Open Innovation Blog

Buchvorstellung „Pocket Power – Innovations­management“ Email Drucken

Verfasst von OpenInnovators, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Innovationsmanagement – Strategie, Methoden und Werkzeuge für systematische InnovationsprozesseDas Buch, das ich Ihnen heute vorstellen möchte ist mittlerweile in der zweiten Auflage erschienen und schon auf Grund seiner Größe eine Empfehlung. Das Buch heisst „Innovationsmanagement – Strategie, Methoden und Werkzeuge für systematische Innovationsprozesse“ aus der Reihe Pocket Power von Dr. Tobias Müller-Prothmann und Nora Dörr.

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Die Top 100 in gedruckter Form Email Drucken

Verfasst von OpenInnovators, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Am 30. Juni stand Lothar Späth im Ostseebad Warnemünde noch auf den Brettern, die die Welt bedeuten, um die 100 innovativsten Mittelständler Deutschlands mit dem Gütesiegel „Top 100“ auszuzeichnen. Jetzt präsentiert er als Herausgeber des gleichnamigen Buchs die Vorzeigeunternehmen.

Die Namen der 100 Betriebe gibt's übrigens auch auf der Website www.top100.de.

Unter den „Top 100“ tummelt sich die Crème de la Crème des deutschen Innovationsmanagements: Gemeinsam haben die Preisträger im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 11,2 Mrd. Euro erwirtschaftet. 88 der 100 ausgezeichneten Firmen sind in den vergangenen 3 Jahren schneller gewachsen als der Branchendurchschnitt - und das im Mittel um rund 16 %. Um dieses Wachstum zu halten und auszubauen, planen sie in den kommenden 3 Jahren zudem fast 7.000 neue Stellen. Erreichten die restlichen Mittelständler ein ähnliches Wachstum, würden bis 2014 mehr als 20 Millionen neue Jobs geschaffen.

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Wir wünschen Ihnen ein gutes Jahr 2011 Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Wir wünschen Ihnen eine erfolgreichen Start ins neue Jahr, viele kreative Ideen und ein gutes Händchen bei der Umsetzung Ihrer Innovationsvorhaben.

Bleiben Sie uns auch in 2011 als Leser, Kommentator oder kreativer Impuls bei OpenInnovators.de erhalten.

Ihr Team von OpenInnovators.de

Carmen Siegeler
Jochen Ulbricht
Jörg Walter

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Gastbeitrag von Jens-Uwe Meyer: Kreativ trotz Krawatte – warum es Unternehmen so schwer haben, auf neue Ideen zu kommen Email Drucken

Verfasst von Jens-Uwe Meyer, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Unternehmen haben häufig ein Problem: Die Flut der Analyseinstrumente, der Prozesse und der festen Strukturen, die sie brauchen, um das operative Geschäft voranzutreiben, hat mittlerweile das verdrängt, was Menschen wie Walt Disney, Thomas Edison und Albert Einstein ausgezeichnet hat: Die Überzeugung ein Ziel zu verfolgen, an das Unmögliche zu glauben und Regeln zu brechen statt sie blind zu befolgen.

Was die weltweit innovativsten Unternehmen anders machen

Die weltweit innovativsten Unternehmen teilen ein Verständnis von Innovation, das herkömmliche Managementkonzepte auf den Kopf stellt: Klassische Unternehmen suchen nach Tools und Prozessen, die sie innerhalb bestehender Strukturen umsetzen können. Doch Tools und Prozesse sind kopierbar. Die dahinterstehende Kultur nicht. Nicht umsonst heißt es über Google, die „außergewöhnliche Organisationskultur" sei die „Seele des Unternehmens". Die kreative Grundeinstellung ist auch die Wurzel der kreativen und innovativen Unternehmensstrategie von Disney. Das Unternehmen hat ein eigenes Institut, dessen Ziel unter anderem darin besteht, Kreativität und Inspiration zu fördern. Und selbst der Bankkonzern HSBC betrachtet die Gruppenkultur - die einzelnen Länder und Regionen handeln praktisch unabhängig voneinander - als Wettbewerbsvorteil.

Die Ebenen einer Innovationskultur

  1. Innovation. Ohne Kompromisse.
    Können Sie sich vorstellen, dass Apple-Chef Steve Jobs eine Bühne betritt und folgenden Satz sagt? „Aufgrund des generell schwierigen Marktumfelds haben wir uns entschlossen, unsere Innovationsanstrengungen zunächst einmal zurückzustellen." Unvorstellbar. Jede Umkehr würde einem Schock gleichkommen würde.
  2. Einzigartige „magische" Werte
    „Glaube daran, dass Du die Welt verändern kannst." „Leiste jeden Tag einen Beitrag." „Radikale Ideen sind keine schlechten Ideen."
    Was klingt wie Beschwörungsformeln sind die Unternehmensgrundsätze von Hewlett Packard. Bei jeder Gelegenheit werden sie ins Bewusstsein der Mitarbeiter gebracht. Mit Grundsätzen und Philosophien wie diesen werden die Strategien des Top Managements untermauert und zu einer lebendigen Kultur weiter entwickelt.
  3. Kreative Dream Teams statt Innovationsverwaltung
    Menschen finden und so miteinander zu vernetzen, dass sie zusammen mehr erreichen als jeder von ihnen alleine - eine wesentliche Aufgabe für das Management kreativer Unternehmen. Kleine bereichsübergreifende Teams mit einer Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven, ausgestattet mit einem hohen Maß an Autonomie und klaren Zielen. Die weltweit innovativsten Unternehmen setzen auf kleine Teams, die schnell denken, schnell kommunizieren und schnell handeln.
  4. Risiko- und Experimentierkultur
    Bei Research in Motion, den Herstellern des berühmten Blackberry, gibt es die „9 von 10"-Regel: Neun Mal scheitern führt zur richtigen Idee. Der indische Tata-Konzern vergibt jedes Jahr einen Preis für eine gescheiterte Innovation. Damit will das Unternehmen Mitarbeiter ermuntern, mehr Risiken einzugehen. Statt Fehler zu vermeiden setzt Google auf das Prinzip „Schneller scheitern": Mehr Fehler in kurzer Zeit machen um aus ihnen zu lernen.
  5. Katalysatorische Führung - die neue Rolle des Managements
    „Befehl! Vorrücken!" Das alte Verhältnis zwischen Chefs und ihren Mitarbeitern war vor allem von Befehl und Gehorsam geprägt. Der Vorgesetzte ordnet an, der Mitarbeiter führt aus. Diszipliniert. Korrekt. Ohne Widerspruch. Hierarchien, die an das Militär erinnern.

Schwer vorstellbar, dass sich Ideen auf die gleiche Art und Weise erzeugen lassen. „Geistesblitze! Jetzt zünden!" Kreativität und klassisches Chef-Mitarbeiter-Denken vertragen sich nur schwer miteinander. Entsprechend sind Führungskonzepte stark im Wandel. Manager als Katalysatoren neuer Ideen sind für innovative Unternehmen extrem wichtig.

Die Herausforderung: Das Unternehmen der Zukunft schaffen

In den nächsten Jahren werden sich mehr und mehr Manager diesen Denkansätzen stellen müssen. Denn schon heute sind Ideen das wichtigste Kapital für Unternehmen. Für das Management erfordert das auf allen Ebenen ein Umdenken. Jedes Projekt, jede Arbeitsgruppe und jeder Prozess muss so gestaltet werden, dass sich Hindernisse durch kreative Lösungen schnell und unkompliziert überwinden lassen. Indem Entscheidungen schnell und unbürokratisch getroffen werden können Ideen dann dort entstehen, wo andere Unternehmen stecken bleiben.

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Ankündigung: Gastbeitrag von Jens-Uwe Meyer Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Logo IdeeologenHeute darf ich Ihnen ein Novum im OpenInnovators.de-Blog ankündigen: Wir konnten Jens-Uwe Meyer von den Ideeologen für einen Gastbeitrag gewinnen. Die Ideeologen beschäftigen sich mit den Themen Ideenfindung und Kreativität. Hierbei werden Workshops und Beratung angeboten.

Im Gastbeitrag "Kreativ trotz Krawatte - warum es Unternehmen so schwer haben, auf neue Ideen zu kommen" wird Jens-Uwe Meyer beschreiben was eine gute Innovationskultur charakterisiert und wie sich Unternehmen aufstellen müssen um auch in Zukunft innovativ und kreativ zu sein.

Der Beitrag wird am 26. November 2010 erscheinen.

Möchten Sie auch in Zukunft Gastbeiträge hier im Blog lesen? Dann schreiben Sie uns doch einfach eine E-Mail oder posten Sie Ihre Anregungen hier als Kommentar.

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Video-Montag: Google's Culture of Innovation Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Ein kurzer Einblick in die Innovationskultur von Google gibt Ihnen das folgende  Interview mit Nikesh Arora, einem Google-Manager.

Google ist in Deutschland mit Sicherheit eines der umstrittensten Unternehmen der Internetbranche. Nichts desto trotz ist Google ohne Zweifel innovativ und das auf eine andere Art und Weise als die meisten anderen Unternehmen. Lernen Sie hier wie Google es macht.

 

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Good Practice: Daimler Business Innovation Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Drei Jahre ist er nun alt, der Bereich Business Innovation der Daimler AG. Vor gut einem Jahr hatten wir hier im Blog schon mal einen Blick auf die Innovationsaktivitäten von Daimler geworfen, speziell auf die Business Innovation Community.

Nun zieht Daimler eine durchweg positive Bilanz. Nach eigenen Aussagen sind mehr als 50 Geschäftsideen identifiziert worde. 11 Pilotprojekte wurden gestartet. Ich finde das durchaus eine positive Bilanz.

Daimler zeigt, wie in einem großen Unternehmen, das von sehr vielen als statisch und oft auch als bürokratisch wahrgenommen wird, Innovationen abseits der normalen Wege stattfinden können. Der Bereich Business Innovation zeigt aber auch, dass es anderer Innovationsformen bedarf um dies zu realisieren. Wie ein Start-up wurde der Bereich geführt, wenngleich die Mitarbeiter auf das gesamte Know-How (und bestimmt auch auf eine gute finanzielle Basis) zurückgreifen können.

Die bisher realisierten Pilotprojekte  beschäftigen sich alle mit dem Thema Mobilität der Zukunft:

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Multiprojektmanagementstudie - Österreich Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Wie organisieren Sie Ihre Innovationsprojekte im Unternehmen? Wie effizient ist Ihre Projektlandschaft? Wie erfolgreich sind Sie damit? Wie stehen Sie damit im Branchenvergleich?

In Zusammenarbeit mit der PFI - Plattform für Innovationsmanagement in Österreich führt der Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement der Technischen Universität Berlin die Studie "Internationales Benchmarking zum Multiprojektmanagement - Österreich" durch. Seit 2020 werden die kritischen Erfolgsfaktoren des Managements von Projektlandschaften untersucht.

Machen Sie mit und profitieren Sie von den folgenden Vorteilen:

  • Kostenlose Teilnahme an der größten MPM-Benchmarking-Studie Europas
  • Unternehmensspezifische Auswertung Ihrer MPM-Leistungsfähigkeit im Branchenvergleich
  • Abschlussbericht mit kritischen Erfolgsfaktoren und Best Practices
  • Vergleich der eigenen MPM-Leistung mit internationalen Top- und Low-Performern (z.B. aus Österreich, Deutschland, Dänemark, Finnland, Kanada, Korea, Schweiz)
  • Instrument zur weitergehenden internen Selbstevaluierung
  • Teilnahme an der MPM-Anwendertagung Österreich gemeinsam mit der Plattform für Innovationsmanagement (voraussichtlich Februar 2011)

Alle Informationen und die Möglichkeit sich für die Teilnahme an der Studie zu registrieren finden Sie hier: www.austria.multiprojectmanagement.org

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World Intellectual Property Day am 26.4.2010 Email Drucken

Verfasst von Kerstin W., Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Wußten Sie schon, dass das weltweite Patentwesen sich jährlich am 26.4. selbst feiert? Die World Intellectual Property Organization (WIPO) hat den Tag im Jahre 2001 eingeführt, um die vielen Innovatoren und Erfinder in unserer Welt zu ehren, die die Entwicklung und Veränderung unserer Gesellschaft mit Ihren Ideen und den resultierenden Innovationen aktiv mitgestalten. Es wurde der 26.4. gewählt, weil an diesem Tag im Jahre 1970 die WIPO gegründet wurde.

Interessant ist, dass der Tag jedes Jahr unter einem neuen Motto steht:

  • 2001 - Creating the Future Today
  • 2002 - Encouraging Creativity
  • 2003 - Make Intellectual Property Your Business
  • 2004 - Encouraging Creativity
  • 2005 - Think, Imagine, Create
  • 2006 - It Starts With An Idea
  • 2007 - Encouraging Creativity
  • 2008 - Celebrating innovation and promoting respect for intellectual property
  • 2009 - Green Innovation
  • 2010 - Innovation - Linking the World

Das diesjährige Motto finde ich besonders schön, da es impliziert, dass das Ganze mehr ist als die Summe der Teile. Genau dies trifft auch für Open Innovation zu - so let's link together.

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Innovationsquellen der Unternehmen Email Drucken

Verfasst von Kerstin W., Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Innovation ist neben Kostenreduzierung bzw. Rationalisierung mittlerweile der zweitwichtigste Fokus vieler Unternehmen. Um relevante Ideen für Innovationen zu finden, nutzen viele Unternehmen – meist parallel – drei interne Innovationsquellen:

  • Ideen der Mitarbeiter
  • Ergebnisse der Forschungsabteilungen
  • Analysen von Wettbewerbsprodukten, Märkten und Wettbewerbern. 

 

Aus einer jüngst durchgeführten Umfrage geht hervor, dass im Schnitt die Ideen der Mitarbeiter zu etwa einem Drittel zu den Innovationen in Unternehmen beitragen (die Existenz eines Ideenmanagement ist hier eine Voraussetzung). Je nach Branche nimmt die Forschung als Innovationsquelle einen unterschiedlichen Stellenwert ein. So ist beispielsweise in der pharmazeutischen und chemischen Industrie gerade diese Innovationsquelle stark ausgeprägt. Nachteilig ist, dass die Umsetzung von Forschungsergebnissen in Innovationen oft Jahre dauern kann. In allen Branchen der produzierenden Industrie nimmt die Analyse als Innovationsquelle einen dominanten Anteil ein (bis zu 50%). Aus ihr resultieren die größte Anzahl an Innovationen, seien es Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen.

Dass gerade der Analyse ein großer Anteil der Innovationen entstammt, ist nicht verwunderlich. Dies liegt allein schon daran, dass dieses Vorgehen ein sicherer und bekannter Weg ist. Denn die Analyse setzt in der Regel auf einem Benchmarking des Wettbewerbs bzw. der Wettbewerberprodukte auf. Dabei besteht jedoch immer die Gefahr, dass Unternehmen sich zu sehr mit Ihren angestammten Märkten sowie den etablierten Produkten auseinandersetzen und somit vorrangig inkrementelle Innovationen (= geringfügige Verbesserungen) bzw. Varianten vorhandener Produkte ableiten. Die Erhöhung der Variantenvielfalt führt jedoch häufig zu höheren Produktionskosten und geringeren Margen. Daraus kann letztendlich resultieren, dass für radikale Innovationsprojekte zu wenig Geldmittel zur Verfügung stehen.

Da in Zukunft neue Produkte vermehrt an den Schnittstellen von Branchen bzw. auch technischen Disziplinen entstehen oder sich durch Integration unterschiedlicher Technologien auszeichnen werden, ist es für Unternehmen mittelfristig (überlebens-) wichtig, sich auch externer Innovationsquellen zu bedienen. Unternehmen sollten sich aktiv öffnen, Networking betreiben und mit anderen (insbesondere branchenfremden) Unternehmen oder Forschungseinrichtungen kooperieren. Das bekannte und früher häufig aufgetretene „Not-Invented-Here-Syndrom“ sollte inzwischen überwunden sein und der Vergangenheit angehören.

Neben internen und externen Innovationsquellen kann auch die systematische Untersuchung der Technologien und Kompetenzen eines Unternehmens Wege zu neuen Innovationen in neuen Märkten offenbaren. Diese Vorgehensweise wird allzu häufig vernachlässigt, da Unternehmen dazu tendieren, die eigenen Technologien ausschließlich aus der Perspektive ihrer bestehender Märkte und Produkte zu sehen und zu beurteilen. Hier kann eine externe Analyse helfen, verborgenen Potentiale der Unternehmen aufzudecken und zu nutzen.   

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Innovationsmanagement mal ganz einfach erklärt Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Wie erkläre ich Innovationsmanagement mit einfachen Bilder? Schauen Sie hier:

 

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Neuer kreativer Master-Studiengang: "MICL" Email Drucken

Verfasst von Kerstin W., Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Organisations-Psychologen der City University London haben in einer Ende 2009 abgeschlossenen Studie festgestellt, dass für 79% der Führungskräfte in Großbritannien das Thema Innovation einen hohen bis sehr hohen Stellenwert besitzt. Die Studie listet außerdem Erfolgsfaktoren für innovative Unternehmen auf:

  • Management-Unterstützung und Offenheit gegenüber Innovation
  • Führungskräfte gestalten eine Kultur, die zu Innovationen anregt
  • Die richtigen Teams werden für Innovationsvorhaben zusammengeführt
  • Freiheit / Verantwortung bei der Durchführung von Innovationsprojekten
  • Entwicklung einer Innovationsstrategie und Ableitung von Prioritäten 

 

Die City University London reagierte anscheinend prompt auf die Studie und bietet ab September 2010 einen neuen, zweijährigen Teilzeit-Management-Studiengang, den "Master of Innovation, Creativity and Leadership", kurz "MICL" an. Der Studiengang richtet sich an zukünftige Innovationsführer und möchte Ihnen spezielle Fähigkeiten für ihr Berufsleben vermitteln, so dass sie Gruppen und Unternehmen kreativ führen können und dadurch mehr Breakthrough-Innovationen ermöglichen.   

Großer Wert wird bei dem Studiengang auf Interdisziplinarität und holistische (d.h. auch nicht-technische) Sichtweisen gelegt. Neben Kreativ-Techniken werden auch psychologische Kenntnisse im Bereich der Kreativität vermittelt. Dabei geht es beispielsweise um die Identifizierung und Entwicklung kreativer Talente, die Schaffung einer kreativen Arbeitsatmosphäre oder die Lenkung kreativer Energien in Gruppen.

In vielen aktuellen Trendstudien wird das Entstehen einer neuen kreativen Bewegung in der Gesellschaft prognostiziert. Es ist daher damit zu rechnen, dass schon in naher Zukunft vermehrt Studiengänge mit kreativen Inhalten angeboten werden und viele Unternehmen auch die entsprechenden Talente ihrer Mitarbeiter berücksichtigen. 

 

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Spielen Sie noch Bingo oder innovieren Sie schon? Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Zum Start der neuen Woche habe ich mal wieder einen kleinen Gedankenanstoss aus dem Hause IBM. Denken Sie bei Ihrem nächsten Innovationszirkel doch einfach mal darüber nach ob Sie gerade Buzzwordbingo spielen, oder sich wirklich der Innovation widmen.

 

 

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche!

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Innovative Köpfe braucht das Land! ... und mehr Veränderungsdynamik! Email Drucken

Verfasst von Kerstin W., Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Deutsche Bank Research hat Ende Januar 2010 eine Studie mit dem Titel "Innovative Köpfe braucht das Land!" vorgestellt. Neben interessanten Ergebnissen bezüglich der Innovationsaktivität von Deutschland im internationalen Umfeld wird auch ein Vergleich der einzelnen Bundesländer untereinander präsentiert, wobei folgende acht Indikatoren berücksichtigt wurden:

  • Forschungs-und Entwicklungsausgaben in % des BIP
  • Beschäftigte in Forschung und Entwicklung in % der Erwerbspersonen
  • Hochschulabschlüsse in % der jeweiligen Altersjahrgänge
  • Erwerbstätige in % der Erwerbspersonen
  • Produktivität (BIP / Erwerbstätige)
  • Wanderungssaldo 18 -65 Jähriger in % der Bevölkerung
  • Gründungsintensität, Gründer je 10.000 Erwerbstätige
  • Patentanmeldungen pro 100.000 Einwohner

Baden-Würtemberg schneidet im Bereich Innovationskraft erneut besser ab als die anderen Bundesländer (vgl. hierzu Baden-Württemberg besitzt die besten Innovationsbedingungen im Ländervergleich)  - dies jedoch auch im Hinblick auf die Veränderungsdynamik in den letzten fünf Jahren! Was sich häufig auf Unternehmensebene zeigt, bestätigt sich auch auf Länderebene. Die Studie weist auf folgende Maßnahmen zur Erhöhung der Innovationskraft hin:

  • Wissens-und Kompetenzzusammenführungen
  • Kollaborationen, strategische Zusammenarbeit - "Projektwirtschaft"
    („glokale", kooperative Wertschöpfung in eigenständigen, temporären Projekten)
  • neue Kombinationen von Wissensfeldern (Wissen unterschiedlicher Disziplinen) mit bestehenden Produkten/Dienstleistungen zur Sicherung von Nischen

Es ist erfreulich, dass Veränderung hierzulande mehr und mehr als Chance verstanden wird. In einer sich immer schneller verändernden Welt hängt Top-Performance zunehmend von Flexibilität und Anpassungsfähigkeit ab.

Studie von Deutsche Bank Research: Innovative Köpfe braucht das Land! 

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Erfolgreiche Innovation - Bestehende Lösungen aus anderen Branchen übernehmen Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Statt aufwändig neue Technologien selbst zu entwickeln, hilft Open Innovation teure und langwierige Eigenentwicklungen zu vermeiden und bringt neue Ideen ins Unternehmen.

Erfolgreiche Umsetzung einer branchenfremden Lösung gelang dem Aufzughersteller Schindler. Gesucht wurde eine Alternative für die wartungsintensiven Stahlseile, an denen die Aufzugkabinen befestigt sind. Die Lösung fand ein Werkstudent bei den Aramit-Seilen, die von Bergsteigern verwendet werden.

Ein weiteres Beispiel für das Umsetzen branchenfremder Technik zeigt der Nähmaschinenhersteller Bernina. Das Problem: Je schneller der Stoff durch die Nähmaschine bewegt wird, desto weiter sind die Stiche auseinander. Bernina hat die Technik aus der Computerindustrie zur Problemlösung herangezogen. Mit Hilfe eines Sensors einer Computermaus kann beim Nähen nun die Bewegung des Stoffes erfasst und das Nähtempo angepasst werden.

Der Konsumgüterkonzern Henkel hat das Potenzial der Open Innovation erkannt. Er fördert Mitarbeiter im kreativen Kopieren und verleiht jährlich intern einen „Borrow with pride"-Award. Damit werden Teams belohnt für Innovationen, die wesentlich durch die Integration von externem Wissen entstanden sind.

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LEANmagazin - Internetseite zum Thema Lean Management Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

LEANmagazin

In unregelmäßigen Abständen stelle ich Ihnen interessante Internetseiten und Webportale vor. Vor kurzer Zeit bin ich auf das LEANmagazin gestoßen, eine Internetseite, die sich mit den Themenfeldern Lean Development, Lean Projekte, etc. beschäftigt.

Neben Praxisberichten aus unterschiedlichen Branchen wie z.B. Maschinenbau, Chemie oder Logistik gibt es aktuelle Meldungen und Kommentare zum Lean Management. Wer sich für Literatur und Tools zum Thema interessiert ist hier ebenfalls bestens aufgehoben. Eine Veranstaltungsübersicht runden das Bild.

Ich finde, dass das LEANmagazin eine tolle und vor allem aktive Seite ist, auf der ich immer wieder gerne Beiträge lese. Schauen Sie doch auch mal rein.

 

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Die innovativsten Unternehmen des Jahres 2009 Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Das Jahr 2009 ist vorbei, geprägt von einer weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise mit teilweise katastrophalen Folgen für die Wirtschaft. Viele Unternehmen hatten mit starken Umsatzeinbrüchen zu kämpfen, gingen in Kurzarbeit oder mussten sogar Mitarbeiter freistellen.

Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation ist es jedoch wichtig sich auf die eigenen Stärken und Produkte zu konzentrieren. Mit Innovationen wird auch zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit gesichert.

Wie dies den großen Unternehmen dieser Welt gelungen ist zeigt die Liste der 50 innovativsten Unternehmen der Welt der BusinessWeek. Wie in den vergangenen Jahren auch haben die Experten der amerikanischen Wochenzeitschrift durch eine Befragung die Unternehmen entsprechend ihrer Innovationskraft aufgelistet.

Der Sieger, wie im letzten Jahr auch, ist Apple. Wenig verwunderlich. Wird doch das iPhone zwei Jahre nach seinem Markteintritt immer noch als innovatives Vorzeigeprodukt verwendet. Auf den Plätzen zwei und drei finden sich dann Google und Toyota.

In der BusinessWeek-Liste finden sich nur 3 deutsche Unternehmen, Volkswagen (höchster Neueinsteiger des Jahres), BMW und Mercedes. Also die drei großen Unternehmen einer der deutschen Schlüsselindustrien, dem Automobilbau. Insgesamt sind 14 europäische Vertreter in der Übersicht zu finden.

Zusätzlich zur Liste hat BusinessWeek einen Special Report mit Hintergrundinformationen erstellt. Oder schauen Sie doch einfach hier, was einzelne CEOs gesagt haben.

Es bleibt nun abzuwarten, was das Jahr 2010 bringt. Schauen Sie sich doch einfach mal an, was die 50 innovativsten Unternehmen der Welt ausmacht, warum sie so innovativ sind.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten und erfolgreichen Start ins neue Jahr.

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Innovation Station Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Welche Umgebung brauchen Ihre Mitarbeiter für Innovationen?

 

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Are you fired up? Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht, was Ihre Mitarbeiter antreibt?

 

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Unser neuer Kooperationspartner: Brainfloor.com Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Ich mLogo Brainfloor.comöchte Ihnen in den kommenden Wochen in einer kleinen Serie unsere Kooperationspartner vorstellen. Beginnen werde ich mit unserem jüngsten Partner: Brainfloor.com

 

Brainfloor.com ist ein Ideen-Portal aus Österreich, gegründet von Reinhard Karner jun. und Marcus Bertholt. Die Idee die dainter steckt ist mit wenigen Worten erklärt:

Brainfloor.com bringt Personen und Unternehmen die neue Ideen suchen (BrainUser) mit solchen zusammen, die gute Ideen haben und besonders kreativ sind (BrainWorker). Hierzu werden auf der Plattform sogenannte Ideen Lounges zur Verfügung gestellt.

Die BrainUser profitieren von einer Vielzahl an der Ideengebern, die auf der Plattform registriert sind und die sich im Netzwerk der beiden Firmengründer befinden.  Derzeit verfügt die Plattform über mehr als 2.000 registrierte Benutzer. Über Ihr Netzwerk haben die beiden Gründer nach eigenen Angaben Zugriff auf mehr als 2 Millionen Kontakte im deutschsprachigen Raum. Dies wird über zahlreiche Kooperationen mit NPOs, Medien und Partnerunternehmen realisiert.

Als BrainUser haben Sie die Möglichkeit bei Brainfloor.com ihre Kreativität auszuleben. Jede gut bewertete Idee wird belohnt und wenn Sie sogar die beste Idee (BestBrain) geliefert haben winkt eine Extra-Prämie. Die genauen Modalitäten werde in der jeweiligen Ideen Lounge beschrieben.

Zusätzlich  zum Ideenportal gibt es den Brainfloor.com-Blog und eine Vielzahl an weiteren Informationen zum Thema Open Innovation.

Aus meiner Sicht ist Brainfloor.com ein gutes Beispiel, wie Open Innovation umgesetzt werden kann und aus diesem Grund freuen wir uns auf eine erfolgreiche Partnerschaft. Ich würde mich freuen, wenn auch Sie sich bei Brainfloor.com registrieren und als BrainUser oder BrainWorker auftreten.

 

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Aktuelle und kommende Veranstaltungen

Aktuelle Ideenwettbewerbe

  • Stadt, Land, mobil - Müssen wir wohnen, wo wir mobil sind, oder können wir mobil sein, wo wir wohnen?
    Wie kann die Digitalisierung unsere Mobilität zukünftig verbessern – in der Stadt wie auf dem Land? – Visionen und Impulse zu dieser Frage können alle Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 21. November über das Ideenportal des Deutschen Mobilitätspreises einreichen.…
  • Die Ideenplattform der S-Bahn Mitteldeutschland
    MITGESTALTEN statt nur mitfahren – S-Bahn Mitteldeutschland und Innolytics starten OpenInnovation Plattform Mit wachsender Bevölkerungszahl in der Metropolregion Mitteldeutschland steigt auch die Nachfrage nach den Angeboten des Regionalverkehrs. Doch wie können diese Angebote wirklich kundennah gestaltet werden? Welche Bedürfnisse haben…