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Open Innovation Blog

Open Innovation - Erfahrungen Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Open Innovation

Auf maschinenmarkt.de ist ein Artikel zum Thema "Offene Innovationsstrukturen erweitern den Horizont" veröffentlicht. Darin wird von Erfahrungen verschiedener Firmen berichtet.

So zeigt die Umsetzung von Open Innovation bei Merck KGaA, dass es als erstes einer klaren Strategie mit definierten Feldern bedarf, um externe Partner erfolgreich in den eigenen Innovationsprozess einzubinden.
Auch die Erfahrungen der TMG Karlsruhe zeigen, dass viele Unternehmen zwar die Notwendigkeit der Open Innovation erkannt haben, aber die Strukturen hierzu noch aufgebaut werden müssen. Neben der Klärung rechtlicher Fragen bei der Nutzung von externen Ideen, muss auch die Unternehmenskultur an die Offenheit angepasst werden.

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Open Innovation Konferenz in Frankfurt Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Open Innovation

Morgen startet in Frankfurt die 2-tägige Open Innovation Konferenz, die vom Handelsblatt im Sheraton Hotel durchgeführt wird.

Ich freue mich auf die Vorträge der folgenden Redner:

  • Prof. Dr. Ellen Enkel, Leiterin des Dr. Manfred Bischoff Institutes für Innovationsmanagement der EADS 
  • Dipl. Ing (FH) Eckard Foltin, Head of Creative Center, Bayer MaterialScience AG 
  • Dr. Michael Koch, Manager Science Relations and Innovation Management, BASF SE 
  • Prof. Dr. Thomas Müller-Kirschbaum, Corporate Senior Vice President, Henkel AG & Co. KGaA 
  • Frank Mattes, Senior Manager, Innovations- und Change Management, HLP Hirzel Leder & Partner 
  • Dr. Michael Heiss, Principal Consultant Open Innovation, Siemens AG
  • Jörg Heuer, Leiter Exploration & Enabling Technologies, Deutsche Telekom AG, Laboratories
  • Bernhard Schweizer, Geschäftsführer, InnovationLab GmbH
  • Dr. Klaus Griesar, Leiter der Konzeptlabore Deutschland, Merck KGaA
  • Dr. Oliver Weinmann, Geschäftsführer, Vattenfall Europe Innovation GmbH
  • Dipl.-Ing., M.Sc. Robert Heismann, Leiter Innovationsmanagement, Porsche AG
  • Dr.-Ing. Carlos Härtel, Direktor, GE Global Research
  • Prof. Dr. Marc Drüner, Professur für Marketing und Innovationsmanagement Steinbeis-Hochschule Berlin
  • Dr. Ulrich Weiss, Head of Strategic Innovation Management, OSRAM GmbH
  • Dieter Klasmeier, Marketing Communications Operations Manager, eB Leader 3M
  • Jens Bode, Global Strategic Insight Manager, Henkel AG & Co. KGaA
  • Gülderen Tuna, Head of Marketing, DHL Solutions & Innovations
  • Dr. Fee Steinhoff, Leiterin Projektfeld „User Driven Innovation", Deutsche Telekom AG
  • Thomas Andrae, Director, 3M New Ventures

 

Wir als OpenInnovators.de sind als Medienpartner dabei und ich werde an beiden Tagen persönlich da sein. Sprechen Sie mich also ruhig an! Ich freue mich über jeden Kontakt.

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Handelsblatt-Konferenz "Open Innovation" Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Open Innovation

Heute möchte ich Sie auf eine Konferenz aufmerksam machen, die das Handelsblatt initiiert: "Open Innovation" mit umfassender Studie über Open Innovation in Deutschland am 2. und 3. Dezember in Frankfurt am Main.

In Best Practice-Vorträgen werden die Erfolgsfaktoren für eine gelungene Integration der Open Innovation in die Praxis präsentiert.
Die Konferenz dient damit als Plattform für den Austausch von praxisrelevanten Lösungskonzepten und zeigt darüber hinaus den Status quo in deutschen und internationalen Unternehmen sowie aktuelle Markttrends und „cutting edge"-Modelle zur Ideenfindung und Innovation.

Hochkarätige Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren an zwei Konferenztagen die neuesten Beispiele und Benchmarks, wie Unternehmen Open Innovation in der Praxis erfolgreich einsetzen.

Sie erhalten wertvolle Hinweise und Anleitungen, wie Sie durch neue Ideen Geschäftsprozesse, Produkte und Dienstleistungen optimieren sowie Innovationen generieren können.

Geplant sind u.a. Vorträge von 3M, BASF, GE Global Research, Henkel AG & Co. KGaA, Merck KGaA, OSRAM GmbH, Philips Research, Siemens AG.

Dies verspricht eine spannende und äußerst informative Veranstaltung zu werden.

Weitere Einzelheiten zur Konferenz finden Sie hier.

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TrendPanel zu Open Innovation von Forward2Business Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Open Innovation

Noch im vergangenen Jahr hat der Trendforscher Sven Gábor Jánszky und sein ThinkTank Forward2Business ein TrendPanel zum Thema Open Innovation durchgeführt und die Ergebnisse veröffentlicht.

Basierend auf dem Konzept der Delphi-Methode wurden ausgewählte Innovationsexperten zu ihrem Umgang mit Open Innovation befragt.

Als wichtigste Treiber für Open Innovation wurden der zunehmende Innovationsdruck, die Möglichkeit externes Wissen zu nutzen und die nun verfügbare technische Infrastruktur identifiziert. Zusätzlich wurden viele Chancen und Risiken identifiziert.

In der anschaulichen Darstellung der Best Cases sind die üblichen Beispiele, wie DesignbyMe von Lego, Tchibo ideas oder die Innovation Jams von IBM zu finden.

Interessant ist die Aussage, dass 56% der Unternehmen Open Innovation als grundsätzlich relevanten Trend erkennen. Dies deckt sich sehr gut mit unseren eigenen Untersuchungen über die ich Ihnen bald berichten werde.

Eine weitere wichtige Aussage ist der zeitliche Horizont, in dem Open Innovation in ausgewählten Branchen relevant wird. So werden für die Automobilindustrie (Mobilität, Automotive, Logistik) und die Telekommunikation die Jahre 2011 und 2012 vorhergesagt. Auch das deckt sich mit meinen eigenen Einschätzungen und Bewertungen.

Die Frage wird sein, wie klassische Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, der Automobilbranche und der Telekommunikation das Konzept der offenen Innovationsstrukturen in ihren Innovationsprozess umsetzen werden.

Sie finden die Ergebnisse der Studie zum Download hier.

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Ergebnisse der iChallenge Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Open Innovation

iChallengeIn der vergangenen Woche hat die iChallenge stattgefunden. Wir haben das hier im Blog kurz angekündigt und darüber berichtet.

An  zwei Terminen a 5 Stunden wurden neue Idee für eine iPhone App gesucht. Veranstaltet und initiiert wurde der Wettbewerb von Susanne Roiser, die sich am Institut für Entrepreneurship und Innovation in Wien mit dem Thema Crowd Sourcing befasst.

Insgesamt haben mehr als 2.500 Personen am Wettbewerb teilgenommen und Ideen abgegeben. Im nächsten Schritt werden die Ideen durch die Teilnehmer bewertet. Danach erfolgt eine Bewertung durch Experten.

Die Ergebnisse der Forschschungsarbeit werden als Berichtzur Verfügung gestellt. Ich bin gespannt auf die Erkenntnisse.

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Nachtrag zum Forum Open Innovation - Vernetzt zum Erfolg Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Open Innovation

Als Nachtrag zum Forum "Open Innovation - Vernetzt zum Erfolg" des Fraunhofer IAO, das wir im Forum angekündigt hatten, möchte ich Ihnen nun noch den dazugehörigen Videobeitrag zeigen:

 

Zusätzlich möchte ich Ihnen noch den interessanten Blogbeitrag von Sabine Brunswicker mit dem Titel "Von »Closed« zu Open Innovation: Verändern die neuen Spielregeln unser Innovationsmanagement?" ans Herz legen.

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Erfolgreich Ideenwettbewerbe durchführen Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Open Innovation

Ein sehr wichtiges Instrument bei der Öffnung des Innovationsprozesses und der Einbeziehung der Kunden und Lieferanten sind Ideenwettbewerbe. Auch hier auf OpenInnovators.de stellen wir ausgewählte Ideenwettbewerbe vor.

Was muss man nun beachten um einen solchen Ideenwettbewerb erfolgreich durchzuführen? Im wesentlichen sind es die folgenden Aspekte:

Offene Innovationskultur sicherstellen

Eine offene Innovationskultur ist eine unbedingte Notwendigkeit für die Durchführung von Ideenwettbewerben. Was verstehe ich darunter? Bei Ideenwettbewerben wird im Idealfall eine Fülle an neuen, kreativen und hoffentlich für das Unternehmen unbekannten Ideen erzeugt. Die besten dieser Ideen werden dann im nächsten Schritt intern weiter bearbeitet und detailliert. Und genau dazu muss ihr Unternehmen in der Lage sein. Der Umgang mit fremden Ideen ist nicht einfach, leicht stellt sich eine „Not invented here"-Haltung ein. Legen Sie also in einem ersten Schritt fest, wie mit den gefundenen Ideen umgegangen wird und stellen Sie sicher, das die beteiligten Personen offen dafür sind. 

Ziele festlegen

Legen Sie nun im zweiten Schritt die Ziele fest, die Sie mit dem Ideenwettbewerb verfolgen. Daran richten sich nämlich alle weiteren Schritte, z.B. die Auswahl des Mediums, etc aus. Anhand der Ziele lässt sich dann auch eine konkrete und verständliche Aufgabenstellung für die Teilnehmer des Ideenwettbewerbes ableiten.

Zielgruppe der Ideengeber festlegen

Sobald Sie sich über Ihre Ziele im Klaren sind können Sie sich um die potenziellen Teilnehmer und Ideengeber des Wettbewerbes kümmern. Wen möchten Sie ansprechen? Suchen Sie Ideengeber mit einem besondern Hintergrund (z.B. technische Kenntnisse, internationale Erfahrung, etc.)? Die Zielgruppe ist wichtig für die Positionierung des Ideenwettbewerbes.

Ideenwettbewerb planen

Im nächsten Schritt kann der Ideenwettbewerb nun geplant werden. Zunächst muss das Medium, mit dem der Ideenwettbewerb durchgeführt werden soll, ausgewählt werden. Heute dominieren Online-Plattformen, entweder erreichbar unter einer speziellen Internetadresse oder integriert auf der eigenen Internetseite. Online-Plattformen ermöglichen den Zugriff einer nahezu unbegrenzten Menge an Teilnehmern und zwar zu jedem Zeitpunkt.

Eine weitere Frage, die geklärt werden muss ist der vorgegebene Prozess und die dahinter liegenden Termine. Wie lange sollen Ideen gesammelt werden? Ist es den Teilnehmern möglich die Ideen der anderen zu bewerten? Gibt es mehrere Phasen? Wer kürt die Gewinner des Ideenwettbewerbes? Wer ist in der Jury? All das sind Fragen, die in dieser Phase geklärt werden müssen.

Bei der technischen Umsetzung des Wettbewerbes ist zu klären, ob die selbst geschieht (die Online-Plattform, wird mit eigenen Ressourcen erstellt), oder ob auf externe Partner zurückgegriffen wird. Hier gibt es Plattformen wie z.B. Brainfloor.com, die fertige Plattformen mit den entsprechenden Benutzerzahlen schon zur Verfügung stellen.

Ein wichtiger Punkt sind die Anreize für die Teilnehmer des Ideenwettbewerbes. Was wird als Gewinnerpreise ausgeschrieben? In vielen Fällen muss hier gar nicht viel Geld ausgegeben werden. Für die Teilnehmer ist es oftmals wichtiger, dass Ihre Idee auch tatsächlich umgesetzt und mit Ihrem Namen verbunden wird.

Durchführung

Ist der Ideenwettbewerb vollständig definiert und technisch realisiert, kann es an die Durchführung gehen. Ein wichtiger Punkt ist hierbei die Mobilisierung der angepeilten Zielgruppe. Die kann über die eigenen Kunden geschehen, in der Regel reicht das jedoch nicht aus. Zusätzlich bietet sich in vielen Fällen das Bewerben des Wettbewerbes über andere Plattformen (z.B. OpenInnovators.de, Twitter, Facebook) an.

Der Ideenwettbewerb muss natürlich während der gesamten Laufzeit betreut und gemanaged werden. Oftmals werden aktuelle Entwicklungen und Zwischenergebnisse über Newsletter und Blogbeiträge kommuniziert. Zusätzlich muss permanent geschaut werden, ob die Zahl der Teilnehmer ausreicht.

Entsprechend der festgelegten Vorgehensweise endet der Wettbewerb mit der Prämierung der besten Ideen. Die Gewinner stehen fest.

Abschluss

Doch damit ist es noch nicht getan. Nach dem Abschluss des Wettbewerbes sollten Sie sich bei allen Ideengebern noch mal für die Teilnahme bedanken. Stellen Sie die Gewinnerideen noch einmal einem breiten Publikum (auch den anderen Teilnehmern) vor. So schaffen Sie Zufriedenheit bei allen Beteiligten und legen den Grundstein für weitere entsprechende Aktivitäten .

 

Nach dem der Ideenwettbewerb abgeschlossen ist beginnt für Sie und Ihr Unternehmen die eigentlich Arbeit. Die gefundenen Ideen müssen weiter detailliert und bearbeitet werden. Es bietet sich an, alle Ideen in den internen Ideenmanagementprozess einzuspeisen. So gehen Sie zum einen nicht verloren und zum anderen fördern Sie so weitere die Akzeptanz für die Öffnung des Prozesses. Irgendwann wird es egal sein, ob eine gute Idee von einem eigenen Mitarbeiter, einem Kunden oder einem Lieferanten kommt. Hauptsache es ist eine gute Idee mit viel Potenzial.

Sie sehen, hinter der Durchführung von Ideenwettbewerben steckt eine Menge Arbeit, die sich jedoch lohnt, wenn der Wettbewerb durchdacht und gut positioniert ist. Sie werden mit einer Fülle an neuen Ideen, Gedankengängen und Aspekten belohnt. Machen Sie sich noch heute daran über die Öffnung Ihres Innovationsprozesses nachzudenken. Open Innovation lohnt sich!

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Was ist eigentlich Open Innovation? Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Open Innovation

Open Innovation verkommt in letzter Zeit immer mehr zum Buzzword. Aus diesem Grund macht es Sinn sich noch mal vor Augen zu führen was Open Innovation eigentlich bedeutet. Und was liegt näher, als sich den Begriff vom Erfinder erklären zu lassen:

Henry Chesbrough, Professor an der University of Carlifornia, verwendete den Begriff zuerst in seinem Buch Open Innovation: The New Imperative For Creating and Profiting from Technology. Hören und sehen Sie hier, was er damit meint.

 

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Dänemark fördert "Open Innovation" Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Das dänische Wirtschaftsministerium hat für die Jahre 2007 bis 2010 ein Förderprogramm aufgesetzt, das die Verbreitung von Methoden für anwendergetriebene Innovationen im öffentlichen und privaten Bereich mit 100 Millionen Dänischen Kronen unterstützt (PDF).

Anstoß für das Förderprogramm gaben die Forschungsergebnisse des Amerikaners Eric von Hippel, der schon vor Jahren feststellte, dass Kunden in der Regel die besten Kenner der Produkte seien, da sie am besten wüssten, was ihnen nützt. So fand Hippel heraus, dass es Anwender waren, die 82 Prozent der Funktionsfähigkeiten von wissenschaftlichen Instrumenten wie Elektronenmikroskopen entwickelten.

Mit dem Förderprogramm sollen für verschiedene strategische Bereiche neue Produkte, Dienstleistungen und Konzepte entwickelt werden. Zu den strategischen Bereichen, in denen Dänemark über besondere Kompetenzen verfügt, gehören Umwelt- und Energietechnologien, Konstruktion, Gesundheit, Design und Nahrungsmittel. Ein weiterer Bereich betrifft bereichsübergreifende Themen wie etwa gesellschaftliche Probleme, die ein vielversprechendes Marktpotenzial versprechen. Im Vorlauf zum Förderprogramm erarbeitete Jørgen Rosted eine Studie namens "User-driven innovation” (PDF), die zahlreiche interessante Ergebnisse dokumentiert. So etwa die überraschende Feststellung, dass größere Unternehmen eher auf Anwenderbedürfnisse bei der Entwicklung ihrer Produkte eingehen.Interessant ist auch die folgende Aufstellung über die Inspirationsquellen für Innovation: Die eigenen Mitarbeiter und Kunden gehören demnach mit Abstand zu den Hauptquellen für Innovationsimpulse.

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Neue Spachtelmassen-Generation nach den Wünschen von Handwerkern entwickelt Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Auch in der Bauwirtschaft gewinnt die öffnung im Innovationsprozess für die Entwicklung neuer Lösungen zunehmend an Bedeutung, wie das Beispiel Uzin des Ulmer Unternehmens UFLOOR System zeigt. UFlOOR Systems ist nach eigenen Angaben die weltweit einzige Kompetenzmarke, die sich konsequent, umfassend und ausschließlich mit dem Neuverlegen, Renovieren und Werterhalten von Bodenbelägen, Parkett, keramischen Fliesen und Naturstein beschäftigt. Die Marke ist seit Jahrzehnten Partner des Handwerks.

UFLOOR SYSTEM UZIN LEVEL PLUS EFFECTSchon oft hat die Marke unter Beweis gestellt, dass sie ihre Leidenschaft zum Boden wirklich lebt, Verarbeiterwünsche und die Nähe zu den Kunden an erster Stelle stehen.

Jüngstes Beispiel ist eine neue Spachtelmassen-Generation. Sie beinhaltet eine selbst entwickelte Technologie, den "Level Plus Effect". Viele Pluspunkte machen diese aus, ihre vier Hauptmerkmale sind jedoch Verlauf, Saugfähigkeit, Oberflächenoptik und extreme Oberflächenglätte. Nicht zufällig sind das auch genau die Kriterien, die bei Uzin-Kunden bei der Verarbeitung von Spachtelmassen an erster Stelle stehen. Woher das Uzin so genau weiß? Die Marke hat Handwerksbetriebe die neue Technologie unter Baustellenbedingungen während der gesamten zweijährigen Entwicklungszeit testen lassen. Verarbeiterwünsche wurden von der Uzin-Entwicklung und Anwendungstechnik umfassend in Theorie und Praxis abgefragt und durchleuchtet. Kunden und deren Anforderungen wurden so direkt und intensiv in den Entwicklungsprozess der ihrer Meinung nach perfekten Spachtelmasse einbezogen.

"Das ist unser Hauptmerkmal für die Differenzierung vom Wettbewerb, dass unsere Kunden aktiv am Innovations-prozess von Uzin teilnehmen. Wir waren und sind ein leistungsfähiger und zuverlässiger Partner für unsere Kunden und möchten in der kundennahen Produktentwicklung immer weiter kommen", so Vertriebleiter Ludin. Die neue Spachtelmassengeneration mit dem Level Plus Effect, ist damit sozusagen von Handwerkern für Handwerker gemacht. 

Mit der Entwicklung des "Level Plus Effect" und durch die 3 an den Bedürfnissen der Kunden neu entwickelten Produkte verdeutlichen die Ulmer, das sich auch KMUs durch Kooperation mit Externen im Innovationsprozess differenzieren und übere eine klare Positionierung Wettbewerbsvorteile realisieren können.

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Kunden die effiziente Suche nach der eigenen Problemlösung ermöglichen Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Die immer stärker fagmentierte und dynamische Nachfrage zwingt viele Unternehmen systematisch "Markets-of-one" zu bedienen, d.h. jedem einzelnen Kunden seine individuelle, für ihn optimale Problemlösung anzubieten. Denn die Kunden in einem gesättigten Markt sind nicht mehr bereit für Funktionalitäten in den angebotenen Lösungen zu bezahlen, welche sie nicht benötigen. Auf Herstellerseite führt diese Entwicklung zur Notwendigkeit die individuellen Marktanforderungen in eine funktions- und kostenorientierte Baukastenspezifikation zu übertragen. Gleichzeitig eröffnen neue IuK-Technologien und web-basierte Toolkits die Möglichkeit, die Entwicklung und das Design von (individuellen) Lösungen systematisch auf den einzelnen Kunden auszulagern. Ein derartiges Toolkit ist als Werkzeug zu verstehen, dass dem Kunden die effiziente Suche nach der für ihn optimalen Lösung ermöglicht.

In Abhängigkeit des möglichen Lösungsraums zu unterscheiden sind"Toolkits for User Innovation" und "Toolkits for User Design", wobei bei Beiden die Möglichkeit zur Kombination mit einem Ideenwettbewerb und/oder einem Fragebogen zur Datenerhebung besteht.

"Toolkits for User Innovation"
gewähren dem Nutzer einen großen Lösungsraum und finden bis dato schwerpunktmäßig im Bereich schnell lebiger Konsumgüter Einsatz. Der Nutzer entwickelt frei oder orientiert an einer vom Unternehmen vorgegebenen Zielsetzung einen für das Unternehmen neuen Lösungsvorschlag. Diese Vorgehensweise erlaubt es dem Unternehmen in der frühen Phase des Innovationsprozesses latente Trends und Bedürfnisse zu identifizieren. Das wohl eindrucksvollste Beispiel für den einsatz eines "Toolkits for User Innovation", auf Basis einer eigenen Software, ist der "Lego Digital Designer". Im virtuellen Raum können Lego-Begeisterte kreative Modelle bauen. Ihnen stehen hierfür alle auch im Handel verfügbaren Steine zur Verfügung. Parallel zum virtuellen Bauen, werden die Bauanleitungen zu den Entwürfen der Nutzer von Lego gesichert.

Bei Interesse können die Lego-Fans ihre Modelle in einer Online-Community zur Bewertung durch andere Nutzer einstellen, wobei sie sich gleichzeitig damit einverstanden erklären, dass alle Rechte an iher "Entwicklung" an Lego übergehen. Anreiz hierfür bietet ein Ideenwettbewerb und die Anerkennung der Gemeinschaft. Bei Gefallen kann ein Mitglied der Community das Modell eines anderen bei Lego bestellen. Lego erhält damit weitere Informationen zu Trends, Bedürfnisstrukturen seiner Kunden und letztlich darüber ob es lohnenswert ist ein Model in den Produktkatalog aufzunehmen.


           

Ein anderes Beispiel ist das von Swarovski im Rahmen der Kampagne "Cristal Tattoo" in Kombination mit einem Ideenwettbewerb eingesetzte Toolkit. Durch den Einsatz des Toolkits übernahmen die Nutzer zum einen für Swarovski die Entwicklung von Motiven. Durch die Häufigkeitsbetrachtung der eingereichten Motive gelang es dem Unternehmen latente Bedürfnisse und Trends zu identifizieren. Die für interessant bewerteten Ideen sowie bei Swarovski intern bereits entwickelte Konzepte wurden im Rahmen von Real-World-Workshops mit den Gewinnern des Ideenwettbewerbs diskutiert.

Cristal TattooQuelle: www.hyve.de

Doch nicht zwangläufig muss der Gedanke eines "Toolkit for User Innovation" durch eine eigens entwickelte Software umgesetzt werden. Um von den Potentialen eines großen Lösungsraums zu profitieren, ist vorstellbar, die Lösungssuche auch/ausschließlich über eine etablierte Software zu verfolgen. So bietet der Sportartikelhersteller Salomon im Rahmen seines "ArtworkContest", der darauf abzielt Motiv-Ideen für Skis und Snowboards zu integrieren und gleichzeitig Trends zu identifizieren, neben einem Grafiktool dem interessierten Ideengeber auch die Möglichkeit Vorschläge in etablierter Software (z.B. Adobe Photoshop) zu erarbeiten und dann über die Web-Plattform einzureichen. Eine Alternative, die oft und gerne gewählt wird, da sich damit die Chance im Ideenwettbewerb zu gewinnen erhöht.

"Toolkits for User Design" bieten dem Nutzer veglichen mit "Toolkits for User Innovation" nur einen kleinen, vom Unternehmen bereits vordefinierten Lösungsraum und sind vergleichbar mit den seit Jahren, vor allem in der Automobilindustrie eingesätzen Konfiguratoren. Neben traditionellen Begriff des Konfiguratosr, gibt es weitere Synonyme  aus dem Englischen wie "Configuration System", "Co-design platform" und "Choiceboard".

Wird ein entsprechendes Toolkit im Rahmen des Vertriebs eingesetzt, kommt es im Anschluss des Innovationsprozesses im Rahmen von Mass Customization oder zur Erklärung komplexer Produkte zum Einsatz. Auf Basis der Vielzahl vordefinierter Eigenschaften konfigurieren die Nutzer als Co-Designer, die für sie ideale Lösung. Direkt an die getroffene Wahl erfolgt eine Visualisierung und nicht selten kann die konfigurierte Lösung im Anschluss daran direkt online bestellt werden kann.

Auch wenn der Kunde im Bereich von B2C den Eindruck gewinnt, er entwickelt seine individuelle Lösung, und er für dieses Erlebnis bereit ist, einen höheren Preis zu bezahlen, resultieren durch die Anwedung für ein Unternehmen keine neue Ideen. Nicht auszuschließen ist die Möglichkeit der Gewinnung von Informationen zu Bedürfnissen und Trends, auf Grundlage einer hinterlegten statistischen Auswertung.

"Toolkits for User Design" finden in verschiedenen Formen und Industrien Anwendung. Sie kommen im Bereich von B2B ebenso zum Einsatz wie in B2C Märkten. Eine Anwendungung bietet verschiedene Vorteile, welche hier näher beschrieben sind.

Beispiele für "Toolkits for User Design" aus verschiedenen Branchen sind: Faktory 121 SA (Uhren), ATB (Motoren), Linde (Chemie), Alno (Möbel/Küchen), Clopay (Garagentore), Käfer (Türen), Dürr (Maschinen), Lampertz (Schaltschränke), MyMüsli (Müsli). Zahlreiche weitere Beispiele für Konfiguratoren finden sind hier.

Vorstellbar aber ist  auch der Einsatz eines "Toolkits for User Design" im Innovationsprozess. So kann ein Konfigurator sehr wohl in Verbindung mit einem virtuellen Produktest zum Einsatz kommen. Die Kunden konfigurieren, testen und bewerten die Eigenschaften eines virtuellen Produktentwurfs und bringen Verbesserungsvorschläge ein. Auch die Integration eines Fragebogens zur Erhebung von Marktdaten ist vorstellbar. Ein "Toolkit for User Design" bietet damit auch Chancen für das Marketing und die Gelegenheit, das Unternehmen als innovativ zu positionieren.

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Neues Forschungsprojekt zu Open Innovation im Unternehmen Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Open Innovation hat das Potential die Innovationsfähigkeit von Unternehmen radikal zu steigern. Wie Unternehmen konkret vorgehen können, welche Herausforderungen dabei zu meistern und welche Hindernisse zu berücksichtigen sind, erkunden Forscher der Handelshochschule Leipzig (HHL), der Universität Erlangen-Nürnberg und der Technischen Universität München in einem interdisziplinären Verbundprojekt. Gefördert wird das Forschungsprojekt mit dem Titel "Open-I" mit rund 1,3 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und europäischen Sozialfonds.



Ziel des Forschungsprojekts ist es, Unternehmen Informationen zur Umsetzung von Open Innovation zu lieferen und damit deren Innovationsfähigkeit nachhaltig zu steigern. Spezieller Fokus liegt dabei auf der Anwendung von Open Innovation innerhalb des Unternehmens, also auf der Integration von Mitarbeitern in der Breite des Unternehmens.

Hierzu erhalten die Mitarbeiter auf der Basis von modernen Web 2.0- und Social-Software-Anwendungen Unterstützung durch sogenannte Innovationscommunities. Für das strategische Management der Innovation im Unternehmen werden geeignete Führungs-, Motivations- und Controllingkonzepte entwickelt. Der Flughafen München, die Datev sowie zahlreiche mittelständische Unternehmen sind Partner des Projekts und arbeiten mit den Forschern Hand in Hand an der Entwicklung, Erprobung und Umsetzung von Open Innovation im Unternehmen.

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Produktentwicklung: Profine lehnt sich aus dem Fenster Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Inzwischen binden immer mehr Firmen ihre Kunden in die Produktentwicklung ein. Ein Beispiel liefert die Profine GmbH. Der Hersteller hat vor zwei Jahren zur Nürnberger Fensterbau Messe Frontale die Internet Plattform Windowlab eingerichtet. Hier können Kunden, Bauträger, Architekten oder Bauherren neue Fensterprodukte auf den Nutzen und die Akzeptanz bewerten und oder aber auch neue Ideen einstellen.

"Wir erkennen, ob das Produkt ankommt, gehen mit dem Kunden auf Tuchfühlung und betreiben auf diese Weise Trendforschung", sagte mir heute der Innovationsmanager Frank Suthoff. "Und über Windowlab können wir zum Beispiel testen, ob wir zukunftsfähige Produkte, die den Rahmen sprengen, auf dem Markt anbieten können."

So kann man zum Beispiel das "Selbstreinigende Fenster" auf Funktionalität der Marktakzeptanz checken oder sein Urteil zum "intelligenten Fenster" abgeben.


Verbesserungen - Kosten sparen

Viele neue Ideen, die die Besucher der Website vorstellen, haben mit Verbesserungen zu tun. So geht es um Wärmedämmung, die Kosten sparen, oder bei Fensterbauern um eine schnellere Montage. Natürlich werden über die Befragung per Web Kosten gespart. Profine gelangt schnell und effizient an Informationen und die Befragung ist allemal preiswerter als eine aufwendige Marktforschung.


Angst vor Ideenklau

"Dennoch besteht bei vielen Firmen eine gewisse Grundangst, dass Ideen geklaut werden", sagt Frank Suthoff. Der Konkurrenzdruck in Deutschland bewirke immer noch, dass jeder der Erste am Markt sein will und deshalb vieles unnötig strikt geheim gehalten werde.

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Becks nutzt Toolkit for User-Design Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Gibt es eigentlich noch innovative Hersteller bei Getränken? Vor wenigen Jahren brachte die damals fast insolvente kleine Peter Brauerei BIONADE auf den Markt. Ein Lichtblick für das Unternehmen und den Markt, denn BIONADE ist eine Erfolgsstory. Doch gab es sonst etwas wirklich Neues in den letzten Jahren?

Der aufmerksame Verbraucher wird diesen „Sommer“ schon festgestellt haben, dass der Markt mit einer Welle von Bier-Misch-Getränken geflutet wird. In bisher noch nicht gekanntem Ausmaß werben die Bier-Hersteller um die Gunst des Kunden. Jever, Lübitzer, Clausthaler, Warsteiner, … sie alle wollen ein Stück vom Kuchen des Markts von Bier-Misch-Getränken ab haben. Wirklich innovative Produkte werden dabei jedoch nicht angeboten. Ist es innovativ, wie alle anderen auch ein Bier-Misch-Getränk mit der Geschmacksrichtung Lemon anzubieten, nur eben unter eigener Marke und auf Basis des eigenen Biers? Wohl kaum!

Macht es sich die Hersteller damit nicht etwas einfach, wenn es um die Befriedigung der Kundenbedürfnisse geht? Den Kunden besser zu bedienen ist anders. Der Markt scheint demnach für alle Hersteller genug zu bieten.

Doch der Eindruck dürfte täuschen. Ist es nicht vielmehr so, dass alle diese Hersteller, die Becks folgen, in den letzten Jahren den Trend verschlafen haben? Nun wachen sie alle gleichzeitig auf. Schnell muss eine Lösung her um dem Trend noch zu folgen. Dumm nur, dass die Mehrheit der Hersteller, die gleiche Innovationsschwäche auszeichnet. Und so ist die Mehrheit der Hersteller schon wieder zu spät. Wieder nur in der Rolle des Innovationsfolgers. Soll es so weiter gehen, sind sie sich dessen bewusst?

Keine Frage, der Markt für Getränke ist nicht leicht. In den letzten Jahren wurden viele Hersteller und kleine Brauereien aufgekauft. Gesteigert wird der Druck auf die Branche durch die Flaschenpfand-Debatte und die Aktivität der Discounter. Auch Aldi, Lidl & Co. haben den Markt für sich entdeckt und bieten dem Verbraucher Biere, Mischgetränke und Fruchtsäfte an. Dass diese nicht zwangsläufig schlechter sein müssen, weiß der informierte Kunde spätestens seit den Veröffentlichungen der Stiftung Warentest.

Es stellen sich also die Fragen: Wie Innovationen generieren? Wie sich in der Wahrnehmung des Kunden als innovativer Anbieter platzieren? Wie die Marke stärken?

Wieder einmal zeigt Becks der Branche wie es geht. Durch die Nutzung von "Toolkits for User Design" gewinnt die Brauerei Ideen für neue Produkte. Orientiert am "Open Innovation"-Ansatz integriert Becks den Verbrauer in die Produktgestaltung, schafft damit Identifikation mit der Marke und gewinnt zugleich Erkenntnisse über die Trends und Potentiale von morgen.

 

 


Kombiniert wird das "Toolkit for User Design" mit einem Ideenwettbewerb. Der Kunde hat die Möglichkeit sein individuelles Etikett zu gestalten. Am Ende des Ideenwettbewerbs verfügt Becks nicht nur über Informationen zu den potentiellen Trends von morgen, sondern auch über 750 neue Ideen. Beispielsweise ein Bier für Frauen (Becks Women), eines für Musiker (Becks Stage), ....

 


Gewiss, die Produktentwicklung beschränkt sich in diesem Fall zunächst nur auf die Optik. Ob Becks auch vom Inhalt her ein neues Bier anbieten wird oder einfach nur ein neues Etikett aufklebt bleibt abzuwarten. Sicher ist, dass sich Becks mit dieser an Open Innovation ausgerichteten Strategie auch für die Zukunft den Vorsprung eines Innovationsführers in der Branche gesichert haben dürfte. Und das alles, relativ betrachtet, ohne großen eigenen Aufwand. Gleichzeitig gelang es, sich in der Wahrnehmung des Kunden als innovativer Anbieter zu platzieren.

Es bleibt abzuwarten, welches „neue“ Getränk demnächst auf den Markt kommt! Ob es sich dabei wirklich um etwas Neues handeln wird. So sei abschließend die Frage gestellt: „Gibt es eigentlich überhaupt noch innovative Getränke und andere innovative Hersteller außer Becks“?

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Datenbank für Open Innovations Email Drucken

Verfasst von Philipp Roosen, Kategorien: Open Innovation

Hallo liebe Community,

ich bin derzeit auf der Suche nach Unternehmen, die das Open Innovation Prinzip anwenden. Ich würde gerne eine Liste von an der Börse geführten Unternehmen aufbauen, die Open Innovation nutzen. Leider ist dies noch recht schwierig für mich, da ich keine geeignete Datenbank oder Plattform gefunden habe, die Daten zu einer solchen Untersuchung bereit hält. Könnt Ihr mir vielleicht helfen und eine Datenbank nennen, die Daten beinhaltet, die für mich interessant sein könnten?

Viele Grüße

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Ideenwettbewerb bei Schneider Weisse Email Drucken

Verfasst von Lars Pankalla, Kategorien: Open Innovation

Mit der Aufforderung "Deine Meinung interessiert uns!" wirbt die Brauerei Schneider Weisse um Teilnehmer an einem Ideenwettbewerb.

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Gemeinsam sind wir klüger Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Das Phänomen der Schwarmintelligenz zeigt sich bei Online-Enzyklopädie Wikipedia, beim Publikumsjoker von "Wer wird Millionär?" und selbst bei Zugvögeln. Es lässt auch beim Ideenmanagement gut einsetzen, wenn sich die Führungskräfte darauf einlassen.

Mehr als 100.000 Autoren sind bei Wikipedia, der größten, freien Online-Enzyklopädie angemeldet. Und sie machen ihre Arbeit gut: Im Dezember 2005 hat die Zeitschrift Nature den Vergleich mit der Encyclopaedia Britannica gewagt. Dort waren durchschnittlich drei Fehler in einem Artikel, bei Wikipedia vier. Was hier zum Tragen kommt, ist Schwarmintelligenz: Die Masse wirkt als Korrektiv. Macht ein Autor einen Fehler, kommt ein anderer und merzt ihn aus. Dieter Frey, Professor für Sozialpsychologie an der Universität in München, bringt das Phänomen auf den Punkt: "Keiner weiß so viel wie alle."


Die Intelligenz der Masse

Das zeigt sich auch an dem Versuch der amerikanischen Soziologin Kate Gordon in den 20er-Jahren. Sie ließ Studenten Gegenstände nach ihrem Gewicht ordnen. Ergebnis: Der Durchschnitt aller Einzelschätzungen war verblüffend genau - und kein Einzelfall. Denn weitere Versuche über Jahrzehnte hinweg bestätigten das Ergebnis. An diesem Punkt lässt sich die Wissenschaft auf die Wirtschaft übertragen, wenn man die Studenten durch die Belegschaft eines Unternehmens ersetzt. "Wer alle Verbesserungsvorschläge aller Mitarbeiter abruft, diese bündelt, strukturiert und weiterentwickeln würde, der hätte ein unglaubliches Potenzial. Das Problem ist nur, dass viele Führungskräfte keine Unruhe wollen und darum lieber so weiterarbeiten wie bisher", sagt Frey.

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Intelligente Masse - Von Schwarm und Taktik Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Schwärme – seien es Insekten, Fische oder Vögel – haben den Mensch schon seit langem fasziniert. Wie von einer unsichtbaren Intelligenz gesteuert, wechseln sie in Sekundenschnelle Formation und Bewegungsrichtung, kreisen Beute ein oder treten außerordentlich koordiniert den Rückzug an. Diese Schwarmintelligenz bewunderte auch Donald Rumsfeld, der hierin eine ganz neue Form der Kriegführung erkennt: Schwarmtaktiken – so der von Rumsfeld und dem militärischen Think-Tank der RAND Cooperation geprägte Begriff – bezeichnet die Strategien von digital ausgerüsteten Guerillas und Hightech-Terroristen – Kampftruppen, die als kleine autonome Gruppen auch ohne die Leitung einer zentralen Steuerung agieren können. Dank neuer Kommunikationsmöglichkeiten, wie dem Internet oder dem Handy, können sich diese kleinen Einheiten schnell und unbemerkt formieren, flexibel aber koordiniert zuschlagen und sich dann rasch zerstreuen. Gegen diese Form der asymmetrischen Kriegsführung kommt man mit den herkömmlichen Mitteln des Militärs nicht an. Schon beginnt das amerikanische Heer diese Art der Kriegsführung zu adaptieren, die Effizienz der Vorgehensweise liegt auf der Hand.

Der Schwarm sind wir!

Dank der ständigen Interaktion agieren die Schwarm-Mitglieder äußerst schnell, wie man es auch bei nicht-kriegerischen Aktionen von Schwärmen beobachten kann. Beispielsweise bei der politischen und weltweit aktiven Fahrrad-Protestbewegung “Critical Mass”: Scheinbar spontan – durch SMS und Handy organisiert – belagern diese fahrradliebenden “Flashmobs” zu hunderten die Innenstädte und stoppen den motorisierten Verkehr. Ihr Ziel: Auf die Rechte der unmotorisierten Verkehrsteilnehmer aufmerksam zu machen. Auch geht die Legende, dass die schnelle Organisation der philippinischen Protest-Schwärme – ebenfalls organisiert durch SMS – letztendlich den Sturz des Präsidenten Joseph Estrada möglich machte.

Solche “Smart Mobs”, wie diese organisierten Protest-Bewegungen bezeichnet werden, zeichnen sich auch durch geistige Leistung aus. Die Klugheit der Massen hat schon die Soziologin Kate Gordon vor Jahrzehnten eindrucksvoll zur Schau gestellt. Ihren Studenten präsentierte sie zahlreiche Gegenstände, die nach Gewicht zu ordnen waren. Zweihundert Studenten beteiligten sich an dem Experiment. Später addierte Gordon die Ergebnisse und bildete den Mittelwert. Das Ergebnis: eine Trefferquote von 94 Prozent. Nur fünf einzelne Studenten erreichten bessere Schätzwerte.

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Kollektive Intelligenz - Ameisenarmee ohne Generalstab Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Wissenschaftler interessieren sich nicht nur für menschliche Intelligenzleistungen. Von Interesse ist jedes in der Natur beobachtbare intelligente Verhalten, das Vorbild zur Lösung durchaus menschlicher Probleme werden könnte. Denn im Verlauf der Evolution entwickelten sich denn auch unterschiedliche Formen der Intelligenz. Überall im Tierreich sind sie zu beobachten.

Wenn etwa Tausende kleiner Ameisen eine viel größere Kakerlake angreifen und überwältigen, arbeiten sie im Kollektiv, wie von einem Dirigenten orchestriert. Während die kleinsten Ameisen die Beute an den Beinen festhalten, zerschneiden größere Exemplare mit ihren kräftigen Scheren die wehrlose Kakerlake. Alles läuft nach Plan. Aber nach welchem Plan? Wer zieht die Fäden im Hintergrund dieses riesigen Ameisenheeres? Wissenschaftler der Universität Brüssel interessieren sich für die organisatorische Leistung dieser Winzlinge.

Jean-Louis Denebourg erklärt: "Interessant ist die Tatsache, dass Ameisen in einem dezentralen System leben. Es gibt keinen Chef oder Boss, und auch kein Hauptquartier, in dem alle Informationen zusammenlaufen. Es gibt nur sehr lokal begrenzte Informationen!" Dennoch sind die Ameisen in der Lage ein Problem auf übergeordneter Ebene zu lösen.

Ein Verhalten, das parallel zum Gedanken des "Open Innovation"-Ansatzes zu sehen ist: Viele kleine und überall dezentral verteilte Wissensträger erschließen eine Problemstellung, liefern Ideen oder auch Bedürfnisinformationen.

In einem Versuch untersuchten die Biologen dieses Phänomen. Ein Parcours trennt das Nest der Ameisen von einem großen Futternapf. Nach kurzer Zeit entdecken die ersten Insekten die Nahrung, trinken von dem Zuckerwasser und laufen zum Nest zurück, um dort von dem Fund zu berichten. Dabei wählen einige den längeren und andere den kürzeren Weg. Die einzige Information, die sie ihren Artgenossen hinterlassen, ist eine Pheromonspur.

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Lead User: Die wichtigen Kunden gezielt einbinden Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Innovationen sind dann erfolgreich, wenn sie die Anforderungen und den Bedarf der potenziellen Kunden treffen. Doch gerade für Produkte und Leistungen, die es noch nicht gibt, können Kunden kaum sagen, was sie wollen. Lead User sind Vorreiter ihrer Branche, die spezifische Anforderungen schon heute haben, die erst in der Zukunft marktrelevant werden.

Lesen Sie den von FTD am 31.12.2007 veröffentlichten Artikel weiter auf www.ftd.de

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