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Open Innovation Blog

Innovationsquellen der Unternehmen Email Drucken

Verfasst von Kerstin W., Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Innovation ist neben Kostenreduzierung bzw. Rationalisierung mittlerweile der zweitwichtigste Fokus vieler Unternehmen. Um relevante Ideen für Innovationen zu finden, nutzen viele Unternehmen – meist parallel – drei interne Innovationsquellen:

  • Ideen der Mitarbeiter
  • Ergebnisse der Forschungsabteilungen
  • Analysen von Wettbewerbsprodukten, Märkten und Wettbewerbern. 

 

Aus einer jüngst durchgeführten Umfrage geht hervor, dass im Schnitt die Ideen der Mitarbeiter zu etwa einem Drittel zu den Innovationen in Unternehmen beitragen (die Existenz eines Ideenmanagement ist hier eine Voraussetzung). Je nach Branche nimmt die Forschung als Innovationsquelle einen unterschiedlichen Stellenwert ein. So ist beispielsweise in der pharmazeutischen und chemischen Industrie gerade diese Innovationsquelle stark ausgeprägt. Nachteilig ist, dass die Umsetzung von Forschungsergebnissen in Innovationen oft Jahre dauern kann. In allen Branchen der produzierenden Industrie nimmt die Analyse als Innovationsquelle einen dominanten Anteil ein (bis zu 50%). Aus ihr resultieren die größte Anzahl an Innovationen, seien es Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen.

Dass gerade der Analyse ein großer Anteil der Innovationen entstammt, ist nicht verwunderlich. Dies liegt allein schon daran, dass dieses Vorgehen ein sicherer und bekannter Weg ist. Denn die Analyse setzt in der Regel auf einem Benchmarking des Wettbewerbs bzw. der Wettbewerberprodukte auf. Dabei besteht jedoch immer die Gefahr, dass Unternehmen sich zu sehr mit Ihren angestammten Märkten sowie den etablierten Produkten auseinandersetzen und somit vorrangig inkrementelle Innovationen (= geringfügige Verbesserungen) bzw. Varianten vorhandener Produkte ableiten. Die Erhöhung der Variantenvielfalt führt jedoch häufig zu höheren Produktionskosten und geringeren Margen. Daraus kann letztendlich resultieren, dass für radikale Innovationsprojekte zu wenig Geldmittel zur Verfügung stehen.

Da in Zukunft neue Produkte vermehrt an den Schnittstellen von Branchen bzw. auch technischen Disziplinen entstehen oder sich durch Integration unterschiedlicher Technologien auszeichnen werden, ist es für Unternehmen mittelfristig (überlebens-) wichtig, sich auch externer Innovationsquellen zu bedienen. Unternehmen sollten sich aktiv öffnen, Networking betreiben und mit anderen (insbesondere branchenfremden) Unternehmen oder Forschungseinrichtungen kooperieren. Das bekannte und früher häufig aufgetretene „Not-Invented-Here-Syndrom“ sollte inzwischen überwunden sein und der Vergangenheit angehören.

Neben internen und externen Innovationsquellen kann auch die systematische Untersuchung der Technologien und Kompetenzen eines Unternehmens Wege zu neuen Innovationen in neuen Märkten offenbaren. Diese Vorgehensweise wird allzu häufig vernachlässigt, da Unternehmen dazu tendieren, die eigenen Technologien ausschließlich aus der Perspektive ihrer bestehender Märkte und Produkte zu sehen und zu beurteilen. Hier kann eine externe Analyse helfen, verborgenen Potentiale der Unternehmen aufzudecken und zu nutzen.   

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Kreativitätsmethoden (3) – Die sechs Denkhüte von de Bono Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Sie haben keine Lust auf Ideating, oder kommen damit nicht weiter? Dann möchte ich Ihnen eine weitere Kreativitätsmethode vorstellen: Die sechs Denkhüte von de Bono. Die Methode der sechs Denkhüte ist vielen Personen bekannt, wird jedoch in der Praxis nur sehr selten angewandt. Dies liegt aus meiner Sicht zum einen am etwas größeren Zeitaufwand, zum anderen aber auch an gewissen Bedenken gegenüber der spielerischen Herangehensweise von de Bono.

Roter HutDie „sechs Denkhüte von de Bono" zählt zu den sogenannten Kombinationsmethoden. Hier wird eine vorgeschriebene, analytische Vorgehensweise verknüpft mit kreativen Elementen.

Für die Durchführung eines Kreativitätsworkshops mit der Methode der sechs Denkhüte werden sechs Personen (oder ein Vielfaches davon, also 12 oder 18) und ein Moderator benötigt. Sie brauchen zusätzlich sechs Hüte in den Farben Weiß, Rot, Schwarz, Gelb, Grün und Blau. Alternativ gehen auch Armbinden, o.ä. Eine gute Idee ist es, die Denkhüte von den Teilnehmern zu Beginn mit buntem Papier selbst falten zu lassen. Der Workshop dauert in der Regel 2-3 Stunden. Das Ganze läuft immer nach dem folgenden Prozess ab:

  • Erläuterung der Bedeutung der sechs Denkhüte; es ist zu empfehlen, dies auch dann zu machen, wenn die Gruppe bereits Erfahrung mit der Methode hat. Hängen Sie am Besten zusätzlich im Raum ein großes Plakat mit der Bedeutungserklärung auf, so dass die Teilnehmer während der gesamten Zeit erneut nachschauen können.
  • Vorstellung des Themas oder der Problemstellung; die Methode ist ideal geeignet um verschiedene Optionen zu Bewerten und genauer zu analysieren.
  • Verteilen der Hüte; sollten mehr als 6 Teilnehmer dabei sein, werden Gruppen gebildet.
  • Sammeln von Ideen, Gedanken und Argumenten entsprechen der Farbe der Hüte. Dies geschieht in der normalerweise auf einzelne Moderationskarten (Beachten Sie: nur ein Gedanke pro Karte!).
  • Weitergabe der Hüte; es empfiehlt sich, vorher zu vereinbaren wie die Hüte weitergegeben werden. Sie dürfen gerne auch mischen. Stellen Sie nur sicher, dass am Ende jeder Teilnehmer jeden Denkhut einmal hatte.
  • Sammeln und Bewerten aller Gedanken und Ideen; am besten eignet sich hierzu eine Pinwand. Da die Ideen erst zum Ende zusammengeführt werden, kann man anhand der Häufigkeit der Argumente eine Gewichtung ableiten. Sie können nun die einzelnen Aspekte diskutieren und eine Entscheidung herbeiführen.

Was bedeuten nun die verschiedenen Farben der Hüte um warum soll diese Methode besonders geeignet sein, Themen komplett zu beleuchten und zu bewerten? Hinter jeder Hutfarbe steht eine bestimmte Weise zu denken, die ich Ihnen nun im Folgenden vorstellen möchte:

  • Weiß steht für analytisches Denken und Neutralität. Personen, die den weißen Denkhut aufhaben sammeln Fakten und Informationen, bewerten diese aber nicht. Es wird keine eigene Meinung geäußert
  •  Rot steht für subjektives Denken. Hier darf sehr emotional gedacht und eigene Gefühle und Meinungen geäußert werden. Und zwar sowohl positive als auch negative Gefühle.
  • Schwarz steht für kritisches Denken. Seien Sie kritisch, sehen Sie mögliches Risiken, Probleme und negative Aspekte. Es geht nicht darum möglichst viele abseitige Zweifel zu sammeln, sondern ein Thema auch von seiner negativen Seite zu betrachten.
  • Gelb steht für optimistisches Denken. Die Träger des gelben Denkhutes tragen alle positiven Aspekte und Chancen eines Themas zusammen. Auch hier gilt: blinder Optimismus ist nicht angesagt, sondern einfach eine positive und optimistische Sicht auf das Thema.
  • Grün steht für assoziatives Denken. Beim grünen Denkhut heißt es, neue Ideen und Aspekte zu generieren, Alternativen zu entwickeln. Der Kreativität ist keine Grenze gesetzt.
  • Blau steht für Ordnung und Struktur. Hier ist die Aufgabe das Thema zu strukturieren, in Bereiche zu unterteilen, etc.

Nach der Durchführung von Ideenworkshops mit der Methode der sechs Denkhüte von de Bono haben Sie ein bestimmtes Thema umfassend von allen Seiten beleuchtet und haben nun die Möglichkeit eine sehr fundierte Entscheidung zu treffen. Zugegeben, diese Methode ist etwas zeitaufwändig, sie lohnt sich jedoch gerade für erfolgversprechende Ideen. Hier ist es gut investierte Zeit.

Seien Sie mutig, setzen Sie sich den Hut auf und probieren Sie es aus.

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Unser neuer Kooperationspartner: Brainfloor.com Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Ich mLogo Brainfloor.comöchte Ihnen in den kommenden Wochen in einer kleinen Serie unsere Kooperationspartner vorstellen. Beginnen werde ich mit unserem jüngsten Partner: Brainfloor.com

 

Brainfloor.com ist ein Ideen-Portal aus Österreich, gegründet von Reinhard Karner jun. und Marcus Bertholt. Die Idee die dainter steckt ist mit wenigen Worten erklärt:

Brainfloor.com bringt Personen und Unternehmen die neue Ideen suchen (BrainUser) mit solchen zusammen, die gute Ideen haben und besonders kreativ sind (BrainWorker). Hierzu werden auf der Plattform sogenannte Ideen Lounges zur Verfügung gestellt.

Die BrainUser profitieren von einer Vielzahl an der Ideengebern, die auf der Plattform registriert sind und die sich im Netzwerk der beiden Firmengründer befinden.  Derzeit verfügt die Plattform über mehr als 2.000 registrierte Benutzer. Über Ihr Netzwerk haben die beiden Gründer nach eigenen Angaben Zugriff auf mehr als 2 Millionen Kontakte im deutschsprachigen Raum. Dies wird über zahlreiche Kooperationen mit NPOs, Medien und Partnerunternehmen realisiert.

Als BrainUser haben Sie die Möglichkeit bei Brainfloor.com ihre Kreativität auszuleben. Jede gut bewertete Idee wird belohnt und wenn Sie sogar die beste Idee (BestBrain) geliefert haben winkt eine Extra-Prämie. Die genauen Modalitäten werde in der jeweiligen Ideen Lounge beschrieben.

Zusätzlich  zum Ideenportal gibt es den Brainfloor.com-Blog und eine Vielzahl an weiteren Informationen zum Thema Open Innovation.

Aus meiner Sicht ist Brainfloor.com ein gutes Beispiel, wie Open Innovation umgesetzt werden kann und aus diesem Grund freuen wir uns auf eine erfolgreiche Partnerschaft. Ich würde mich freuen, wenn auch Sie sich bei Brainfloor.com registrieren und als BrainUser oder BrainWorker auftreten.

 

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Kreativitätsmethoden (1) – Brainstorming Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Das Brainstorming ist wohl die bekannteste und am weitesten verbreitete Kreativitätsmethode überhaupt. Jeder hat schon mal davon gehört und die allermeisten von Ihnen haben sie wohl auch schon eingesetzt oder mitgemacht. Aus diesem Grund startet meine lose Serie über Kreativitätsmethoden mit dem Brainstorming.

Das Brainstorming zählt zu den sogenannten intuitiven Methoden. Bei diesen Methoden gibt es keine festgeschriebenen Gedankenwege oder –prozesse, sondern es wird auf den spontanen Einfall, eine kreative Assoziation, oder einfach auf die neuartige Verknüpfung verschiedener Aspekte gesetzt. Das Ziel ist es in kurzer Zeit möglichst viele Ideen zu entwickeln.

Um ein Brainstorming durchzuführen brauchen Sie einen Moderator, idealerweise einen zusätzlichen Protokollanten und ein Flipchart, oder besser eine Pinwand. Es hat sich herausgestellt, dass die Gruppe der Teilnehmer nicht größer als 10 Personen sein sollte.

Brainstorming läuft in der Regel in drei Schritten ab, die im Folgenden beschrieben werden:

  1. Einführung/ Hinführung
    Bei der Einführung wird die konkrete Aufgabenstellung für die jeweilige Brainstorming-Session vorgestellt. Am besten Sie formulieren eine konkrete Frage, die während des Verlaufes für alle permanent sichtbar ist. Auch weitere Zusatzinformationen können gegeben werden. Je besser die Aufgabenstellung in dieser Phase beschrieben ist, desto bessere Ideen werden Sie später erhalten.
    Vermeiden Sie es, die Methode des Brainstormings während dieser Phase vorstellen zu müssen. Alle Teilnehmer sollten vorab geschult sein und ihre ersten Brainstormingerfahrungen, z.B. in Trainings und Schulungen schon gemacht habe. So stellen Sie sicher, dass sich alle Teilnehmer auf die Fragestellung konzentrieren können und sich nicht mit der Methode selbst beschäftigen.
  2. Durchführung/ Ideensammlung
    Jetzt geht es los! Ausgehend von der Fragestellung sollen nun alle Teilnehmer ihre spontanen Ideen und Einfälle nennen. Am besten geschieht das mündlich. Der Protokollant hat die Aufgabe die Ideen für alle gut sichtbar mitzuschreiben.
    Ich bevorzuge es, hierzu die Pinwand und Moderationskarten zu verwenden. Das gibt mit die Flexibilität die Karten in späteren Phasen gruppieren oder neu ordnen zu können. Man kann die Ideen aber auch auf dem Flipchart notieren. Hängen Sie die beschriebenen Blätter dann im Raum auf, damit sie weiterhin für alle gut sichtbar sind.
    Das Nennen der Ideen kann entweder reihum, oder durch freies Zurufen erfolgen. Ein Vorgehen der Reihe nach hat sich immer dann bewährt, wenn man Teilnehmer dabei hat, die sich ansonsten eventuell nicht trauen würden etwas zu sagen. Auch wenn der Chef dabei ist, habe ich gute Erfahrungen mit dem Abfragen nach der Reihe gemacht. So stehen später nicht nur Chef-Idee an der Pinwand.
    Die Aufgabe des Moderators besteht darin, den Ideenfluss am laufen zu halten (z.B. mit Reizfragen oder Herstellen von Querverbindungen) und für die Einhaltung der Regeln zu sorgen.
    Die Erfahrung zeigt, dass nach ca. 15 Minuten die Ideenflut weniger wird. Es hat sich bewährt eine Pause einzuschieben und danach noch einmal weiter zu machen.
  3. Auswertung/ Selektion/ Abschluss
    Im letzten Schritt werden die gefundenen Ideen dann noch ausgewertet. Oftmals hat man sehr schnell umsetzbare Ideen dabei. Andere Ideen können auch gleich komplett verworfen werden (Achtung: verwerfen heisst nicht wegwerfen! Aber dazu später mal mehr, wenn es um das Thema Ideenmanagement geht). In dieser Phase wird entschieden, wie es mit den gefundenen Ideen weitergeht. Konkrete Maßnahmen können definiert werden. Es ist wichtig, dass jeder am Brainstorming beteiligte weiss, was mit seinen Ideen nun geschehen wird.

 

Eine Brainstorming-Session dauert in der Regel ca. 1 Stunde, kann aber auch mal länger gehen. Eine Dauer von mehr als 1,5 Stunden würde ich nicht empfehlen, da irgendwann auch die Spannung in der Gruppe verloren geht.

Bleibt noch die Frage zur Zusammensetzung der Teilnehmer. Wen soll man einladen? Das hängt aus meiner Sicht sehr stark von der Aufgabenstellung ab. Bei sehr spezifische (z.B. technische) Fragestellungen macht es Sinn Personen einzuladen, die das Problem tatsächlich verstehen können. Wichtig für den Moderator ist, hier darauf zu achten, dass tatsächlich ein Brainstorming stattfindet und keine Fachdiskussion. Bei weniger spezifischen Aufgabenstellungen ist man freier in der Zusammensetzung. Ein Erfahrung zeigt: Seien Sie mutig und laden Sie ruhig auch mal jemanden ein, der auf den ersten Blick nicht in Ihre Zielgruppe passt und Sie werden überrascht sein, welche Ergebnisse hierdurch entstehen.

Also, legen Sie los und seien Sie kreativ!

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Gedankenanstoss zum Wochenstart Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Ich bin am Wochenende auf einen kleinen Film beit YouTube gestoßen, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Würde in Ihrem Unternehmen das Feuer erfunden?

 

 

Starten Sie mit vielen neuen Ideen in die Woche!

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Die Community denkt mit. Wie der Autobauer Fiat die Potentiale seiner Kunden nutzt. Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Ideen & Kreativität

Mit seiner virtiuellen Plattform zum Fiat 500 (www.fiat500.de) zeigt der italienische Autobauer FIAT wie Kunden über eine Online-Community in die frühen Phasen der Innovationsentwicklung integriert werden können. Lange bevor das neue Modell des 500 auf den Markt kam, bot der italienische Konzern seinen Kunden, die Möglichkeit eigene Ideen für das Design und das Interieur zu entwickeln und damit aktiv an der Entwicklung teilzunehmen.

Viele Vorschläge kamen von Kundenseite, wovon eingige auch in die spätere Werbekampagne einflossen. Neben konkreten Ideen und Wünschen konnte Fiat aus den Informationen auch individuelle Vorlieben ableiten, wie z.B. welche Form des Auspuff von den Fans bevorzugt wird. Zusätzliche Elemente wie ein mit einer italienischer Flagge versehener Außenspiegel flossen ebenfalls auf Vorschlag von Kunden indas Produktdesign mit ein.

Durch die Interaktion mit den Kunden und die daraus resultierende starke Orientierung an den Bedürfnissen, gelang es Fiat das Risiko eines Produktflopps zu reduzieren. Schon vor Markteinführung begeisterte sich eine große Gruppe potentieller Kunden für den neuen 500, der damit überascht, dass er viele Details enthält, die sich Fiat-Fans tatsächlich wünschten.

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Bosch lanciert Innovationsportal für Anwender Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Ideen & Kreativität

Mit einem eigenen Innovationsportal will auch Bosch die Innovationspotentiale der Kunden und Anwender für die Produktentwicklung nutzen. Durch die interaktive Website www.bosch-pt-innovation.de erhalten Verwender von Elektrowerkzeugen erstmals die Möglichkeit, aktiv am Innovationsprozess von Bosch Power Tools Teil zu nehmen. Über das Innovationsportal hat jeder Kunde / Anwender von Elektrowerkzeugen die Chance, seine konkreten Verbesserungsideen, Lösungen, Konzepte, Erfindungen, Schutzrechtsanmeldungen und Schutzrechte einzureichen. Zur Registrierung sind nur wenige Angaben erforderlich.

Der Vertrauensvorschuss gegenüber Bosch basiert auf klaren, in den Nutzungsbedingungen niedergelegten, Rahmenbedingungen. Die Rechte an jeder Idee bleiben beim Erfinder. Ein spezialisiertes Innovationsteam prüft alle eingehenden Vorschläge und gibt diese gegebenenfalls an die zuständigen Experten weiter. Voraussetzung für die Berücksichtigung einer Idee ist, dass sie neu, relevant für den Markt und technisch realisierbar ist. Auch sollte sie sich in das bestehende Produktprogramm von Bosch Power Tools einfügen oder dieses sinnvoll ergänzen. Besteht konkretes Interesse an einem Konzept, so nimmt Bosch direkt Kontakt mit dem Ideengeber auf.

“Mit dem neuen Portal können all die Ideen, die uns heute eher zufällig per Mail, Post oder Anruf erreichen, systematisch erfasst und effizient weiter verfolgt werden”, sagt Armin Czeppel, Innovations-Manager bei Bosch Power Tools. “Das Potenzial an Innovatoren umfasst Millionen von Verwendern. Pro Jahr geben heute schon beispielsweise rund 3 000 Anrufer bei unserer Hotline konstruktive Anregungen zu Elektrowerkzeugen. Wenn wir nur einen Teil der Anrufer motivieren können, diese Ideen konkret zu beschreiben oder mögliche Lösungen in das Portal zu stellen, sind wir wieder einen Schritt weiter bei der kundennahen Produktentwicklung”.

gelesen auf: ie-magazin

 

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IBM erneut Spitzenreiter bei Patenten Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Zum ersten Mal in der Geschichte des amerikanischen Patentrechts hat IBM als erstes Unternehmen in einem Jahr mehr als 4000 US-Patente zugesprochen bekommen.

Das US-Patentamt hat IBM im vergangenen Jahr 4186 Patente bewilligt, 33 Prozent mehr als 2007. Damit hat IBM als erstes Unternehmen in einem Jahr mehr als 4000 Patente zugesprochen bekommen. Das geht aus Zahlen hervor, die IFI Patent Intelligence jetzt veröffentlicht hat. Damit konnte IBM 2008 wieder mehr Patente erfolgreich einreichen wie Microsoft, Sony, Samsung und Intel - und belegt zum 16. Mal in Folge den ersten Platz auf der US-Patentliste.

Parallel dazu veröffentlichte IBM im letzten Jahr über 1500 technische Neuerungen ohne Patentschutz und kündigte an, diese Zahl im kommenden Jahr zu verdoppeln. Bis zu 3000 neue Erfindungen sollen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Unternehmen will so Innovationen fördern, die den Aufbau einer neuen, "smarten" Infrastruktur ermöglichen. Für IBM ist diese Balance aus offener Innovation und dem Schutz geistigen Eigentums ein wesentliches Element ihrer Führungsrolle bei der Entwicklung führender IT-Produkte und Services.

Die Forschungsabteilung von IBM kündigte weiter an, sich an einem Projekt zur Verbesserung der Patentqualität zu beteiligen. IT-gestützte Analysemethoden und Statistik sollen dazu beitragen, eine Bewertung von Patenten zu ermöglichen. Auf dieser Basis kann dann ein sogenannter Patent Quality Index erstellt werden, mit dessen Hilfe Bewerber, Patentbeamten und die Öffentlichkeit Patente objektiv bewerten können. Von dem Projekt erhoffen sich die Beteiligten, die in den letzten Jahren stark gestiegene Anzahl minderwertiger Patentanträge und Patente zu senken.

Hinter IBM in der Liste der Patentanmeldungen laut IFI Samsung mit 3515 Patenten, Canon (2114) und Microsoft (2030). Insgesamt hat das US Patent and Trademark Office (USPTO) vergangenes Jahr 157.714 Patente ausgestellt und damit das Vorjahresergebnis von 157.284 knapp übertroffen. Die Wirtschaftskrise hat laut IFI die Zahl der vergebenen Patente in den USA bisher nicht negativ beeinflusst.

Immer mehr US-Patente werden von nicht amerikanischen Firmen eingereicht. 23 Prozent aller 2008 genehmigten Patente stammen von japanischen Unternehmen, 6 Prozent von deutschen und 5 Prozent von südkoreanischen. "Viele der weltgrößten Konzerne weisen dem Schutz ihres intellektuellen Eigentums einen immer größeren Stellenwert zu", sagte Darlene Slaughter, Geschäftsführerin von IFI Patent Intelligence. "Diesen Trend beobachten wir in den USA und im Ausland, vor allem in Japan, Südkorea, Taiwan, Deutschland und anderen europäischen Staaten." Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei die Sicherung von Patenten sehr wichtig, um dem Inhaber Vorteile gegenüber Mitbewerbern zu sichern.

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Bauerfeind AG - Warum ein Ideenwettbewerb? Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Ideen & Kreativität

Die Bauerfeind AG ist Hersteller medizinischer Hilfsmittel, wie Kompressionsstrümpfe, Bandagen, Orthesen, orthopädische Einlagen und prothetische Passteile. Sie leistet mit ihren zahlreichen Innovationen einen wichtigen Beitrag, um ein beschwerdefreies, aktives Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen. Das mittelständische Familienunternehmen, 1929 im ostthüringischen Zeulenroda gegründet, setzt seit jeher auf Produkte zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit, zur Steigerung des Wohlbefindens.

Die Bauerfeind AG zählt zu den Marktführern in der Branche und ist international aufgestellt. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt mehr als 1800 Mitarbeiter in Deutschland sowie in 15 Tochtergesellschaften in Europa, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Produkte aber sind alle „Made in Germany“ und werden zum Teil in echter Handarbeit hergestellt.

Der Vertrieb der medizinischen Hilfsmittel erfolgt über den Orthopädie- und Sanitätsfachhandel an den Endverbraucher, so dass das Unternehmen Bauerfeind nicht direkt mit dem Endkonsument in Verbindung steht. 

Feedback zu den Produkten erhält Bauerfeind vom Handel, von Ärzten sowie durch die Versorgung der deutschen Mannschaft vor und während der Olympischen Spiele. 

Mit dem Ideen-Wettbewerb geht Bauerfeind einen neuen Weg, um auch mit dem Endverbraucher intensiver in Kontakt zu treten. Vorrangiges Ziel des Ideenwettbewerbs ist es, berufstätige Menschen auf das Thema Fußgesundheit aufmerksam zu machen, zum Nachdenken anzuregen und einen gegenseitigen Austausch zu aktivieren. 

Denn gerade wer berufsbedingt viel steht oder läuft, sollte auf seine Füße achten. Fußdeformitäten können sich auf den gesamten Körper auswirken. Die Folgen von Fehlbelastungen sind unter anderem frühzeitiges Ermüden der Muskulatur, Gangunsicherheiten sowie mögliche Schmerzen im Bereich von Knie, Hüfte und Wirbelsäule. Das führt in der Folge zu Arbeitsausfällen von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung.

Mit dem Ideen-Wettbewerb sucht Bauerfeind Ideen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge zu orthopädischen Einlagen und Arbeitsschuhen, um den Füßen zu mehr Komfort, Wohlbefinden und Freude während der Arbeit zu verhelfen.

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2009 Europäisches Jahr der Kreativität und Innovation Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Ideen & Kreativität

Die Europäische Union hat das Jahr 2009 zum Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation erklärt. Damit soll die herausragende Bedeutung geistigen Schaffens für die Zukunftsfähigkeit Europas deutlich gemacht werden. Eröffnet wurde das Jahr mit einer Auftaktveranstaltung in Prag.

Kreativität und Innovation sind zentrale Elemente der heutigen wissensbasierten Gesellschaften Europas, um den Chancen und Herausforderungen der Globalisierung wirksam begegnen zu können. Beide sind eng verknüpft, denn persönliche Kreativität ist unabdingbare Voraussetzung für die Innovationsfähigkeit einer Gesellschaft. Kreativität hat vielfältige Facetten und Kontexte von Kunst und Design über Wissenschaft bis hin zur unternehmerischen Kreativität. Gemeinsamer Nenner ist, dass Kreativität die Grundlage bietet für die erfolgreiche Umsetzung von innovativen Ideen in allen Bereichen. In diesem Kontext spielt die allgemeine und berufliche Bildung eine wichtige Rolle, da sie ein entscheidender Einflussfaktor auf Kreativität, Innovationsleistung und damit auch Wettbewerbsfähigkeit ist.

Ziel des Europäischen Jahrs 2009 ist es, Kreativität als Motor für Innovation und als entscheidenden Faktor für die Entwicklung von persönlichen, beruflichen, sozialen und unternehmerischen Kompetenzen herauszustellen. Deutschland unterstützt die Initiative der Europäischen Union, Kreativität und Innovation zu fördern und 2009 europaweit in den Fokus zu stellen. Das Europäische Jahr setzt zudem einen wichtigen Impuls im Wissenschaftsjahr 2009 „Forschungsexpedition Deutschland“.

Auf der Website www.ejki2009.de finden sich ein Veranstaltungskalender sowie umfassende Informationen über Projekte, Aktionen und Veranstaltungen, die in Deutschland stattfinden.

gelesen auf: www.ejki2009.de

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Gardena - Innovationen für den nachhaltigen Erfolg Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

In den letzten 40 Jahren hat Gardena die Gartenpflege revolutioniert. Das schwäbische Unternehmen bringt jedes Jahr ein innovatives Produkt auf den Markt und hat vor allem mit dem lenkbaren Elektromäher „easyMove“ für Furore gesorgt. Was macht die Innovationskraft dieses Unternehmens aus?


Kunden gezielt einbinden

„Der Input für Innovationen kommt bei uns aus allen möglichen Quellen“, betont Gardena Pressesprecher Heribert Wettels. So melden sich zum Beispiel viele Verbraucher per Mail beim Unternehmen, die ein Produkt loben, Verbesserungen einbringen oder auch Kritik loswerden. „Wir analysieren die Wünsche, nutzen das Feedback und das erprobte Wissen unserer Kunden, die unsere Produkte für die Gartenpflege einsetzen.“ Um sich weitere Inspirationen für einen lenkbaren Mäher von außen zu holen, hat Gardena Kunden in ganz Europa befragt und aus den Ergebnissen der Studie notwendige Erkenntnisse gewonnen.

Verbunden mit der Frage "Gibt es auf dem europäischen Markt vergleichbare Produkte?", gehört Benchmarking bei Gardena natürlich mit zu dem Prozess für Neuentwicklungen.


Klar definierter Innovationsprozess

Was Gardena auszeichnet, ist nicht nur die Zusammenarbeit mit Hochschulen. Vielmehr besticht das Unternehmen durch einen klar definierten Innovationsprozess. In den frühen Phasen der Entwicklung orientieren sich Ingenieure an vorausschauenden Roadmaps. Auch die Frage der Wirtschaftlichkeit steht durch die enge Verknüpfung zwischen F&E und dem Controlling kontinuierlich auf dem Prüfstand. Also: Gibt es für die Idee einen Markt?

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Aktuelle und kommende Veranstaltungen

Aktuelle Ideenwettbewerbe

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