zweifel innovativ und das auf eine andere Art und Weise als die meisten anderen Unternehmen. Lernen Sie hier wie Google es macht.

 

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Innovation is about connecting the dots... Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

...das ist die Kernbotschaft von Stephen Shapiro bei seinem Vortrag auf der TEDxNASA. Wieder ein kleines Fundstück, das mir bei meinen Recherchen zur Frage "wie entstehen Innovationen?" begegnet ist.

Verbinden Sie doch diese Woche auch ein paar Punkte... 

Stephen Shapiro ist Innovationsberater und hält Vorträge zum Thema Innovation und Open Innovation. Sehr interessant ist auch sein Blog.

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TOP 100 kürt die Innovation des Jahres 2010 Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Zukunft & Trends

DX-Therm DeckeUnser Partner TOP 100 hat in den vergangenen Wochen die Innovation des Jahres 2010 gekürt. Zur Bewertung standen 10 Produktinnovationen der im Juli durch Lothar Späth ausgezeichneten Top-Innovatoren, also der 100 innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. DieInnovationen kamen dabei aus den Branchen Fotovoltaik, Luftfahrt, Maschinenbau, IT, Elektrotechnik und Pharma.

Durchsetzen konnte sich in diesem Jahr die"DX-Therm Decke" der Fa. Veit Dennert KG aus Schlüsselfeld.

Die DX-Therm Decke ist  ein energiesparendes Deckenheizsystem, das auf das besonders angenehme Prinzip der Strahlungswärme setzt und besonders kostengünstig ist.

Wir gratulieren dem Gewinner und freuen uns über diese Innovation!

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Wie man zu guten Ideen kommt Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Bei meinen Streifzügen durch Internet bin ich wieder auf eine sehr schöne Darstellung gestoßen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

 

Steven Johnson ist ein amerikanischer Autor, der sich mit dem Thema Verknüpfung von soziologischer und technischer Entwicklung beschäftigt.

Leider habe ich das Buch "Where good ideas come from - The natural history of Innovation" noch nicht gelesen, vielleicht aber jemand unserer Leser.  Ich freue mich auf Kommentare.

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Cross Industry Innovation – Brückenbau hilft bei Sportschuhentwicklung Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Ideen & Kreativität

Mit Hilfe von Brückenbauingenieuren hat Nike einen neuen Sportschuh entwickelt.
Wie kam es dazu? Die Herausforderung für Jay Meschter, Director of Innovation bei Nike, bestand darin, einen Laufschuh zu entwickeln, der so leicht und gleichzeitig so stabil wie möglich sein sollte. Inspiration erhielt Meschter in einer völlig anderen Branche - im Brückenbau. Die neue Flywire-Technologie von Nike wurde designed in Anlehnung an die Kabel von Hängebrücken.

Der neue Schuh besteht "aus dünnen Nylon-Fasern, die strategisch auf dem Obermaterial verlaufen und den Fuß stabilisieren, so dass er bei Bewegung weniger hin und her rutscht. Durch diese Methode wird das Gewicht des Schuhs beträchtlich reduziert, da das Material nur dort eingesetzt wird, wo es aus strukturellen Gründen erforderlich ist."

Siehe auch: http://www.nikebiz.com/media/beijing/features/Flywire.html

Wieder ein Beispiel dafür, dass es sich lohnen kann, über den eigenen Tellerrand zu schauen und verfügbares Wissen aus fremden Branchen zu adaptieren.

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Zitat des Fraunhofer-Chef Bullinger: "Firmen müssen sich radikal verändern" Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Entrepreneurship 2.0

Vielen deutschen Unternehmen fehlt die Fantasie und der unbeugsame Siegeswille um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, klagt Fraunhofer-Präsident Hans-Jörg Bullinger.

Im Handelsblatt-Interview verrät er, wie Unternehmen auf dem Weltmarkt innovativer werden können.

Einige interessante Zitate aus dem Interview:

  • Wettbewerbsvorsprünge hängen eben nicht nur von unseren brillanten Erfindungen ab, sondern davon, ob wir überlegene Geschäftsmodelle haben.
  • Der Kunde will heute eine Gesamtlösung mit Zusatznutzen. Mit dem Produkt wird immer mehr Emotion verkauft. Selbst Maschinenbauer beschäftigen heute Designer, die über Farbkonzepte und Formen ihrer Maschinen nachdenken.
  • Zu einer guten Innovationskultur aber gehören Vertrauen, Freiheit und Offenheit.
  • Zu den Erfolgreichen gehört nur, wer Innovation besser managt. Entwicklung und Marketing müssen viel enger zusammenwachsen.
  • Unternehmen müssen generell bereit sein, Wertschöpfungstiefe abzugeben - auch in der Forschung und Entwicklung. Stichwort: Open Innovation.


Das vollständige Interview ist zu lesen unter:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/specials/_b=2589331,_p=755,_t=ftprint,doc_page=0;printpage

 

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nachhaltig:innovativ - Das Deutsch-Brasilianische Wissenschaftsjahr Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Entrepreneurship 2.0

"nachhaltig:innovativ" - unter diesem Motto finden im Rahmen des Deutsch-Brasilianischen Jahr der Wissenschaft, Technologie und Innovation 2010/11 zahlreiche Aktivitäten in beiden Ländern statt. Das Ziel ist, neue Impulse zu setzen für die Wirtschafts- und Forschungskooperation beider Länder.

Die Schwerpunkte der deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung, Entwicklung und Technologie liegen bisher in der Ressourcen- und Umweltforschung. Dies soll nun auf andere Innovations- und Technologiethemen ausgeweitet werden. Gleichzeitig sollen auch Unternehmen noch mehr eingebunden werden, um Zukunftsmärkte zu erschließen. 

Weitere Informationen finden Sie beim Bundesministerium für Bildung und Forschung unter http://www.hightech-strategie.de/de/1831.php

 

 

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World Intellectual Property Day am 26.4.2010 Email Drucken

Verfasst von Kerstin W., Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Wußten Sie schon, dass das weltweite Patentwesen sich jährlich am 26.4. selbst feiert? Die World Intellectual Property Organization (WIPO) hat den Tag im Jahre 2001 eingeführt, um die vielen Innovatoren und Erfinder in unserer Welt zu ehren, die die Entwicklung und Veränderung unserer Gesellschaft mit Ihren Ideen und den resultierenden Innovationen aktiv mitgestalten. Es wurde der 26.4. gewählt, weil an diesem Tag im Jahre 1970 die WIPO gegründet wurde.

Interessant ist, dass der Tag jedes Jahr unter einem neuen Motto steht:

  • 2001 - Creating the Future Today
  • 2002 - Encouraging Creativity
  • 2003 - Make Intellectual Property Your Business
  • 2004 - Encouraging Creativity
  • 2005 - Think, Imagine, Create
  • 2006 - It Starts With An Idea
  • 2007 - Encouraging Creativity
  • 2008 - Celebrating innovation and promoting respect for intellectual property
  • 2009 - Green Innovation
  • 2010 - Innovation - Linking the World

Das diesjährige Motto finde ich besonders schön, da es impliziert, dass das Ganze mehr ist als die Summe der Teile. Genau dies trifft auch für Open Innovation zu - so let's link together.

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Open "Interface" Innovation: StreetScooter der RWTH Aachen Email Drucken

Verfasst von Kerstin W., Kategorien: Entrepreneurship 2.0

In einem kurz zurückliegenden Blog wurde schon vom Campus Projekt auf dem Gelände der RWTH Aachen berichtet. Ein bereits gestartetes, sehr ehrgeiziges Projekt ist der "StreetScooter", ein völlig neu entwickeltes, preiswertes Elektromobil-Konzept für den urbanen Verkehr. Bemerkenswert ist, dass nicht nur die technische Entwicklung, sondern auch eine Kleinserien-Fertigung direkt durch die Hochschule in Kooperation mit zahlreichen mittelständischen Unternehmen erfolgen soll (bislang unterstützen17 Unternehmen das Projekt). Langfristiges und erklärtes Ziel ist die Großserienfertigung - unabhängig von etablierten Automobilherstellern.

Ermöglicht werden soll dies durch intelligente, netzwerkorientierte und mittelstandsgetragene Wertschöpfungsstrukturen, die einen "virtuellen Automobilhersteller" erschaffen. In einer ersten, zwei Jahre dauernden Phase sollen zunächst die Fertigungsverfahren entwickelt werden und ein Grundtypus des Fahrzeugs als sogenannte "Innovationsplattform" entstehen. Sobald technische Machbarkeit und Produktionsfähigkeit nachgewiesen sind, sollen in einem 18-Monats-Rhythmus Fahrzeuge mit  Produktinnovationen auf den Markt gebracht werden. Aufgrund des modularen Konzept sollen innovative Technologien leicht integriert werden können. Der Modularisierungsansatz orientiert sich nicht nur an fertigungstechnischen Rahmenbedingungen, sondern auch auch an den Technologielebenszyklen sowie dem funktionalen Zusammenspiel der Komponenten.

Für die Entwicklung werden ähnliche Projektstrukturen wie in der Automobilindustrie genutzt. Besonderes Augenmerk wurde jedoch auf die Integration externer, nicht direkt mit dem Projekt verbundener Entwicklungspartner gelegt. Durch Definition und Offenlegung
bestimmter Schnittstellen innerhalb des Gesamtfahrzeugs wird eine Innovationsplattform für spätere Zusatzausrüster geschaffen. Diese entwickeln Lösungen, die später in neue Modelle einfließen oder während der Nutzung ausgetauscht werden (z.B. Multimedia-Komponenten). So können Entwicklungs- als auch Montagekosten reduziert werden. Durch die extreme Modularisierung und die dadurch klar spezifizierbaren Schnittstellen ensteht ein definiertes technisches INTERFACE, welches gezielte Ausschreibungen - z.B. im Internet - im Sinne von "Open Innovation" emöglicht. Die Aachener nennen dies "Open Interface Innovation".  Die eingereichten Lösungsvorschläge werden gesammelt und folgend von einem Konsortium bewertet. Bei Umsetzung von Ideen erfolgt eine entsprechende Vergütung.     

Persönlich bin ich sehr neugierig, ob sich StreetScooter auf dem hart umkämpften Automobilmarkt behaupten wird. Die neuartige Modulstruktur des Fahrzeuges, das innovative Kooperationsmodell sowie der frische Mut der Hochschule und der mittelständischen Unternehmen, dieses innovative Vorhaben in die Tat umzusetzen, verdienen jedenfalls großen Respekt.     

Siehe auch: Elektromobilität: Die Vision wird Wirklichkeit - Serie, Teil 8 Das Volks-Elektroauto geht an den Start

 

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Schweiz: Neue Plattform für Innovation Email Drucken

Verfasst von Kerstin W., Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Kürzlich hat das IFJ Institut für Jungunternehmen mit Unterstützung der Gebert Rüf Stiftung und in Partnerschaft mit Hyperweek und swissnex Boston eine neue englischsprachige Social-Media-Plattform ins Leben gerufen:  inno-swiss.com.

Die Plattform soll die internationale Präsenz der Schweiz im Bereich Innovation erhöhen und auf nationaler Ebene die Innovationsaktivitäten bündeln sowie  die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch intensivieren. 

Sie  richtet sich gleichermaßen an innovative Unternehmen und Start-ups, Investoren,  Förderstellen und Forschungsinstitute und ist in die Bereiche Information / Communication Technology, Biotech, Medtech, Cleantech, Micro/ Nano Technology, Electronics-Mechanics sowie Material-Chemicals unterteilt.

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Spielen Sie noch Bingo oder innovieren Sie schon? Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Zum Start der neuen Woche habe ich mal wieder einen kleinen Gedankenanstoss aus dem Hause IBM. Denken Sie bei Ihrem nächsten Innovationszirkel doch einfach mal darüber nach ob Sie gerade Buzzwordbingo spielen, oder sich wirklich der Innovation widmen.

 

 

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche!

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Mitarbeiter-Tausch: neues Wissen fürs Unternehmen Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Wissen

Eine besondere Art der Kooperation sind der Markenartikler Procter & Gamble und Google eingegangen: Um kostengünstig Wissen auszutauschen haben die Unternehmen Mitarbeiter getauscht.

Ein Team von Procter & Gamble tauschte für einen Monat mit einem Team von Google. Die Teams arbeiteten direkt in Projekten mit, so dass das Wissen auch direkt umgesetzt werden konnte. Das Google-Team kümmerte sich darum, dass die Internet-Werbung für ein Waschmittel interaktiv gestaltet werden kann. Da das Wissen hierzu intern nicht vorhanden war, brachte der Tausch für Procter & Gamble Kosten- und Zeitvorteile.

Mitarbeitertausch kann also neues Anwenderwissen ins Unternehmen bringen, was in Zeiten der Einsparung durchaus eine sinnvolle Ergänzung sein kann.

Dem Thema widmet sich auch die Initiative HR2.0 der Dax und Blue Chip Unternehmen" der Stiftung der Deutschen Wirtschaft für Arbeit und Beschäftigung SWAB.

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Erfolgreiche Innovation - Bestehende Lösungen aus anderen Branchen übernehmen Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Statt aufwändig neue Technologien selbst zu entwickeln, hilft Open Innovation teure und langwierige Eigenentwicklungen zu vermeiden und bringt neue Ideen ins Unternehmen.

Erfolgreiche Umsetzung einer branchenfremden Lösung gelang dem Aufzughersteller Schindler. Gesucht wurde eine Alternative für die wartungsintensiven Stahlseile, an denen die Aufzugkabinen befestigt sind. Die Lösung fand ein Werkstudent bei den Aramit-Seilen, die von Bergsteigern verwendet werden.

Ein weiteres Beispiel für das Umsetzen branchenfremder Technik zeigt der Nähmaschinenhersteller Bernina. Das Problem: Je schneller der Stoff durch die Nähmaschine bewegt wird, desto weiter sind die Stiche auseinander. Bernina hat die Technik aus der Computerindustrie zur Problemlösung herangezogen. Mit Hilfe eines Sensors einer Computermaus kann beim Nähen nun die Bewegung des Stoffes erfasst und das Nähtempo angepasst werden.

Der Konsumgüterkonzern Henkel hat das Potenzial der Open Innovation erkannt. Er fördert Mitarbeiter im kreativen Kopieren und verleiht jährlich intern einen „Borrow with pride"-Award. Damit werden Teams belohnt für Innovationen, die wesentlich durch die Integration von externem Wissen entstanden sind.

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Die innovativsten Unternehmen des Jahres 2009 Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Das Jahr 2009 ist vorbei, geprägt von einer weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise mit teilweise katastrophalen Folgen für die Wirtschaft. Viele Unternehmen hatten mit starken Umsatzeinbrüchen zu kämpfen, gingen in Kurzarbeit oder mussten sogar Mitarbeiter freistellen.

Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation ist es jedoch wichtig sich auf die eigenen Stärken und Produkte zu konzentrieren. Mit Innovationen wird auch zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit gesichert.

Wie dies den großen Unternehmen dieser Welt gelungen ist zeigt die Liste der 50 innovativsten Unternehmen der Welt der BusinessWeek. Wie in den vergangenen Jahren auch haben die Experten der amerikanischen Wochenzeitschrift durch eine Befragung die Unternehmen entsprechend ihrer Innovationskraft aufgelistet.

Der Sieger, wie im letzten Jahr auch, ist Apple. Wenig verwunderlich. Wird doch das iPhone zwei Jahre nach seinem Markteintritt immer noch als innovatives Vorzeigeprodukt verwendet. Auf den Plätzen zwei und drei finden sich dann Google und Toyota.

In der BusinessWeek-Liste finden sich nur 3 deutsche Unternehmen, Volkswagen (höchster Neueinsteiger des Jahres), BMW und Mercedes. Also die drei großen Unternehmen einer der deutschen Schlüsselindustrien, dem Automobilbau. Insgesamt sind 14 europäische Vertreter in der Übersicht zu finden.

Zusätzlich zur Liste hat BusinessWeek einen Special Report mit Hintergrundinformationen erstellt. Oder schauen Sie doch einfach hier, was einzelne CEOs gesagt haben.

Es bleibt nun abzuwarten, was das Jahr 2010 bringt. Schauen Sie sich doch einfach mal an, was die 50 innovativsten Unternehmen der Welt ausmacht, warum sie so innovativ sind.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten und erfolgreichen Start ins neue Jahr.

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Ideenwettbewerb iChallenge Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Ganz kurzfristig möchte ich Sie noch auf einen spannenden Ideenwettbewerb aufmerksam machen: http://www.i-Challenge.org.

In der iChallenge werden Ideen für neue iPhone-Apps gesucht. Ideen können an folgenden Terminen abgegeben werde:

  • Donnerstag, 10. Dezember - zwischen 17:00 und 22:00 Uhr
  • Samstag, 12. Dezember - zwischen 17:00 und 22:00 Uhr

Als Belohnung winken Sachpreise im Gesamtwert von 50.000,-. Nehmen Sie teil und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.

Wir werden beobachten wie es weiter geht.

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Innovation Station Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Welche Umgebung brauchen Ihre Mitarbeiter für Innovationen?

 

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Are you fired up? Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht, was Ihre Mitarbeiter antreibt?

 

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Stop Talking - Start Doing Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Wäre das nicht ein gutes Motto für diese Woche?!

 

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Aktuelle und kommende Veranstaltungen

Aktuelle Ideenwettbewerbe

  • Stadt, Land, mobil - Müssen wir wohnen, wo wir mobil sind, oder können wir mobil sein, wo wir wohnen?
    Wie kann die Digitalisierung unsere Mobilität zukünftig verbessern – in der Stadt wie auf dem Land? – Visionen und Impulse zu dieser Frage können alle Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 21. November über das Ideenportal des Deutschen Mobilitätspreises einreichen.…
  • Die Ideenplattform der S-Bahn Mitteldeutschland
    MITGESTALTEN statt nur mitfahren – S-Bahn Mitteldeutschland und Innolytics starten OpenInnovation Plattform Mit wachsender Bevölkerungszahl in der Metropolregion Mitteldeutschland steigt auch die Nachfrage nach den Angeboten des Regionalverkehrs. Doch wie können diese Angebote wirklich kundennah gestaltet werden? Welche Bedürfnisse haben…