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Open Innovation Blog

3M startet Ideen- und Innovationsportal Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Kooperation & Netzwerke

100 Ideen und 3 ausgearbeitete Innovationskonzepte innerhalb von 30 Tagen, das ist das Versprechen von 3M mit seinem neuen Ideen- und Innovationsportal Zukunft-Innovation.

Gestartet ist das Innovationsportal im November 2009 mit dem Launch der Internetseite. Derzeit wird wohl noch an der Plattform selbst gearbeitet, so dass noch keine Ideen gesucht und gegeben werden können. Alle Interessenten können sich jedoch auf der Internetseite Zukunft-Innovation.com registrieren, oder sich mit Informationen in Facebook oder Twitter auf dem Laufenden halten.

Konzipiert ist das Portal als Dienstleistung für Unternehmen, die Ideen für bestimmt Problemstellungen suchen. So verspricht der kurze Film, der das Innovationsportal beschreibt, die Möglichkeit Produkte konzeptionell, technisch oder gestalterisch weiterzuentwickeln.

Besonders interessant finde ich die Möglichkeit technische Lösungen zu finden. Bestehende Ideenportale kümmern sich derzeit im Wesentlichen auf Anwendungsideen (also neue Ideen im Sinne der Anforderungen) und weniger auf technische Lösungsfindung. Auch das Versprechen ausgearbeitete Innovationskonzepte zu liefern legt nahe, dass zusätzlich ein Team von Experten hinter der Plattform steht, die sich dann mit den gefundenen Ideen weiter beschäftigen.

Ich bin gespannt, wie es mit Zukunft-Innovation weiter geht und werde die Plattform natürlich für Sie weiter verfolgen.

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Ein etwas anderes Innovationsnetzwerk: Modell Hohenlohe beschäftigt sich mit Nachhaltigkeit und Energieeffizienz Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Als Innovationsnetzwerk würde man das Modell Hohenlohe e.V. auf den ersten Blick wohl nicht bezeichnen. Wenn man genauer hinschaut, dann erfüllt es jedoch alle Kriterien:

  • Viele unterschiedliche Unternehmen, teilweise sogar Wettbewerber, engagieren sich und arbeiten zusammen
  • Erarbeitetes Wissen wird unter den Netzwerkpartnern gleichberechtigt geteilt
  • Transparenz, Offenheit und Vertrauen prägen die Zusammenarbeit

Worum geht es? In der Region Hohenlohe in Baden-Württemberg hat sich ein Netzwerk von Unternehmen gebildet, das sich mit der Thematik des nachhaltigen Wirtschaftens, der Energieeffizienz und deren Umsetzung im betrieblich Umfeld beschäftigt. Insgesamt sind mehr als 120 Unternehmen beteiligt, darunter so namhafte wir Würth Elektronik und ebm-Papst. Im Mitgliederverzeichnis finden sich jedoch nicht nur große Firmen, sondern auch kleine, teilweise handwerklich geprägt Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern.

In mehreren Arbeitskreisen werden regelmäßig die Themen Energie, Abfall und Umwelt, Sicherheit und Gesundheit bearbeitet. Hinzu kommt die Beteiligung an Projekten, wie z.B. dem Know-How-Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, oder dem Projekt BE SMARTER, bei dem es darum geht eine E-Learning Lösung für den Aufbau von Umweltmanagementsystemen aufzubauen.

Insgesamt eine sehr interessante Initiative, die zeigt wie durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Unternehmen einen Mehrwert für jeden Einzelnen erzielt werden kann. Ist das nicht eines der Kernanliegen von Open Innovation?

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OECD Studie: Trend geht zu offenen Innovationsstrukturen in globalen Netzwerken Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

In einer aktuellen Studie zu Open Innovation im globalen Umfeld kommt die OECD und Experten verschiedener Länder zum Ergebnis, dass neue Produkte und Dienstleistungen zu kreieren, für Unternehmen immer teurer und gleichzeitig riskanter wird. Befragt wurden 59 Unternehmen aus zwölf Ländern (Belgien, Deänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Japan, Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweiz und Russland), wobei der Schwerpunkt auf Großunternehmen mit Hightech-Fokus lag. Neue und alte Erkenntnisse der Wissenschaft zum Innovationsmanagement geben einen Überblick zum Themenfeld Open Innovation und runden die Studie ab.

Seit Mitte der 1980er, und in der letzten Dekade besonders stark, gehen immer mehr Unternehmen dazu über zum Zeck der Innovation zu kooperieren. Produktionsbetriebe und Dienstleister werden nach der Studie ihr Angebot künftig noch stärker in Kooperation mit ihren Zulieferern und Kunden und entwickeln.

Gleichzeitig belegt die Studie aber auch, dass die Bereitschaft der Unternehmen mit ihren Kunden zusammen zu arbeiten, aktuell im internationalen Vergleich recht unterschiedlich ausgeprägt ist: In Finnland beträgt die Quote 93 %, in Spanien 23 %. Deutschland liegt mit 51 % im Mittelfeld.Zur Spitzengruppe zählt Deutschland, wenn es um Partnerschaften mit Hochschulen geht: 53 % der Unternehmen haben bereits entsprechende Erfahrungen gemacht. Andere öffentliche und private Forschungseinrichtungen sowie Zulieferer und Konkurrenten spielen als FuE-Partner derzeit nur eine Nebenrolle.

"offene Innovation" ist nach den Ergebnissen der Studie für die meisten der Befragten bisher lediglich ein zusätzliches Geschäft. Fast drei Viertel der Unternehmen investieren rund 80 % ihres gesamten FuE-Etats in hausinterne Tätigkeiten, insbesondere aus Angst im Hinblick auf den Schutz vielversprechender Neuentwicklungen. Der Grad der Offenheit den Unternehmen im Innovationsprozess verfolgen, hängt von diversen Faktoren ab: z.B. Bedeutung / Potential der zu entwickelnden Technologie, Unternehmensgröße und Charakteristika der Industrie.

Die Dynamik des Wissens, die kurzen technologischen Lebenszyklen, der globale Wettbewerb zwingen einige Branchen besonders stark zur "offenen Innovation". Betroffen nach Studie der OECS sind vor allem Telekommunikation, Elektronik, Pharma und Chemie. Die Fahrzeugindustrie, die Luftfahrt und die Produzenten schnelllebiger Konsumgüter geraten laut OECD aber ebenfalls verstärkt unter Druck.

Die Globalisierung hat die Anzahl möglicher Partner für deutsche Unternehmen drastisch erhöht. Noch konzentrieren sich die FuE-Investitionen Deutschlands gemäß der Studie auf die USA, die EU und Japan. Doch es wäre ein Fehler in diesen Zusammenhang zukünftig nicht das Potential von China, Indien und Russland zu nutzen. Mit ihren relativ gut entwickelten Bildungssystemen produzieren China, Indien und Russland zahlreichen wissenschaftlichen Nachwuchs bei niedrigen Löhnen. In 2006 gab es laut OECD in China bereits 1,2 Mio. Forscher, in der ganzen EU waren es 1,3 Mio.

Knapp 70 % der befragten Unternehmen beabsichtigten daher, mehr FuE-Aktivitäten ins Ausland - und insbesondere in diese Länder - zu verlagern. Vor allem internationale Konzerne verfolgen eine radikale Strategie der Internationalisierung von F&E, wobei die Nähe zu wichtigen Märkten und ausgelagerten Produktionsstätten als entscheidend bewertet wird.

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BRAIN und Genencor gehen gemeinsame Forschungskooperation ein Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Die BRAIN AG und Genencor, zwei Biotechnologieunternehmen, kooperieren ab sofort im Bereich der bio-basierten fermentativen Produktion von industriell relevanten Biochemikalien aus nachwachsenden Rohstoffen.

Genencor verfügt über umfangreiche Möglichkeiten im Bereich des Stoffwechselweg-Optimierens und der Bioproduktion von industriellen Bioprodukten. Die BRAIN AG wird ihre weltweit anerkannte Expertise in den Technologiefeldern Metagenomik und Screening in die gemeinsame Zusammenarbeit einfließen lassen. Dabei erhält Genencor Zugang zu den Metagenom-Ressourcen von mehr als 150 Millionen Genen aus unkultivierbaren Mikroorganismen. Die mikrobiellen Produktionsstämme, bestehend aus Enzymkandidaten und biosynthetischen Stoffwechselwegen, stellen den Ausgangspunkt für die Produktion wichtiger Biochemikalien dar.

„Die Möglichkeiten und die Erfahrung der BRAIN im Bereich der Enzym Auffindung im Metagenom passt sehr gut in unser Modell des Öffnens des Innovationsprozesses („Open Innovation“), in welchem wir daran arbeiten, den Übergang von der Laborbank zum Markt noch effektiver und effizienter zu gestalten“, so Dr. Karl Sanford, Vice President Technology Development bei
Genencor.

Genencor, ein Unternehmensbereich des dänischen Lebensmittelkonzerns Danisco A/S, ist ein weltweit führendes Unternehmen der industriellen Biotechnologie und ein Pionier in Enzyminnovation und Systembiologie. Die BRAIN AG reiht sich in die Riege der führenden europäischen Unternehmen der „weißen“ Biotechnologie ein.

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OECD: Trend geht zu offenen Innovationsstrukturen in globalen Netzwerken Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Eine aktuelle englischsprachige OECD-Veröffentlichung kommt zum Ergebnis, dass Unternehmen wissensintensive Funktionen wie Forschung und Entwicklung zunehmend internationalisieren und im Rahmen globaler Netzwerke mit unterschiedlichen externen Akteuren verfolgen. Die Studie analysiert diesen Trend und gibt Empfehlungen für Unternehmen, Wissenschaft und Politik.

Der Bericht unter dem Titel "Open Innovation in Global Networks" stützt sich neben der Auswertung von Innovationsumfragen und Patentstatistiken auf eine Reihe von Fallstudien zu Unternehmen. Insgesamt wurden 59 Unternehmen in 12 Ländern (Deutschland, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Japan, die Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweiz und Russland) von nationalen Experten untersucht. In die Untersuchung mit einbezogen wurden große Unternehmen und KMUs sowie Industrieunternehmen und Dienstleister.

Die zentralen Ergebnisse der Studie sind:

  • Hauptgrund für Unternehmen, FuE-Einrichtungen im Ausland anzusiedeln, ist die Nähe zu großen und wachsenden Märkten.
  • Zulieferer und Kunden sind die begehrtesten Innovationspartner: obwohl Universitäten und öffentliche Forschungsinstitutionen als wichtige Wissensquellen gelten, sind sie nur an einem kleineren Teil der Kooperationen beteiligt.
  • Große Unternehmen kooperieren deutlich häufiger als KMUs mit externen Innovationspartnern.
  • Innovationspartnerschaften sind sowohl für Industrie- als auch für Dienstleistungsunternehmen wichtig. Allerdings gibt es branchenspezifische Unterschiede: Chemie, Arzneimittel und Informations- und Kommunikatonstechnologien sind in Bezug auf offene Innovation führend.
  • Diebstahl geistigen Eigentums wird als die größte Gefahr für globale Innovatonsnetzwerke gesehen.
    KMUs, die typischerweise weniger Expertise in diesem Bereich haben, sind bei der Kooperation mit großen Unternehmen am stärksten gefährdet.

Zu den wichtigsten Schlussfolgerungen für die Politik gehört, dass Forschungs- und Innovationspolitik nicht länger ausschließlich auf nationaler Ebene gestaltet werden kann. Politik sollte die Entwicklung von internationalen Clustern und Netzwerken der Spitzenklasse fördern. Daneben sollten nationale FuE-Programme auf der Basis gegenseitiger Abkommen für ausländische Kooperationspartner geöffnet werden.

Zu den Empfehlungen für Unternehmen zählt, dass die Nutzung externer Wissensquellen in Unternehmensstrategien mit einbezogen werden sollte. Weiterhin müssen Unternehmen einen räumlich mobilen Personalbestand aufbauen, der auch in der Lage ist, in wechselnden sektor- und grenzüberschreitenden Netzwerken zu arbeiten. Besondere Aufmerksamkeit gebührt dem Schutz geistigen Eigentums.

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Partnering erfährt in der Pharma-Industrie als strategischer Faktor weiter an Bedeutung Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Im Vorgriff auf die Bio-Europe 2008, Partnering-Messe für die Pharma- und Biotechindustrie, prophezeien Führungskräfte von Johnson & Johnson, Merck, AstraZeneca, Pfizer und MorphoSys eine Welle neuer Partnering-Transaktionen, wodurch eine wesentliche Änderung der Art und Weise eintreten wird, wie Arzneimittel erfunden und entwickelt werden. In den Köpfen der Führungskräfte der Biotechnologiebranche steckt die derzeitige Finanzkrise und deren Auswirkungen auf Innovation und Geschäft. Übereinstimmend gaben die bekanntesten Namen der Branche Einblicke, wie Innovationen weiterhin möglich sind in einer Welt, die sich in den Klauen finanzieller Turbulenzen befindet.

Bill Ringo, Hauptreferent und Senior VP des Bereichs Strategy and Business Development bei Pfizer, kommentiert: „Die Wirtschaftskrise ändert nichts an der Nachfrage nach ständig neuen Produkten und dem erforderlichen Zugang zu neuen Technologien. Daher ist die Partnerschaftsbildung weiterhin eine extrem wichtige Komponente unserer Strategie.”

Ted Torphy, CSO und Leiter des Bereichs External Research & Early Development bei Johnson & Johnson Pharmaceuticals, erklärt: Open Innovation kommt derzeit auf die Pharmaunternehmen zu. Der unaufhaltsame Gang in Richtung Partnering wird angetrieben durch wirtschaftliche Kräfte innerhalb der großen Pharmaunternehmen, die wachsende Innovationsstärke externer Quellen und die weltweite Verbreitung der Kompetenz bei F&E. Diese Trends werden eine Welle von Partnerschaften in der Pharma- und Biotechnologiebranche sowie an Hochschulen auslösen, wodurch wesentliche und unwiderrufliche Änderungen des Modells erfolgen, wie neue Arzneimittel erfunden und entwickelt werden.

Obwohl viele befürchten, dass Innovationen durch eine geschwächte Wirtschaft gebremst werden, sieht auch Simon Moroney, Hauptreferent auf der BIO-Europe 2008 und CEO von MorphoSys, die Dinge ganz anders: „Die eigentliche Situation der Pharmabranche hat sich nicht verändert. Große Pharmaunternehmen brauchen innovative Verfahren, um ihr Portfolio aufzufrischen, und die Biotechbranche ist immer häufiger der Ursprung dieser Produkte. Ein anspruchsvolles Finanzumfeld wird die Notwendigkeit von gegenseitig einträglichen Partnerschaften nur noch weiter erhöhen.”

Shaun Grady, ein weiterer Hauptreferent und VP des Bereichs Deal Management, Strategic Planning and Business Development bei AstraZeneca, liefert eine ähnliche Perspektive von Partnerschaften für Innovationen bei einem Wirtschaftsabschwung: „Das Ziel bei AstraZeneca besteht darin, alle Aktivitäten der Geschäftsentwicklung nach der Bereitstellung klar formulierter strategischer Prioritäten miteinander abzustimmen. Durch das derzeitige Wirtschaftsklima sind die grundlegenden Prinzipien dessen, was eine erfolgreiche Partnerschaft ausmacht, nicht verändert worden. Wenn sich eine Chance bietet, um einer strategischen Erfordernis nachzukommen und diese Potenzial für eine Wertschöpfung bietet, gehen wir davon aus, dass Partnerschaften eine immer wichtigere Rolle in der gesamten Wertschöpfungskette in Gestalten und Formen spielen, die weit über Lizenzerwerb und Akquisitionen hinausgehen.”

Eröffnungsreferent Bernhard Kirschbaum, Executive VP des Forschungsbereichs und Mitglied des Executive Board von Merck Serono, erklärt, dass seine Firma die eigenen Methoden anpassen wird, um strategische Transaktionen zu ermöglichen: Die Bildung von Partnerschaften ist ein wesentlicher Bestandteil der Strategie von Merck Serono. Partnerschaften waren für unseren Erfolg in der Vergangenheit bisher immer ein wesentlicher Faktor und werden auch weiterhin eine bedeutende Rolle in unserer Zukunft spielen. Für uns steht die Qualität und strategische Passform einer Gelegenheit immer an erster Stelle. Wir haben in der Vergangenheit bei der Strukturierung von Geschäften Flexibilität gezeigt, um auf die Bedürfnisse von Partnern einzugehen, und wir sind bereit, unsere eigenen Verfahren an Änderungen im Finanzumfeld anzupassen.”

gelesen bei: www.businesswire.de

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Aktuelle und kommende Veranstaltungen

Aktuelle Ideenwettbewerbe

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