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Open Innovation Blog

Österreichische Unternehmen setzen auf Innovation in der Krise Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Auch Österreichs innovative Unternehmen begegnen aktiv und mit verstärkten Anstrengungen im Bereich Forschung und Entwicklung der aktuellen Finanzkrise. Das zeigt die stark gestiegene Zahl an Projektanträgen, die bei der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) in den letzen Wochen eingegangen sind. Mit 238 Projektanträgen (plus 14,4 Prozent) und einer eantragten Fördersumme von 98,4 Millionen Euro (plus 41 Prozent) zeigt sich Österreichs Wirtschaft gerade in der Wirtschafts- und Finanzkrise höchst aktiv in Sachen Forschung und Entwicklung.

"In der erhöhten Nachfrage nach Forschungsgeldern zeigt sich die neue strategische Ausrichtung vieler Unternehmen", so die Geschäftsführer der FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. "Anstatt die Krise durchzutauchen, verfolgt die Wirtschaft eine offensive, zukunftsgerichtete Strategie." Daher müsse gerade jetzt antizyklisch in die anwendungsorientierte und wirtschaftsnahe Forschung investiert werden, um das Innovationsniveau der Wirtschaft zu halten.

gelesen auf: www.ots.at

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Innovative Unternehmen bauen Innovationstätigkeit aus Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Mit dem Innovationsreport 2008/2009 hat die IHK-Organisation erstmals eine Untersuchung zur Innovationstätigkeit deutscher Unternehmen durchgeführt. Grundlage für die aktuellen Ergebnisse sind Befragungen der IHKs bei über 500 innovationstätigen Unternehmen im Zeitraum von Mitte Oktober bis Ende November 2008. Die Antworten verteilen sich schwerpunktmäßig auf die Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Automobil, Chemie und Elektrotechnik. Diese Branchen haben einen Anteil an den gesamten privaten Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland von knapp 80 Prozent. Die wichtigsten Ergbenisse der Befragung:

Unternehmen setzen auf Innovationen und sehen die Krise als Chance
Deutschlands innovationsstarke Unternehmen haben in 2008 ihre Innovationstätigkeit ausgebaut. Auch im neuen Jahr planen sie ihre Innovationstätigkeit zu verstärken, allerdings etwas weniger dynamisch als zuletzt. 47 der Innovative Unternehmen beabsichtigen ihre Innovationstätigkeit in den nächsten 12 Monaten weiter zu steigern. Sie sehen in der Wirtschaftskrise auch die Chance, ihre Wettbewerbsposition mittel- bis langfristig ausbauen zu können.

Mehr Ausgaben für Forschung und Entwicklung
Um die Innovationsaktivitäten auszubauen, steigern die Unternehmen ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung. 42 Prozent der innovationstätigen Unternehmen beabsichtigen, ihre FuE−Mittel anzuheben. In diesem wird auch die Zahl der Einstellungen von FuE-Personal in den nächsten Monaten weiter zunehmen. Dem entgegen steht, dass der Mangel an Fachkräften neben einer übermäßigen Bürokratie am Standort Deutschland, dass größte Innovationshemmnis bleibt.

"Stiefkind" innerbetriebliche Innovationsmanagement
Viele Unternehmen, insbesondere KMU, verfolgen noch kein systematisches Innovationsmanagement, weshalb viele Innovationspotentiale innerhalb und erst recht außerhalb der eigenen Organisation ungenutzt bleiben.

Innovationspolitik der letzten Jahre kommt bei den Unternehmen an
Die aktuelle Innovationspolitik der verschiedenen politischen Ebenen sehen die Unternehmen neutral bis positiv. Dabei schneiden die Bundes- als auch die Landesebene deutlich besser ab als die europäische Innovationspolitik.

Die komplette Fassung des Innovationsreport 2008/2009 der IHKs als PDF-Dokument finden Sie hier.

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OECD Studie: Trend geht zu offenen Innovationsstrukturen in globalen Netzwerken Email Drucken

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In einer aktuellen Studie zu Open Innovation im globalen Umfeld kommt die OECD und Experten verschiedener Länder zum Ergebnis, dass neue Produkte und Dienstleistungen zu kreieren, für Unternehmen immer teurer und gleichzeitig riskanter wird. Befragt wurden 59 Unternehmen aus zwölf Ländern (Belgien, Deänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Japan, Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweiz und Russland), wobei der Schwerpunkt auf Großunternehmen mit Hightech-Fokus lag. Neue und alte Erkenntnisse der Wissenschaft zum Innovationsmanagement geben einen Überblick zum Themenfeld Open Innovation und runden die Studie ab.

Seit Mitte der 1980er, und in der letzten Dekade besonders stark, gehen immer mehr Unternehmen dazu über zum Zeck der Innovation zu kooperieren. Produktionsbetriebe und Dienstleister werden nach der Studie ihr Angebot künftig noch stärker in Kooperation mit ihren Zulieferern und Kunden und entwickeln.

Gleichzeitig belegt die Studie aber auch, dass die Bereitschaft der Unternehmen mit ihren Kunden zusammen zu arbeiten, aktuell im internationalen Vergleich recht unterschiedlich ausgeprägt ist: In Finnland beträgt die Quote 93 %, in Spanien 23 %. Deutschland liegt mit 51 % im Mittelfeld.Zur Spitzengruppe zählt Deutschland, wenn es um Partnerschaften mit Hochschulen geht: 53 % der Unternehmen haben bereits entsprechende Erfahrungen gemacht. Andere öffentliche und private Forschungseinrichtungen sowie Zulieferer und Konkurrenten spielen als FuE-Partner derzeit nur eine Nebenrolle.

"offene Innovation" ist nach den Ergebnissen der Studie für die meisten der Befragten bisher lediglich ein zusätzliches Geschäft. Fast drei Viertel der Unternehmen investieren rund 80 % ihres gesamten FuE-Etats in hausinterne Tätigkeiten, insbesondere aus Angst im Hinblick auf den Schutz vielversprechender Neuentwicklungen. Der Grad der Offenheit den Unternehmen im Innovationsprozess verfolgen, hängt von diversen Faktoren ab: z.B. Bedeutung / Potential der zu entwickelnden Technologie, Unternehmensgröße und Charakteristika der Industrie.

Die Dynamik des Wissens, die kurzen technologischen Lebenszyklen, der globale Wettbewerb zwingen einige Branchen besonders stark zur "offenen Innovation". Betroffen nach Studie der OECS sind vor allem Telekommunikation, Elektronik, Pharma und Chemie. Die Fahrzeugindustrie, die Luftfahrt und die Produzenten schnelllebiger Konsumgüter geraten laut OECD aber ebenfalls verstärkt unter Druck.

Die Globalisierung hat die Anzahl möglicher Partner für deutsche Unternehmen drastisch erhöht. Noch konzentrieren sich die FuE-Investitionen Deutschlands gemäß der Studie auf die USA, die EU und Japan. Doch es wäre ein Fehler in diesen Zusammenhang zukünftig nicht das Potential von China, Indien und Russland zu nutzen. Mit ihren relativ gut entwickelten Bildungssystemen produzieren China, Indien und Russland zahlreichen wissenschaftlichen Nachwuchs bei niedrigen Löhnen. In 2006 gab es laut OECD in China bereits 1,2 Mio. Forscher, in der ganzen EU waren es 1,3 Mio.

Knapp 70 % der befragten Unternehmen beabsichtigten daher, mehr FuE-Aktivitäten ins Ausland - und insbesondere in diese Länder - zu verlagern. Vor allem internationale Konzerne verfolgen eine radikale Strategie der Internationalisierung von F&E, wobei die Nähe zu wichtigen Märkten und ausgelagerten Produktionsstätten als entscheidend bewertet wird.

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Neue Spachtelmassen-Generation nach den Wünschen von Handwerkern entwickelt Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Auch in der Bauwirtschaft gewinnt die öffnung im Innovationsprozess für die Entwicklung neuer Lösungen zunehmend an Bedeutung, wie das Beispiel Uzin des Ulmer Unternehmens UFLOOR System zeigt. UFlOOR Systems ist nach eigenen Angaben die weltweit einzige Kompetenzmarke, die sich konsequent, umfassend und ausschließlich mit dem Neuverlegen, Renovieren und Werterhalten von Bodenbelägen, Parkett, keramischen Fliesen und Naturstein beschäftigt. Die Marke ist seit Jahrzehnten Partner des Handwerks.

UFLOOR SYSTEM UZIN LEVEL PLUS EFFECTSchon oft hat die Marke unter Beweis gestellt, dass sie ihre Leidenschaft zum Boden wirklich lebt, Verarbeiterwünsche und die Nähe zu den Kunden an erster Stelle stehen.

Jüngstes Beispiel ist eine neue Spachtelmassen-Generation. Sie beinhaltet eine selbst entwickelte Technologie, den "Level Plus Effect". Viele Pluspunkte machen diese aus, ihre vier Hauptmerkmale sind jedoch Verlauf, Saugfähigkeit, Oberflächenoptik und extreme Oberflächenglätte. Nicht zufällig sind das auch genau die Kriterien, die bei Uzin-Kunden bei der Verarbeitung von Spachtelmassen an erster Stelle stehen. Woher das Uzin so genau weiß? Die Marke hat Handwerksbetriebe die neue Technologie unter Baustellenbedingungen während der gesamten zweijährigen Entwicklungszeit testen lassen. Verarbeiterwünsche wurden von der Uzin-Entwicklung und Anwendungstechnik umfassend in Theorie und Praxis abgefragt und durchleuchtet. Kunden und deren Anforderungen wurden so direkt und intensiv in den Entwicklungsprozess der ihrer Meinung nach perfekten Spachtelmasse einbezogen.

"Das ist unser Hauptmerkmal für die Differenzierung vom Wettbewerb, dass unsere Kunden aktiv am Innovations-prozess von Uzin teilnehmen. Wir waren und sind ein leistungsfähiger und zuverlässiger Partner für unsere Kunden und möchten in der kundennahen Produktentwicklung immer weiter kommen", so Vertriebleiter Ludin. Die neue Spachtelmassengeneration mit dem Level Plus Effect, ist damit sozusagen von Handwerkern für Handwerker gemacht. 

Mit der Entwicklung des "Level Plus Effect" und durch die 3 an den Bedürfnissen der Kunden neu entwickelten Produkte verdeutlichen die Ulmer, das sich auch KMUs durch Kooperation mit Externen im Innovationsprozess differenzieren und übere eine klare Positionierung Wettbewerbsvorteile realisieren können.

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OECD: Trend geht zu offenen Innovationsstrukturen in globalen Netzwerken Email Drucken

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Eine aktuelle englischsprachige OECD-Veröffentlichung kommt zum Ergebnis, dass Unternehmen wissensintensive Funktionen wie Forschung und Entwicklung zunehmend internationalisieren und im Rahmen globaler Netzwerke mit unterschiedlichen externen Akteuren verfolgen. Die Studie analysiert diesen Trend und gibt Empfehlungen für Unternehmen, Wissenschaft und Politik.

Der Bericht unter dem Titel "Open Innovation in Global Networks" stützt sich neben der Auswertung von Innovationsumfragen und Patentstatistiken auf eine Reihe von Fallstudien zu Unternehmen. Insgesamt wurden 59 Unternehmen in 12 Ländern (Deutschland, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Japan, die Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweiz und Russland) von nationalen Experten untersucht. In die Untersuchung mit einbezogen wurden große Unternehmen und KMUs sowie Industrieunternehmen und Dienstleister.

Die zentralen Ergebnisse der Studie sind:

  • Hauptgrund für Unternehmen, FuE-Einrichtungen im Ausland anzusiedeln, ist die Nähe zu großen und wachsenden Märkten.
  • Zulieferer und Kunden sind die begehrtesten Innovationspartner: obwohl Universitäten und öffentliche Forschungsinstitutionen als wichtige Wissensquellen gelten, sind sie nur an einem kleineren Teil der Kooperationen beteiligt.
  • Große Unternehmen kooperieren deutlich häufiger als KMUs mit externen Innovationspartnern.
  • Innovationspartnerschaften sind sowohl für Industrie- als auch für Dienstleistungsunternehmen wichtig. Allerdings gibt es branchenspezifische Unterschiede: Chemie, Arzneimittel und Informations- und Kommunikatonstechnologien sind in Bezug auf offene Innovation führend.
  • Diebstahl geistigen Eigentums wird als die größte Gefahr für globale Innovatonsnetzwerke gesehen.
    KMUs, die typischerweise weniger Expertise in diesem Bereich haben, sind bei der Kooperation mit großen Unternehmen am stärksten gefährdet.

Zu den wichtigsten Schlussfolgerungen für die Politik gehört, dass Forschungs- und Innovationspolitik nicht länger ausschließlich auf nationaler Ebene gestaltet werden kann. Politik sollte die Entwicklung von internationalen Clustern und Netzwerken der Spitzenklasse fördern. Daneben sollten nationale FuE-Programme auf der Basis gegenseitiger Abkommen für ausländische Kooperationspartner geöffnet werden.

Zu den Empfehlungen für Unternehmen zählt, dass die Nutzung externer Wissensquellen in Unternehmensstrategien mit einbezogen werden sollte. Weiterhin müssen Unternehmen einen räumlich mobilen Personalbestand aufbauen, der auch in der Lage ist, in wechselnden sektor- und grenzüberschreitenden Netzwerken zu arbeiten. Besondere Aufmerksamkeit gebührt dem Schutz geistigen Eigentums.

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Maschinenbau-Studenten entwickeln Miniatur-Schweißzange Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Mit innovativen Konzepten begeisterten Maschinenbau-Studierende der Hochschule Reutlingen im Rahmen eines Semesterprojektes ihren Industriepartner, Firma PROTECH (ein Unternehmen der PRETTL-Gruppe) aus Pfullingen, bei der Entwicklung einer Miniatur-Schweißzange.

Die besondere Herausforderung der Aufgabenstellung lag dabei in den hohen Anforderungen an die Qualität der Schweißung, die nur durch ein extrem schnelles, kraftgesteuertes Nachsetzen der Zange beim Erschmelzen der Fügeteile erreicht wird. Gleichzeitig musste das Gewicht der Zange unterhalb von fünf Kilogramm gehalten werden, um die Anwendung auf einem Schweißroboter mit hohen Beschleunigungen zu ermöglichen.

Tatsächlich haben nahezu alle Teams die gesteckten Ziele erreicht und vielfältige, hoch innovative Lösungsansätze realisiert. Besonders hilfreich war dabei, neben dem hohen persönlichen Engagement der Entwickler von PROTECH, die Exkursion zu Fa. PROTECH, die einen Einblick in die realen Anwendungsbedingungen der zu entwickelnden Schweißzange boten.

"Die Studenten haben auch für uns neue Lösungsansätze gefunden. Zwei dieser Lösungen werden wir ausgehend vom Entwurf der Studenten umsetzen und in unseren Anwendungen testen.", war Geschäftsführer Dipl.-Ing. Peter Borst voll des Lobes.

Die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Hochschule Reutlingen in Form der Projektarbeit ist mittlerweile fester Bestandteil der Ingenieurausbildung im Maschinenbau. Besonders erfreut ist Prof. Wyndorps, dass bei Fa. PROTECH mit Dipl.-Ing. Philipp Schreier bereits zum zweiten Mal ein ehemaliger Student auf der Seite der Auftraggeber beteiligt ist. "Mittlerweile machen Reutlinger Absolventen selber Werbung für die Projektarbeit und treten mit ihren Arbeitgebern und Themenangeboten an die Hochschule heran. Das ist eine äußerst erfreuliche Entwicklung zum 'Selbstläufer' und ein sehr schönes Feedback an alle Beteiligten."

übernommen von: www.innovations-report.de

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