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Open Innovation Blog

Der netStart-Award Email Drucken

Verfasst von OpenInnovators, Kategorien: Ideen & Kreativität

Regelmäßig veröffentlichen wir hier auf unseren Seiten Ideenwettbewerbe zu den unterschiedlichsten Themengebieten. Heute wollen wir Ihnen über den Ausgang eines solchen Wettbewerbs berichten.

Es handelt sich um den mit 10.000 € dotierten "netStart-Award", der unter der Führung des Lehrstuhls für E-Business und E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen und dessen Leiter Prof. Dr. Tobias Kollmann übrigens auch dieses Jahr wieder stattfindet.

77 Teams mit insgesamt 180 Teilnehmern hatten sich beworben. Die eingereichten Ideen waren sehr vielseitig und neben aktuellen Trends wie beispielsweise dem E-Learning und dem E-Gaming wurden auch die verschiedenste Bereiche aus der Net Economy abdeckten. Am Schluss hatten sich 10 Teams für das Finale am 19.10.2009 im Technologiezentrum ComIn Start in Essen qualifiziert. Dort kürte die Jury schließlich das Team des Start-up Unternehmens „SmartRunner" zum Gewinner.

Das Unternehmen rund um Rolf Kluge, Dr. Alexander Trommen und Roman Belter hat sich mit einer außergewöhnlichen Idee rund um das GPS-Tracking durchsetzen können.

Bisher war es nur möglich, sich auf einem Heimtrainer zu Hause oder im Fitnessstudio über das eigene Tempo und die zurückgelegte Strecke zu informieren. Schwieriger wird es da schon beim Joggen in freier Natur. Hier soll SmartRunner Abhilfe schaffen. SmartRunner besteht aus zwei Komponenten: einer mobilen Anwendung und einer Webseite. Mithilfe von GPS (Globales Positionierungssystem) ist es möglich, die Bewegung eines Sportlers während seines Trainings aufzuzeichnen. Man benötigt lediglich ein Telefon mit der SmartRunner Software. Bereits während des Trainings sind Informationen, wie Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch, zurückgelegte Strecke und benötigte Zeit abrufbar. Nach dem Laufen kann man dann zu Hause am Computer die Daten analysieren und auswerten oder sich auf der SmartRunner-Communityseite mit anderen Sportlern austauschen.

Inzwischen wurde bereits die 200.000 Strecke auf die Webseite hochgeladen und wer sich sportlich gerne bewegt, egal ob zu Fuß, per Fahrrad oder anders, sollte einfach mal vorbei schauen.

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Erfolgreiches Crowdsourcing – erste virtuelle PKW-Entwicklung Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Entrepreneurship 2.0

Der US-Autohersteller Local Motors hat erstmals einen PKW durch Crowdsourcing entwickeln lassen. Autofans, Entwickler und Ingenieure arbeiteten in einem virtuellen, offenen Entwicklungsprozess zusammen. Unter den zahlreichen Ideen der Community wurde das Design von Sangho Kim ausgewählt.


Die Zulieferteile für den Rally Fighter, einen geländetauglichen Sportwagen, wurden von außen zugekauft. Kunden können sich von den Design-Ideen der Community inspirieren lassen, um ein Fahrzeug nach persönlichen Wünschen zusammenzustellen.


Neu ist auch die Endmontage: die Kunden können in sogenannten "Micro-Factories" ihr Auto mit Unterstützung der Local Motors Experten selbst zusammenbauen. Der gesamte Prozess dauert zwei Wochen, wobei an sechs Tagen bzw. zwei Wochenenden die Kunden selbst gefordert sind. Voraussichtlich ab Juni kann man den Rally Fighter für ca. 50.000 US-Dollar kaufen.

 

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Ideenwettbewerb iChallenge Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Ganz kurzfristig möchte ich Sie noch auf einen spannenden Ideenwettbewerb aufmerksam machen: http://www.i-Challenge.org.

In der iChallenge werden Ideen für neue iPhone-Apps gesucht. Ideen können an folgenden Terminen abgegeben werde:

  • Donnerstag, 10. Dezember - zwischen 17:00 und 22:00 Uhr
  • Samstag, 12. Dezember - zwischen 17:00 und 22:00 Uhr

Als Belohnung winken Sachpreise im Gesamtwert von 50.000,-. Nehmen Sie teil und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.

Wir werden beobachten wie es weiter geht.

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Neuer Ideenwettbewerb: Bombardier YouRail Design Contest Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Zum Abschluss der Woche möchte ich Ihnen heute noch einen neuen Ideenwettbewerb vorstellen, den wir hier aufgenommen haben: Den YouRail Design Contest von Bombardier.

Bombardier ist ein Hersteller von Zügen für den Nah- und Fernverkehr. Gesucht werden Ideen für die Inneneinrichtung und -ausstattung von Zügen. Da sich der Wettbewerb an jeden richtet, der sich beteiligen möchte, können Ideen sowohl als vollständig ausgefertigte Entwürfe am Rechner aber auch einfach als Handskizzen eingereicht werden. Zusätzlich gibt es ein 3D-Konfigurations-Tool mit dem die Teilnehmer ebenfalls Ideen entwerfen und einreichen können.

YouRail Design Contest

Als Hauptgewinn winken 2.000,-Euro und was vielleicht noch viel besser ist: Das Gewinner-Design wird von Bombardier tatsächlich umgesetzt und auf der InnoTrans 2010 in Berlin vorgestellt.

Legen Sie los und beteiligen Sie sich!

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Neuer Ideenwettbewerb SAPiens Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Heute möchte ich Ihnen einen Ideenwettbewerb vorstellen, der schon seit einer Weile in unserem Bereich Ideenwettbewerbe zu finden ist. Es handelt sich hierbei um die Ideenplattform SAPiens, die sich der Verbesserung der SAP-Software verschrieben hat und hierzu Ideen sucht. Betrieben wird die Plattform vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität München im Rahmen einer Forschungsarbeit.

In den vergangenen Jahren wurden einzelne SAPiens Wettbewerbe für Studenten durchgeführt. Nun ist die Plattform als Ideen-Portal konzipiert und ist für alle geöffnet. Derzeit gibt es mehr als 120 registrierte Teilnehmer.

Eingereichte Idee werden durch eine Expertenjury bewertet und entsprechend des Ergebnisses an das Research & Development Department der SAP AG mit einer Empfehlung weitergegeben.

Zuständig zum ständig offenen Ideenportal werden Mini-Wettbewerbe mit speziellen Themen und Aufgabenstellungen durchgeführt.

Sie finden das Ideenportal hier: http://www.sapiens.info/

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Erfolgreich Ideenwettbewerbe durchführen Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Open Innovation

Ein sehr wichtiges Instrument bei der Öffnung des Innovationsprozesses und der Einbeziehung der Kunden und Lieferanten sind Ideenwettbewerbe. Auch hier auf OpenInnovators.de stellen wir ausgewählte Ideenwettbewerbe vor.

Was muss man nun beachten um einen solchen Ideenwettbewerb erfolgreich durchzuführen? Im wesentlichen sind es die folgenden Aspekte:

Offene Innovationskultur sicherstellen

Eine offene Innovationskultur ist eine unbedingte Notwendigkeit für die Durchführung von Ideenwettbewerben. Was verstehe ich darunter? Bei Ideenwettbewerben wird im Idealfall eine Fülle an neuen, kreativen und hoffentlich für das Unternehmen unbekannten Ideen erzeugt. Die besten dieser Ideen werden dann im nächsten Schritt intern weiter bearbeitet und detailliert. Und genau dazu muss ihr Unternehmen in der Lage sein. Der Umgang mit fremden Ideen ist nicht einfach, leicht stellt sich eine „Not invented here"-Haltung ein. Legen Sie also in einem ersten Schritt fest, wie mit den gefundenen Ideen umgegangen wird und stellen Sie sicher, das die beteiligten Personen offen dafür sind. 

Ziele festlegen

Legen Sie nun im zweiten Schritt die Ziele fest, die Sie mit dem Ideenwettbewerb verfolgen. Daran richten sich nämlich alle weiteren Schritte, z.B. die Auswahl des Mediums, etc aus. Anhand der Ziele lässt sich dann auch eine konkrete und verständliche Aufgabenstellung für die Teilnehmer des Ideenwettbewerbes ableiten.

Zielgruppe der Ideengeber festlegen

Sobald Sie sich über Ihre Ziele im Klaren sind können Sie sich um die potenziellen Teilnehmer und Ideengeber des Wettbewerbes kümmern. Wen möchten Sie ansprechen? Suchen Sie Ideengeber mit einem besondern Hintergrund (z.B. technische Kenntnisse, internationale Erfahrung, etc.)? Die Zielgruppe ist wichtig für die Positionierung des Ideenwettbewerbes.

Ideenwettbewerb planen

Im nächsten Schritt kann der Ideenwettbewerb nun geplant werden. Zunächst muss das Medium, mit dem der Ideenwettbewerb durchgeführt werden soll, ausgewählt werden. Heute dominieren Online-Plattformen, entweder erreichbar unter einer speziellen Internetadresse oder integriert auf der eigenen Internetseite. Online-Plattformen ermöglichen den Zugriff einer nahezu unbegrenzten Menge an Teilnehmern und zwar zu jedem Zeitpunkt.

Eine weitere Frage, die geklärt werden muss ist der vorgegebene Prozess und die dahinter liegenden Termine. Wie lange sollen Ideen gesammelt werden? Ist es den Teilnehmern möglich die Ideen der anderen zu bewerten? Gibt es mehrere Phasen? Wer kürt die Gewinner des Ideenwettbewerbes? Wer ist in der Jury? All das sind Fragen, die in dieser Phase geklärt werden müssen.

Bei der technischen Umsetzung des Wettbewerbes ist zu klären, ob die selbst geschieht (die Online-Plattform, wird mit eigenen Ressourcen erstellt), oder ob auf externe Partner zurückgegriffen wird. Hier gibt es Plattformen wie z.B. Brainfloor.com, die fertige Plattformen mit den entsprechenden Benutzerzahlen schon zur Verfügung stellen.

Ein wichtiger Punkt sind die Anreize für die Teilnehmer des Ideenwettbewerbes. Was wird als Gewinnerpreise ausgeschrieben? In vielen Fällen muss hier gar nicht viel Geld ausgegeben werden. Für die Teilnehmer ist es oftmals wichtiger, dass Ihre Idee auch tatsächlich umgesetzt und mit Ihrem Namen verbunden wird.

Durchführung

Ist der Ideenwettbewerb vollständig definiert und technisch realisiert, kann es an die Durchführung gehen. Ein wichtiger Punkt ist hierbei die Mobilisierung der angepeilten Zielgruppe. Die kann über die eigenen Kunden geschehen, in der Regel reicht das jedoch nicht aus. Zusätzlich bietet sich in vielen Fällen das Bewerben des Wettbewerbes über andere Plattformen (z.B. OpenInnovators.de, Twitter, Facebook) an.

Der Ideenwettbewerb muss natürlich während der gesamten Laufzeit betreut und gemanaged werden. Oftmals werden aktuelle Entwicklungen und Zwischenergebnisse über Newsletter und Blogbeiträge kommuniziert. Zusätzlich muss permanent geschaut werden, ob die Zahl der Teilnehmer ausreicht.

Entsprechend der festgelegten Vorgehensweise endet der Wettbewerb mit der Prämierung der besten Ideen. Die Gewinner stehen fest.

Abschluss

Doch damit ist es noch nicht getan. Nach dem Abschluss des Wettbewerbes sollten Sie sich bei allen Ideengebern noch mal für die Teilnahme bedanken. Stellen Sie die Gewinnerideen noch einmal einem breiten Publikum (auch den anderen Teilnehmern) vor. So schaffen Sie Zufriedenheit bei allen Beteiligten und legen den Grundstein für weitere entsprechende Aktivitäten .

 

Nach dem der Ideenwettbewerb abgeschlossen ist beginnt für Sie und Ihr Unternehmen die eigentlich Arbeit. Die gefundenen Ideen müssen weiter detailliert und bearbeitet werden. Es bietet sich an, alle Ideen in den internen Ideenmanagementprozess einzuspeisen. So gehen Sie zum einen nicht verloren und zum anderen fördern Sie so weitere die Akzeptanz für die Öffnung des Prozesses. Irgendwann wird es egal sein, ob eine gute Idee von einem eigenen Mitarbeiter, einem Kunden oder einem Lieferanten kommt. Hauptsache es ist eine gute Idee mit viel Potenzial.

Sie sehen, hinter der Durchführung von Ideenwettbewerben steckt eine Menge Arbeit, die sich jedoch lohnt, wenn der Wettbewerb durchdacht und gut positioniert ist. Sie werden mit einer Fülle an neuen Ideen, Gedankengängen und Aspekten belohnt. Machen Sie sich noch heute daran über die Öffnung Ihres Innovationsprozesses nachzudenken. Open Innovation lohnt sich!

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Ergebnisse und Gewinner des Bauerfeind-Ideenwettbewerbs stehen fest Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Der von uns vorgestellte Ideenwettbewerb "Meine Füße bei der Arbeit" der Firma Bauerfeind ist abgeschlossen und die Gewinner stehen fest.

Mehr als 70 kreative Lösungen und Ideen, die dann durch eine Expertenjury bewertet wurden, konnten durch den Wettbewerb generiert werden. Nun stehen die Gewinner fest:

1. Platz (1.000,-): "Waschbare Einlagen"

Gegen Fußgeruch wird eine ablösbare und waschbare Auflage für die Einlagen verwendet. Dies beeinträchtigt nicht die Funktionalität der Einlage und sorgt für mehr Wohlgefühl

2. Platz (500,-): "Warme Füsse"

Ein wärmendes Gelpad, eventuell integriert in eine Einlage, hilft gegen kalte Füsse, vor allem im Winter.

3. Platz (250,-): "TRIactive Einlage mit Logo-Bezug"

Eine Einlagendeckschicht nimmt den abgesonderten Fußschweiß auf und verhindert somit die Einwirkung des Schweißes auf die verklebten Stellen der Einlage. Das steigert die Haltbarkeit der Einlagen. Zwei schöne Nebeneffekte: ein angenehmeres Mikroklima für den Fuß entsteht und das Design und Bauerfeind-Logo ist gut in Sicht gesetzt.

Ingesamt wurden die 10 besten Ideen prämiert. Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb finden Sie hier.

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Zwischenbericht vom netSTART Award 2009 Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Es gehört zu einer guten Gewohnheit, die Ideenwettbewerbe, die wir auf OpenInnovators.de vorstellen und in unsere Auflistung aufnehmen auch zu verfolgen und über Zwischenergebnisse und Entscheidungen zu informieren.

Beim netSTART Award 2009 ist die Bewerbungsphase abgelaufen und mit 77 Anmeldungen eine Beteiligung erzielt worden, die über den Erwartungen liegt. „Das positive Feedback zu unserem netSTART-Award zeigt, dass unser Ansatz eines Ideenwettbewerbs von der Gründerszene sehr gut angenommen wird", sagt Prof. Dr. Tobias Kollmann von der Universität Duisburg-Essen, Initiator des netSTART-Awards.

Im nächsten Schritt werden nun bis zum 10. Oktober die eingereichten Ideen bewertet. Die 10 Finalteilnehmer kämpfen dann auf einer gemeinsamen Veranstaltung um Preise im Wert von bis zu 20.000,-

Ich werde natürlich über den weiteren Verlauf und die Gewinner hier im Blog berichten. Weitere spannende Ideenwettbewerbe finden Sie hier.

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Neuer Ideenwettbewerb: „Goldene Momente mit Rocher“ Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Ein Ideenwettbewerb, wie man ihn mit Open Innovation im engeren Sinne in Verbindung bringt, ist es zwar nicht; ich darf Ihnen aber trotzdem den Wettbewerb „Goldene Momente mit  Rocher" vorstellen.

Der Kreativwettbewerb findet in den beiden Kategorien Film/ Animation und Grafik/ Design statt. Aufgabe im Wettbewerb ist es, das Rocher Logo, die Rocher Kugel und die Farbe Gold künstlerisch und kreativ um zusetzen.

 Als Belohnung winken Preise im Gesamtwert von 18.000 Euro und eine öffentliche Veranstaltung mit Übergabe der Preise.

Sie finden den Wettbewerb unter http://www.rocher.de/wettbewerb/

Weitere Möglichkeiten sich zu beteiligen binden Sie in OpenInnovators.de unter Ideenwettbewerbe.

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Neuer Ideenwettbewerb: „Save our Energy“ Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Ich möchte Ihnen noch einen Ideenwettbewerb vorstellen. Unter dem Motto „Save our Energy" veranstalten die Technische Universität München und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die Suche nach Ideen in den Bereichen Wohnen und Mobilität. Gefragt sind Ideen zur Energieeffizienz und zur CO2-Einsparung.

Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von ca. 1.500 Euro. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit, dass ausgewählte Ideen gemeinsam mit dem Ideengeber im Raum München realisiert werden

Registrieren Sie sich und senden Sie Ihre Ideen bis zum 26.10.2009 ein. Mehr als 100 Personen haben das schon getan. Sie finden den Wettbewerb unter http://www.save-our-energy.de/.

Weitere interessante Möglichkeiten sich zu beteiligen finden Sie in unserem Bereich Ideenwettbewerbe.

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netSTART-Award sucht neue Ideen für die Net Economy Email Drucken

Verfasst von Gebhard Borck, Kategorien: Ideen & Kreativität

Nach dem Motto "Es gibt keine schlechten Zeiten für gute Ideen", sucht der neue Ideenwettbewerb "netSTART-Award" in diesem Jahr erstmals nach innovativen Gründungsideen in der Net Economy. Für die Gewinner des Wettbewerbs stehen Geld- und Sachpreise in Höhe von bis zu 20.000.- EURO zur Verfügung.

"Bei uns stehen die kreativen Ideen und nicht die perfekten Businesspläne im Vordergrund", so der Initiator des netSTART-Awards Prof. Dr. Tobias Kollmann von der Universität Duisburg-Essen. "Wir wollen Impulse für die Seed-Phase setzen, um die Gründer gerade in dieser schwierigen Anfangszeit inhaltlich und finanziell zu unterstützen.", so der Veranstalter und Inhaber des Lehrstuhls für E-Business und E-Entrepreneurship weiter. Voraussetzung für die Teilnahme ist demnach auch nur das Einreichen einer Executive Summary zur Idee.

Eingebettet ist der Wettbewerb in das u.a. vom EXIST-Programm der Bundesregierung geförderte umfangreiche Gründerprogramm "netSTART", welches Kollmann speziell für Start-ups in der Net Economy entworfen hat. Der netSTART-Award wird dabei von Microsoft Deutschland, der Sparkasse Essen, der Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke, dem High-Tech Gründerfonds und DuMont Venture als Sponsoren unterstützt.

Medienpartner sind die VDI Nachrichten und die Start-up-Plattform deutsche-startups.de. Austragungsort ist das Technologiezentrum ComIn Start in Essen. Teilnahmeschluss ist der 15.09.2009. Alle Informationen zum Wettbewerb erhält man auch unter www.netstart.de/award

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SAPiens 2009 - vom Ideenwettbewerb zur offene Ideenplattform Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Entrepreneurship 2.0

Ein Neues Jahr, ein neues SAPiens! Nach einer erfolgreichen Durchführung der SAPiens Ideenwettbewerbe in den Jahren 2007 und 2008  wird richtet SAP in diesem Jahr SAPiens nicht mehr als Wettbewerb aus, sondern als offene Ideenplattform.

Seit dem 06. April 2009 ist die überarbeitete Plattform unter www.sapiens.info online.

Die zentrale Frage in SAPiens 2009 lautet "Was würden Sie an der SAP-Software besser machen?" Dies können Ideen sein, die im Zuge der SAP-Nutzung entstehen, die die SAP-Software in ihrer Bedienung leichter, schneller oder besser machenoder neue Features die die SAP-Software (noch) nicht unterstützt, aber unbedingt beinhalten sollte. Gesucht werden kleine Ideen, große Ideen oder vielleicht sogar revolutionäre Ideen.

Die neue Ideenplattform richtet sich in diesem Jahr erstmals nicht ausschließlich an Studierende und Schüler, sondern möchte auch SAP-Dozenten und Lehrende dazu einladen, auf der neuen Plattform mitzumachen.

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Reckitt Benckiser eröffnet eigne Ideenplattform Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Ideen & Kreativität

Während die Wettbewerber in ihren Laboren, weitgehend allein neue Ideen für Produkte entwickeln, richtet sich Reckett Benckiser mit einer eigenen Online-Plattform gezielt an kreative Köpfe außerhalb der eigenen Organisation. 

Mit einem Jahresumsatz von rund 7,6 Milliarden Dollar ist das britische Unternehmen nach eigenen Angaben der weltweit größter Hersteller von Reinigungsprodukten für den privaten Haushalt. Zum Produkt-Portfolio von Reckett Benckiser gehören Marken wie AirWick, Vanish und Calgon.

Mit der Ideenplattform www.rb-idelink.com will das Unternehmen seine Position als Innovationsführer stärken und weiter ausbauen. Gesucht werden neue Ideen zu Produkten, Technologien und Verpackungs-Design. Eine Hit-List gibt weiteren Aufschluss. Man darf gespannt sein, ob es dem Unternehmen gelinkt neue Ideen nicht nur im Hinblick auf Design durch die Integration der Außenwelt über die Plattform zu erschließen.

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Klimaschutzstiftung Jena-Thüringen startet Ideenwettberb Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Ideen & Kreativität

Die Klimaschutzstiftung Jena-Thüringen hat ihren dritten Ideenwettbewerb gestartet. Gesucht werden innovative Konzepte zur Energieeinsparung, zu erneuerbaren Energien und zum rationellen Energieeinsatz. 

Um ein möglichst breites Ideen-Spektrum zu gewinnen, sind wie in den Jahren zuvor sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen und Institutionen wie Schulen, Forschungseinrichtungen oder Vereine aufgerufen, Konzepte und Projektvorschläge einzureichen. Voraussetzung ist, dass die Projekte noch nicht abgeschlossen sind.

Insgesamt wurden 10 000 Euro ausgelobt. Die Stiftung teilt den Gesamtbetrag unter den Projektanträgen auf, deren Realisierung am wahrscheinlichsten ist. Die Förderung je Einzelvorhaben ist jedoch auf maximal 5 000 Euro begrenzt. Ziel ist, die Umsetzung der Projekte noch in diesem Jahr zu beginnen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.klimastiftung-thueringen.de

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Bauerfeind AG - Warum ein Ideenwettbewerb? Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Ideen & Kreativität

Die Bauerfeind AG ist Hersteller medizinischer Hilfsmittel, wie Kompressionsstrümpfe, Bandagen, Orthesen, orthopädische Einlagen und prothetische Passteile. Sie leistet mit ihren zahlreichen Innovationen einen wichtigen Beitrag, um ein beschwerdefreies, aktives Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen. Das mittelständische Familienunternehmen, 1929 im ostthüringischen Zeulenroda gegründet, setzt seit jeher auf Produkte zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit, zur Steigerung des Wohlbefindens.

Die Bauerfeind AG zählt zu den Marktführern in der Branche und ist international aufgestellt. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt mehr als 1800 Mitarbeiter in Deutschland sowie in 15 Tochtergesellschaften in Europa, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Produkte aber sind alle „Made in Germany“ und werden zum Teil in echter Handarbeit hergestellt.

Der Vertrieb der medizinischen Hilfsmittel erfolgt über den Orthopädie- und Sanitätsfachhandel an den Endverbraucher, so dass das Unternehmen Bauerfeind nicht direkt mit dem Endkonsument in Verbindung steht. 

Feedback zu den Produkten erhält Bauerfeind vom Handel, von Ärzten sowie durch die Versorgung der deutschen Mannschaft vor und während der Olympischen Spiele. 

Mit dem Ideen-Wettbewerb geht Bauerfeind einen neuen Weg, um auch mit dem Endverbraucher intensiver in Kontakt zu treten. Vorrangiges Ziel des Ideenwettbewerbs ist es, berufstätige Menschen auf das Thema Fußgesundheit aufmerksam zu machen, zum Nachdenken anzuregen und einen gegenseitigen Austausch zu aktivieren. 

Denn gerade wer berufsbedingt viel steht oder läuft, sollte auf seine Füße achten. Fußdeformitäten können sich auf den gesamten Körper auswirken. Die Folgen von Fehlbelastungen sind unter anderem frühzeitiges Ermüden der Muskulatur, Gangunsicherheiten sowie mögliche Schmerzen im Bereich von Knie, Hüfte und Wirbelsäule. Das führt in der Folge zu Arbeitsausfällen von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung.

Mit dem Ideen-Wettbewerb sucht Bauerfeind Ideen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge zu orthopädischen Einlagen und Arbeitsschuhen, um den Füßen zu mehr Komfort, Wohlbefinden und Freude während der Arbeit zu verhelfen.

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Ideenwettbewerb des Münchner Verkehrs Verbund Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Ideen & Kreativität

Gemeinsam mit der TU München schreibt der Münchner Verkehrs Verbund einen Ideenwettbewerb aus. Gesucht werden kreative Einfälle, wie das Verkehrsangebot für die Bürgerinnen und Bürger in und um München weiter optimiert werden kann.

Der Ideenwettbewerb und der zugehörige Fragebogen sind Teil des Forschungsprojektes "NaNu!", das die TU München gemeinsam mit dem MVV durchführt.

Prämiert werden Mobilitätskonzepte und Ideen zur besseren Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel mit dem MVV unter Einsatz elektronischer Medien (Handy, Internet etc.). Dabei kann es sich um eine neue Informationsplattform wie auch um den Ausbau einzelner Verkehrsdienstleistungen für kombinierte Mobilität handeln. Als Beispiele eines kreativen Konzepts wird u.a. CarSharing genannt.

Die Ideen können mit Worten, Fotos, Skizzen, Präsentationen etc. beschrieben werden. Zum Transfer der Ideen ist eine Mail-Adresse eingerichtet. Alternativ wird eine Teilnahmeformular zum Download angeboten.

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Kunden die effiziente Suche nach der eigenen Problemlösung ermöglichen Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Die immer stärker fagmentierte und dynamische Nachfrage zwingt viele Unternehmen systematisch "Markets-of-one" zu bedienen, d.h. jedem einzelnen Kunden seine individuelle, für ihn optimale Problemlösung anzubieten. Denn die Kunden in einem gesättigten Markt sind nicht mehr bereit für Funktionalitäten in den angebotenen Lösungen zu bezahlen, welche sie nicht benötigen. Auf Herstellerseite führt diese Entwicklung zur Notwendigkeit die individuellen Marktanforderungen in eine funktions- und kostenorientierte Baukastenspezifikation zu übertragen. Gleichzeitig eröffnen neue IuK-Technologien und web-basierte Toolkits die Möglichkeit, die Entwicklung und das Design von (individuellen) Lösungen systematisch auf den einzelnen Kunden auszulagern. Ein derartiges Toolkit ist als Werkzeug zu verstehen, dass dem Kunden die effiziente Suche nach der für ihn optimalen Lösung ermöglicht.

In Abhängigkeit des möglichen Lösungsraums zu unterscheiden sind"Toolkits for User Innovation" und "Toolkits for User Design", wobei bei Beiden die Möglichkeit zur Kombination mit einem Ideenwettbewerb und/oder einem Fragebogen zur Datenerhebung besteht.

"Toolkits for User Innovation"
gewähren dem Nutzer einen großen Lösungsraum und finden bis dato schwerpunktmäßig im Bereich schnell lebiger Konsumgüter Einsatz. Der Nutzer entwickelt frei oder orientiert an einer vom Unternehmen vorgegebenen Zielsetzung einen für das Unternehmen neuen Lösungsvorschlag. Diese Vorgehensweise erlaubt es dem Unternehmen in der frühen Phase des Innovationsprozesses latente Trends und Bedürfnisse zu identifizieren. Das wohl eindrucksvollste Beispiel für den einsatz eines "Toolkits for User Innovation", auf Basis einer eigenen Software, ist der "Lego Digital Designer". Im virtuellen Raum können Lego-Begeisterte kreative Modelle bauen. Ihnen stehen hierfür alle auch im Handel verfügbaren Steine zur Verfügung. Parallel zum virtuellen Bauen, werden die Bauanleitungen zu den Entwürfen der Nutzer von Lego gesichert.

Bei Interesse können die Lego-Fans ihre Modelle in einer Online-Community zur Bewertung durch andere Nutzer einstellen, wobei sie sich gleichzeitig damit einverstanden erklären, dass alle Rechte an iher "Entwicklung" an Lego übergehen. Anreiz hierfür bietet ein Ideenwettbewerb und die Anerkennung der Gemeinschaft. Bei Gefallen kann ein Mitglied der Community das Modell eines anderen bei Lego bestellen. Lego erhält damit weitere Informationen zu Trends, Bedürfnisstrukturen seiner Kunden und letztlich darüber ob es lohnenswert ist ein Model in den Produktkatalog aufzunehmen.


           

Ein anderes Beispiel ist das von Swarovski im Rahmen der Kampagne "Cristal Tattoo" in Kombination mit einem Ideenwettbewerb eingesetzte Toolkit. Durch den Einsatz des Toolkits übernahmen die Nutzer zum einen für Swarovski die Entwicklung von Motiven. Durch die Häufigkeitsbetrachtung der eingereichten Motive gelang es dem Unternehmen latente Bedürfnisse und Trends zu identifizieren. Die für interessant bewerteten Ideen sowie bei Swarovski intern bereits entwickelte Konzepte wurden im Rahmen von Real-World-Workshops mit den Gewinnern des Ideenwettbewerbs diskutiert.

Cristal TattooQuelle: www.hyve.de

Doch nicht zwangläufig muss der Gedanke eines "Toolkit for User Innovation" durch eine eigens entwickelte Software umgesetzt werden. Um von den Potentialen eines großen Lösungsraums zu profitieren, ist vorstellbar, die Lösungssuche auch/ausschließlich über eine etablierte Software zu verfolgen. So bietet der Sportartikelhersteller Salomon im Rahmen seines "ArtworkContest", der darauf abzielt Motiv-Ideen für Skis und Snowboards zu integrieren und gleichzeitig Trends zu identifizieren, neben einem Grafiktool dem interessierten Ideengeber auch die Möglichkeit Vorschläge in etablierter Software (z.B. Adobe Photoshop) zu erarbeiten und dann über die Web-Plattform einzureichen. Eine Alternative, die oft und gerne gewählt wird, da sich damit die Chance im Ideenwettbewerb zu gewinnen erhöht.

"Toolkits for User Design" bieten dem Nutzer veglichen mit "Toolkits for User Innovation" nur einen kleinen, vom Unternehmen bereits vordefinierten Lösungsraum und sind vergleichbar mit den seit Jahren, vor allem in der Automobilindustrie eingesätzen Konfiguratoren. Neben traditionellen Begriff des Konfiguratosr, gibt es weitere Synonyme  aus dem Englischen wie "Configuration System", "Co-design platform" und "Choiceboard".

Wird ein entsprechendes Toolkit im Rahmen des Vertriebs eingesetzt, kommt es im Anschluss des Innovationsprozesses im Rahmen von Mass Customization oder zur Erklärung komplexer Produkte zum Einsatz. Auf Basis der Vielzahl vordefinierter Eigenschaften konfigurieren die Nutzer als Co-Designer, die für sie ideale Lösung. Direkt an die getroffene Wahl erfolgt eine Visualisierung und nicht selten kann die konfigurierte Lösung im Anschluss daran direkt online bestellt werden kann.

Auch wenn der Kunde im Bereich von B2C den Eindruck gewinnt, er entwickelt seine individuelle Lösung, und er für dieses Erlebnis bereit ist, einen höheren Preis zu bezahlen, resultieren durch die Anwedung für ein Unternehmen keine neue Ideen. Nicht auszuschließen ist die Möglichkeit der Gewinnung von Informationen zu Bedürfnissen und Trends, auf Grundlage einer hinterlegten statistischen Auswertung.

"Toolkits for User Design" finden in verschiedenen Formen und Industrien Anwendung. Sie kommen im Bereich von B2B ebenso zum Einsatz wie in B2C Märkten. Eine Anwendungung bietet verschiedene Vorteile, welche hier näher beschrieben sind.

Beispiele für "Toolkits for User Design" aus verschiedenen Branchen sind: Faktory 121 SA (Uhren), ATB (Motoren), Linde (Chemie), Alno (Möbel/Küchen), Clopay (Garagentore), Käfer (Türen), Dürr (Maschinen), Lampertz (Schaltschränke), MyMüsli (Müsli). Zahlreiche weitere Beispiele für Konfiguratoren finden sind hier.

Vorstellbar aber ist  auch der Einsatz eines "Toolkits for User Design" im Innovationsprozess. So kann ein Konfigurator sehr wohl in Verbindung mit einem virtuellen Produktest zum Einsatz kommen. Die Kunden konfigurieren, testen und bewerten die Eigenschaften eines virtuellen Produktentwurfs und bringen Verbesserungsvorschläge ein. Auch die Integration eines Fragebogens zur Erhebung von Marktdaten ist vorstellbar. Ein "Toolkit for User Design" bietet damit auch Chancen für das Marketing und die Gelegenheit, das Unternehmen als innovativ zu positionieren.

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Becks nutzt Toolkit for User-Design Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Gibt es eigentlich noch innovative Hersteller bei Getränken? Vor wenigen Jahren brachte die damals fast insolvente kleine Peter Brauerei BIONADE auf den Markt. Ein Lichtblick für das Unternehmen und den Markt, denn BIONADE ist eine Erfolgsstory. Doch gab es sonst etwas wirklich Neues in den letzten Jahren?

Der aufmerksame Verbraucher wird diesen „Sommer“ schon festgestellt haben, dass der Markt mit einer Welle von Bier-Misch-Getränken geflutet wird. In bisher noch nicht gekanntem Ausmaß werben die Bier-Hersteller um die Gunst des Kunden. Jever, Lübitzer, Clausthaler, Warsteiner, … sie alle wollen ein Stück vom Kuchen des Markts von Bier-Misch-Getränken ab haben. Wirklich innovative Produkte werden dabei jedoch nicht angeboten. Ist es innovativ, wie alle anderen auch ein Bier-Misch-Getränk mit der Geschmacksrichtung Lemon anzubieten, nur eben unter eigener Marke und auf Basis des eigenen Biers? Wohl kaum!

Macht es sich die Hersteller damit nicht etwas einfach, wenn es um die Befriedigung der Kundenbedürfnisse geht? Den Kunden besser zu bedienen ist anders. Der Markt scheint demnach für alle Hersteller genug zu bieten.

Doch der Eindruck dürfte täuschen. Ist es nicht vielmehr so, dass alle diese Hersteller, die Becks folgen, in den letzten Jahren den Trend verschlafen haben? Nun wachen sie alle gleichzeitig auf. Schnell muss eine Lösung her um dem Trend noch zu folgen. Dumm nur, dass die Mehrheit der Hersteller, die gleiche Innovationsschwäche auszeichnet. Und so ist die Mehrheit der Hersteller schon wieder zu spät. Wieder nur in der Rolle des Innovationsfolgers. Soll es so weiter gehen, sind sie sich dessen bewusst?

Keine Frage, der Markt für Getränke ist nicht leicht. In den letzten Jahren wurden viele Hersteller und kleine Brauereien aufgekauft. Gesteigert wird der Druck auf die Branche durch die Flaschenpfand-Debatte und die Aktivität der Discounter. Auch Aldi, Lidl & Co. haben den Markt für sich entdeckt und bieten dem Verbraucher Biere, Mischgetränke und Fruchtsäfte an. Dass diese nicht zwangsläufig schlechter sein müssen, weiß der informierte Kunde spätestens seit den Veröffentlichungen der Stiftung Warentest.

Es stellen sich also die Fragen: Wie Innovationen generieren? Wie sich in der Wahrnehmung des Kunden als innovativer Anbieter platzieren? Wie die Marke stärken?

Wieder einmal zeigt Becks der Branche wie es geht. Durch die Nutzung von "Toolkits for User Design" gewinnt die Brauerei Ideen für neue Produkte. Orientiert am "Open Innovation"-Ansatz integriert Becks den Verbrauer in die Produktgestaltung, schafft damit Identifikation mit der Marke und gewinnt zugleich Erkenntnisse über die Trends und Potentiale von morgen.

 

 


Kombiniert wird das "Toolkit for User Design" mit einem Ideenwettbewerb. Der Kunde hat die Möglichkeit sein individuelles Etikett zu gestalten. Am Ende des Ideenwettbewerbs verfügt Becks nicht nur über Informationen zu den potentiellen Trends von morgen, sondern auch über 750 neue Ideen. Beispielsweise ein Bier für Frauen (Becks Women), eines für Musiker (Becks Stage), ....

 


Gewiss, die Produktentwicklung beschränkt sich in diesem Fall zunächst nur auf die Optik. Ob Becks auch vom Inhalt her ein neues Bier anbieten wird oder einfach nur ein neues Etikett aufklebt bleibt abzuwarten. Sicher ist, dass sich Becks mit dieser an Open Innovation ausgerichteten Strategie auch für die Zukunft den Vorsprung eines Innovationsführers in der Branche gesichert haben dürfte. Und das alles, relativ betrachtet, ohne großen eigenen Aufwand. Gleichzeitig gelang es, sich in der Wahrnehmung des Kunden als innovativer Anbieter zu platzieren.

Es bleibt abzuwarten, welches „neue“ Getränk demnächst auf den Markt kommt! Ob es sich dabei wirklich um etwas Neues handeln wird. So sei abschließend die Frage gestellt: „Gibt es eigentlich überhaupt noch innovative Getränke und andere innovative Hersteller außer Becks“?

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Ideenwettbewerb bei Schneider Weisse Email Drucken

Verfasst von Lars Pankalla, Kategorien: Open Innovation

Mit der Aufforderung "Deine Meinung interessiert uns!" wirbt die Brauerei Schneider Weisse um Teilnehmer an einem Ideenwettbewerb.

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Aktuelle und kommende Veranstaltungen

Aktuelle Ideenwettbewerbe

  • Stadt, Land, mobil - Müssen wir wohnen, wo wir mobil sind, oder können wir mobil sein, wo wir wohnen?
    Wie kann die Digitalisierung unsere Mobilität zukünftig verbessern – in der Stadt wie auf dem Land? – Visionen und Impulse zu dieser Frage können alle Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 21. November über das Ideenportal des Deutschen Mobilitätspreises einreichen.…
  • Die Ideenplattform der S-Bahn Mitteldeutschland
    MITGESTALTEN statt nur mitfahren – S-Bahn Mitteldeutschland und Innolytics starten OpenInnovation Plattform Mit wachsender Bevölkerungszahl in der Metropolregion Mitteldeutschland steigt auch die Nachfrage nach den Angeboten des Regionalverkehrs. Doch wie können diese Angebote wirklich kundennah gestaltet werden? Welche Bedürfnisse haben…