Fehler
  • JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 80
Open Innovation Blog

An "Green Tech" kommt keine Branche vorbei Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Der noch relative junge Begriff "Green Tech" beschreibt Technologien, die dazu dienen, die Umwelt zu schonen und den Co²-Ausstoß zu verringern. Er richtet sich an Unternehmen aller Industrien mit der Aufforderung zur Innovation. Um der Klimkastrophe zu entgehen, wird "Green Tech" einer der wichtigsten Märkte des angebrochenen Jahrhunderts werden. 

Anders als in den Vereinbarungen des Kyoto-Protokolls vorgesehen, sinkt die Umweltbelastung nicht. Ganz im Gegenteil, sie nimmt sogar zu. Im Jahr 2007 hat die Menschheit mehr Kohlendioxid freigesetzt als jemals zuvor. Dabei haben die westlichen Nationen keinen Grund, mit dem Finger auf Indien und China zu zeigen.

In der Studie „Von Green IT zu Green Business“ legt A.T. Kearney dar, dass sich die CO2-Belastung der Umwelt allein durch den Energieverbrauch der Informations- und Kommunikationstechnik (ITK) in deutschen Unternehmen von zehn Millionen Tonnen im Jahr 2000 auf 31 Millionen Tonnen im Jahr 2020 mehr als verdreifachen wird – wenn es keine Gegenmaßnahmen gibt.

2008 betrug der Stromverbrauch der rund 50.000 Server-Räume und Rechenzentren in Deutschland 10,1 Terawattstunden (TWh). Er hat sich damit gegenüber dem Jahr 2000 bereits mehr als verdoppelt und entspricht der Strommenge von fast vier mittelgroßen Kohlekraftwerken.

Gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten rechnet sich die Investition in grüne Technologien doppelt.So will beispielsweise Wall-Mart in wenigen Jahren durch Investitionen in energieeffiziente Systeme und einfache technische Maßnahmen 20 bis 30 Prozent der Energiekosten nachhaltig einsparen und die Profitabilität verbessern.

Die Entwicklung des ITK-Sektors ist also in hohem Maße relevant für Umwelt- und Wirtschaft. So baut die CeBIT 2009 das Engagement zum Thema green IT mit der neuen rund 2000 Quadratmeter großen Green IT World konsequent aus.

Doch bedeutet "Green Tech" weit mehr als die Erhöhung der Energieeffizienz von ITK (z.B. in Rechenzentren). Es geht allgemein um die bedingte Erhöhung der Energie- und Materialeffizienz von Geräten, Anwendungen und Prozessen in den verschiedenen Industrien. Dabei muss der gesamte Lebenszyklus – vom Design über die Produktion und Nutzung bis hin zur Entsorgung – betrachtet werden.

Keine Kommentare

Kooperation von OpenInnovators.de und Fraunhofer IAO Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Wurde Open Innovation in der Vergangenheit primär unter dem Gesichtspunkt der Integration von Kundenpotenzialen im Bereich von schnelllebigen Konsumgütern diskutiert, beschäftigen sich zunehmend auch Unternehmen der Investitionsgüterindustrie mit "offenen Innovationsstrukturen".

Wertvolle Lösungen erfordern mehr denn je ein hohes Maß an Spezialisierung und vereinen eine Vielzahl komplexer Technologien. Die Herausforderung besteht so darin, sich in interdisziplinären Teams über die Grenzen der Branche und in internationalen Netzwerken auszutauschen.

Wir freuen uns das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO als neuen Kooperationspartner von OpenInnovators.de vorzustellen. Das IAO befasst sich auf nationaler und internationaler Ebene mit der Bearbeitung von Fragen des Technologie- und Innovationsmanagements.

Ausgewählte Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen werden die Experten des Fraunhofer IAO zukünftig auf OpenInnovators.de veröffentlichen.

Die Initiatoren von OpenInnovators.de und die Verantwortlichen des Fraunhofer IAO sind zuversichtlich, dem Nutzerkreis der Plattform durch die Kooperation interessante Impulse für eine zukunftsgerichtete Diskussion zum Innovationsmanagement zu liefern.

Wir freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit.

Keine Kommentare

Neue Werkstoffe - Treiber für Innovationen Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Was haben manche Bauteile im Interieur eines Automobils mit medizinischen Implantaten gemeinsam? Sie bestehen aus hochfesten Kunststoffen mit extrem glatter Oberfläche, besitzen maßgeschneiderte Funktionalität und sind äußerst präzise gefertigt.

Die Entwicklung neuer Materialien mit optimierten Eigenschaften und effizienten Verarbeitungsprozessen ist essenziell für Produktinnovationen. Chancen für maßgeschneiderte Entwicklungen eröffnen sich dabei in unterschiedlichsten Ausprägungen: z.B. thermoplastische Elastomere mit hochwertiger Haptik für den Fahrzeuginnenraum oder polymere Matrixmaterialien als Basisstruktur für künstlich hergestelltes Gewebe in der regenerativen Medizin.

Um das Einsatzspektrum neuer Materialien, z.B. Faserverbundstoffe, zu erweitern arbeiten Materialexperten aus der Automobilindustrie mit Experten aus dem Medizintechnik-Sektor zusammen. Diesen branchen- und technologieübergreifenden Ansatz unterstützt das jährliche Symposium Material Innovativ, das in 2009 bereits zum achten Mal ausgerichtet wird. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr aktuelle Trends und Entwicklungen für den Einsatz Neuer Werkstoffe, insbesondere technischer und faserverstärkter Kunststoffe, in den Branchen Automobilbau und Medizintechnik.

Keine Kommentare

Reckitt Benckiser eröffnet eigne Ideenplattform Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Ideen & Kreativität

Während die Wettbewerber in ihren Laboren, weitgehend allein neue Ideen für Produkte entwickeln, richtet sich Reckett Benckiser mit einer eigenen Online-Plattform gezielt an kreative Köpfe außerhalb der eigenen Organisation. 

Mit einem Jahresumsatz von rund 7,6 Milliarden Dollar ist das britische Unternehmen nach eigenen Angaben der weltweit größter Hersteller von Reinigungsprodukten für den privaten Haushalt. Zum Produkt-Portfolio von Reckett Benckiser gehören Marken wie AirWick, Vanish und Calgon.

Mit der Ideenplattform www.rb-idelink.com will das Unternehmen seine Position als Innovationsführer stärken und weiter ausbauen. Gesucht werden neue Ideen zu Produkten, Technologien und Verpackungs-Design. Eine Hit-List gibt weiteren Aufschluss. Man darf gespannt sein, ob es dem Unternehmen gelinkt neue Ideen nicht nur im Hinblick auf Design durch die Integration der Außenwelt über die Plattform zu erschließen.

Keine Kommentare

Automatisiertes Verbinden von Aluminium und Stahl jetzt möglich Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Österreichs Staatspreis Innovation wurde diese Woche an das KMU Fronius verliehen. Der in Oberösterreich ansässige Familienbetrieb wurde damit für seine bahnbrechenden Innovation im Automobilbau ausgezeichnet.

Fronius entwicklete ein Verfahren, mit es erstmal im Bereich des Automobil-Leichtbaus ein automatisiertes Verbinden von Aluminium und Stahl möglich ist. Durch die Entwicklung des weltweit neuartigen Systems (DeltaSpot) revolutioniert Fronius das Verfahren der Wiederstandspunktschweißung und öffnet damit dem Material Aluminium eine größere Verwedung im Automobilbau.

Keine Kommentare

Österreichische Unternehmen setzen auf Innovation in der Krise Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Auch Österreichs innovative Unternehmen begegnen aktiv und mit verstärkten Anstrengungen im Bereich Forschung und Entwicklung der aktuellen Finanzkrise. Das zeigt die stark gestiegene Zahl an Projektanträgen, die bei der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) in den letzen Wochen eingegangen sind. Mit 238 Projektanträgen (plus 14,4 Prozent) und einer eantragten Fördersumme von 98,4 Millionen Euro (plus 41 Prozent) zeigt sich Österreichs Wirtschaft gerade in der Wirtschafts- und Finanzkrise höchst aktiv in Sachen Forschung und Entwicklung.

"In der erhöhten Nachfrage nach Forschungsgeldern zeigt sich die neue strategische Ausrichtung vieler Unternehmen", so die Geschäftsführer der FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. "Anstatt die Krise durchzutauchen, verfolgt die Wirtschaft eine offensive, zukunftsgerichtete Strategie." Daher müsse gerade jetzt antizyklisch in die anwendungsorientierte und wirtschaftsnahe Forschung investiert werden, um das Innovationsniveau der Wirtschaft zu halten.

gelesen auf: www.ots.at

Keine Kommentare

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Hochschule Harz und Süßwarenhersteller Wrigley Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Das Studenten wertvolle Impulse für die Entwicklung von Innovationen liefern können ist bekannt. Auch der Süßwarenhersteller Wrigley sieht die Kooperation mit Hochschulen als Chance um externe Innovationspotentiale zu integrieren und mit neuen Blickwinkeln konfrontiert zu werden. In einer Zusammenarbeit mit Wrigley haben Studenten der Hochschule Harz im Wintersemester 08/09 komplette Marketingkonzepte entwickelt.

Bereits in der Vergangenheit hatte Wrigley das kreative Potential von Studenten der Hochschule Harz schon mehrfach genutzt. Ausgangspunkt der Kooperation im letzten Jahr war der in jüngster Zeit aufkeimende Konsumtrend "LOHAS". Ein Trend der gekennzeichnet durch starke Gegensätze: Lifestyle und Genuss auf der einen Seite, Nachhaltigkeit und Gesundheit auf der anderen.

Nachdem im Oktober 2008 ein professionelles Briefing durch die Firma Wrigley an die Studierenden ausgegeben worden war, erstellten diese Zielgruppen- als auch Marktanalysen, entwickelten neue Produktideen und berieten sich über Lösungsansätze im Bereich Vermarktung sowie Distribution. Ende Januar stellten die Studenten Wrigley's Marketing-Direktor, Stefan Brehm ihre Innovationskonzepte vor. Tatsächlich waren die von den Studierenden vorgestellten Produkte so kreativ wie nie. Ideen zu supersoften Kinderkaugummi in Raupenform wurden ebenso präsentiert wie Regentropfenbonbons, gedächtnisfördernde oder verjüngende Süßwaren als auch energiespendende Bonbon-Gel-Kreationen. Dass es es eine der Produktinnovationen tatsächlich in den Einzelhandel schafft, ist nicht unwahrscheinlich. "Viele der heute vorgestellten Ideen werde ich mit in die Innovationsabteilung der Firma Wrigley nehmen und ersten 'echten' Testverfahren unterziehen", betonte Brehm.

gelesen auf: www.idw-online.de

Keine Kommentare

Klimaschutzstiftung Jena-Thüringen startet Ideenwettberb Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Ideen & Kreativität

Die Klimaschutzstiftung Jena-Thüringen hat ihren dritten Ideenwettbewerb gestartet. Gesucht werden innovative Konzepte zur Energieeinsparung, zu erneuerbaren Energien und zum rationellen Energieeinsatz. 

Um ein möglichst breites Ideen-Spektrum zu gewinnen, sind wie in den Jahren zuvor sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen und Institutionen wie Schulen, Forschungseinrichtungen oder Vereine aufgerufen, Konzepte und Projektvorschläge einzureichen. Voraussetzung ist, dass die Projekte noch nicht abgeschlossen sind.

Insgesamt wurden 10 000 Euro ausgelobt. Die Stiftung teilt den Gesamtbetrag unter den Projektanträgen auf, deren Realisierung am wahrscheinlichsten ist. Die Förderung je Einzelvorhaben ist jedoch auf maximal 5 000 Euro begrenzt. Ziel ist, die Umsetzung der Projekte noch in diesem Jahr zu beginnen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.klimastiftung-thueringen.de

Keine Kommentare

Innovative Unternehmen bauen Innovationstätigkeit aus Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Mit dem Innovationsreport 2008/2009 hat die IHK-Organisation erstmals eine Untersuchung zur Innovationstätigkeit deutscher Unternehmen durchgeführt. Grundlage für die aktuellen Ergebnisse sind Befragungen der IHKs bei über 500 innovationstätigen Unternehmen im Zeitraum von Mitte Oktober bis Ende November 2008. Die Antworten verteilen sich schwerpunktmäßig auf die Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Automobil, Chemie und Elektrotechnik. Diese Branchen haben einen Anteil an den gesamten privaten Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland von knapp 80 Prozent. Die wichtigsten Ergbenisse der Befragung:

Unternehmen setzen auf Innovationen und sehen die Krise als Chance
Deutschlands innovationsstarke Unternehmen haben in 2008 ihre Innovationstätigkeit ausgebaut. Auch im neuen Jahr planen sie ihre Innovationstätigkeit zu verstärken, allerdings etwas weniger dynamisch als zuletzt. 47 der Innovative Unternehmen beabsichtigen ihre Innovationstätigkeit in den nächsten 12 Monaten weiter zu steigern. Sie sehen in der Wirtschaftskrise auch die Chance, ihre Wettbewerbsposition mittel- bis langfristig ausbauen zu können.

Mehr Ausgaben für Forschung und Entwicklung
Um die Innovationsaktivitäten auszubauen, steigern die Unternehmen ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung. 42 Prozent der innovationstätigen Unternehmen beabsichtigen, ihre FuE−Mittel anzuheben. In diesem wird auch die Zahl der Einstellungen von FuE-Personal in den nächsten Monaten weiter zunehmen. Dem entgegen steht, dass der Mangel an Fachkräften neben einer übermäßigen Bürokratie am Standort Deutschland, dass größte Innovationshemmnis bleibt.

"Stiefkind" innerbetriebliche Innovationsmanagement
Viele Unternehmen, insbesondere KMU, verfolgen noch kein systematisches Innovationsmanagement, weshalb viele Innovationspotentiale innerhalb und erst recht außerhalb der eigenen Organisation ungenutzt bleiben.

Innovationspolitik der letzten Jahre kommt bei den Unternehmen an
Die aktuelle Innovationspolitik der verschiedenen politischen Ebenen sehen die Unternehmen neutral bis positiv. Dabei schneiden die Bundes- als auch die Landesebene deutlich besser ab als die europäische Innovationspolitik.

Die komplette Fassung des Innovationsreport 2008/2009 der IHKs als PDF-Dokument finden Sie hier.

Keine Kommentare

future parc zeigt, wie wir morgen leben und arbeiten Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Zukunft & Trends

Der wichtigste CeBIT-Treffpunkt für Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, der future parc, präsentiert sich 2009 größer und vielfältiger denn je. Unter dem Motto "Leben 2020" stellen auf rund 6 000 Quadratmetern führende Forschungseinrichtungen, Bundesministerien, Hochschulen und Unternehmen innovative High-Tech-Lösungen und technologische Visionen vor.

In Halle 9 können Besucher Produkte und Lösungen erleben, die kurz vor ihrer Marktreife stehen oder noch auf ihre große Entdeckung warten. Bereits in der Vergangenheit haben viele Themen im future parc ihr CeBIT-Debüt gefeiert, bevor sie als eigener Messeschwerpunkt gezeigt wurden. Ein Beispiel ist das Thema Green IT, das 2008 erstmals als Sonderschau präsentiert wurde und zur CeBIT 2009 als Green IT World in Halle 8 in fünffacher Größe ausgerichtet wird.

Das vernetzte Arbeiten rund um den Globus im Zeitalter der Webciety haben sich die Innovationsspezialisten des Hasso-Plattner-Instituts an der Universität Potsdam auf die Fahnen geschrieben. Gemeinsam mit ihren kalifornischen Kollegen von der "d.school" des Hasso Plattner Instituts of Design an der Stanford University im Silicon Valley wollen sie auf der CeBIT 2009 demonstrieren, wie dank digitaler Vernetzung grenzüberschreitende Teamarbeit funktioniert und unterschiedliche Zeitzonen geschickt genutzt werden. Während der gesamten Messelaufzeit werden sie eine Art Innovations-Schule betreiben, an der sich CeBIT-Besucher und Internetnutzer gleichermaßen beteiligen können. Aufgabe wird sein, neue Ideen für  Produkte und Dienstleistungen zu den Topthemen der CeBIT zu entwickeln.

gelesen auf: www.pressebox.de

Keine Kommentare

Textilien, die auch unter Wasser trocken bleiben Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Stellen Sie sich vor, Sie steigen nach dem Schwimmen oder Baden aus dem Wasser und die Badehose oder der Badeanzug ist sofort wieder vollkommen trocken. Problemlos lassen sich dann die Badesachen in die Tragetasche packen, ohne dass die darin liegende Zeitung feucht wird. Sagen Sie nicht, das sei unmöglich. Wissenschaftler der Universität Zürich haben tatsächlich Textilien entwickelt, die 100prozentig wasserabweisend sind.

Der neuartige Stoff aus dem Nanotechnik-Labor sei monatelang unter Wasser getaucht worden, berichtet der aus Deutschland stammende Professor für Chemie Stefan Seeger. Trotzdem sei er kein bisschen nass geworden. Aus dem welteweit wasserabweisendsten Material lassen sich nicht nur trocken bleibende Schwimmanzüge herstellen lassen. Auch für Zelte, Industrietextilien sowie die Abdeckung von Flachdächern ist er ideal geeignet. Und auch eine Umsetzung der Erkenntnisse in der Bekleidungsindustrie sei bereits in greifbarer Nähe, da das Material eine hohe Atmungsaktivität aufweist.

gelesen auf: www.welt.de

Keine Kommentare

Die Community denkt mit. Wie der Autobauer Fiat die Potentiale seiner Kunden nutzt. Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Ideen & Kreativität

Mit seiner virtiuellen Plattform zum Fiat 500 (www.fiat500.de) zeigt der italienische Autobauer FIAT wie Kunden über eine Online-Community in die frühen Phasen der Innovationsentwicklung integriert werden können. Lange bevor das neue Modell des 500 auf den Markt kam, bot der italienische Konzern seinen Kunden, die Möglichkeit eigene Ideen für das Design und das Interieur zu entwickeln und damit aktiv an der Entwicklung teilzunehmen.

Viele Vorschläge kamen von Kundenseite, wovon eingige auch in die spätere Werbekampagne einflossen. Neben konkreten Ideen und Wünschen konnte Fiat aus den Informationen auch individuelle Vorlieben ableiten, wie z.B. welche Form des Auspuff von den Fans bevorzugt wird. Zusätzliche Elemente wie ein mit einer italienischer Flagge versehener Außenspiegel flossen ebenfalls auf Vorschlag von Kunden indas Produktdesign mit ein.

Durch die Interaktion mit den Kunden und die daraus resultierende starke Orientierung an den Bedürfnissen, gelang es Fiat das Risiko eines Produktflopps zu reduzieren. Schon vor Markteinführung begeisterte sich eine große Gruppe potentieller Kunden für den neuen 500, der damit überascht, dass er viele Details enthält, die sich Fiat-Fans tatsächlich wünschten.

Keine Kommentare

Bosch lanciert Innovationsportal für Anwender Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Ideen & Kreativität

Mit einem eigenen Innovationsportal will auch Bosch die Innovationspotentiale der Kunden und Anwender für die Produktentwicklung nutzen. Durch die interaktive Website www.bosch-pt-innovation.de erhalten Verwender von Elektrowerkzeugen erstmals die Möglichkeit, aktiv am Innovationsprozess von Bosch Power Tools Teil zu nehmen. Über das Innovationsportal hat jeder Kunde / Anwender von Elektrowerkzeugen die Chance, seine konkreten Verbesserungsideen, Lösungen, Konzepte, Erfindungen, Schutzrechtsanmeldungen und Schutzrechte einzureichen. Zur Registrierung sind nur wenige Angaben erforderlich.

Der Vertrauensvorschuss gegenüber Bosch basiert auf klaren, in den Nutzungsbedingungen niedergelegten, Rahmenbedingungen. Die Rechte an jeder Idee bleiben beim Erfinder. Ein spezialisiertes Innovationsteam prüft alle eingehenden Vorschläge und gibt diese gegebenenfalls an die zuständigen Experten weiter. Voraussetzung für die Berücksichtigung einer Idee ist, dass sie neu, relevant für den Markt und technisch realisierbar ist. Auch sollte sie sich in das bestehende Produktprogramm von Bosch Power Tools einfügen oder dieses sinnvoll ergänzen. Besteht konkretes Interesse an einem Konzept, so nimmt Bosch direkt Kontakt mit dem Ideengeber auf.

“Mit dem neuen Portal können all die Ideen, die uns heute eher zufällig per Mail, Post oder Anruf erreichen, systematisch erfasst und effizient weiter verfolgt werden”, sagt Armin Czeppel, Innovations-Manager bei Bosch Power Tools. “Das Potenzial an Innovatoren umfasst Millionen von Verwendern. Pro Jahr geben heute schon beispielsweise rund 3 000 Anrufer bei unserer Hotline konstruktive Anregungen zu Elektrowerkzeugen. Wenn wir nur einen Teil der Anrufer motivieren können, diese Ideen konkret zu beschreiben oder mögliche Lösungen in das Portal zu stellen, sind wir wieder einen Schritt weiter bei der kundennahen Produktentwicklung”.

gelesen auf: ie-magazin

 

Keine Kommentare

OECD Studie: Trend geht zu offenen Innovationsstrukturen in globalen Netzwerken Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

In einer aktuellen Studie zu Open Innovation im globalen Umfeld kommt die OECD und Experten verschiedener Länder zum Ergebnis, dass neue Produkte und Dienstleistungen zu kreieren, für Unternehmen immer teurer und gleichzeitig riskanter wird. Befragt wurden 59 Unternehmen aus zwölf Ländern (Belgien, Deänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Japan, Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweiz und Russland), wobei der Schwerpunkt auf Großunternehmen mit Hightech-Fokus lag. Neue und alte Erkenntnisse der Wissenschaft zum Innovationsmanagement geben einen Überblick zum Themenfeld Open Innovation und runden die Studie ab.

Seit Mitte der 1980er, und in der letzten Dekade besonders stark, gehen immer mehr Unternehmen dazu über zum Zeck der Innovation zu kooperieren. Produktionsbetriebe und Dienstleister werden nach der Studie ihr Angebot künftig noch stärker in Kooperation mit ihren Zulieferern und Kunden und entwickeln.

Gleichzeitig belegt die Studie aber auch, dass die Bereitschaft der Unternehmen mit ihren Kunden zusammen zu arbeiten, aktuell im internationalen Vergleich recht unterschiedlich ausgeprägt ist: In Finnland beträgt die Quote 93 %, in Spanien 23 %. Deutschland liegt mit 51 % im Mittelfeld.Zur Spitzengruppe zählt Deutschland, wenn es um Partnerschaften mit Hochschulen geht: 53 % der Unternehmen haben bereits entsprechende Erfahrungen gemacht. Andere öffentliche und private Forschungseinrichtungen sowie Zulieferer und Konkurrenten spielen als FuE-Partner derzeit nur eine Nebenrolle.

"offene Innovation" ist nach den Ergebnissen der Studie für die meisten der Befragten bisher lediglich ein zusätzliches Geschäft. Fast drei Viertel der Unternehmen investieren rund 80 % ihres gesamten FuE-Etats in hausinterne Tätigkeiten, insbesondere aus Angst im Hinblick auf den Schutz vielversprechender Neuentwicklungen. Der Grad der Offenheit den Unternehmen im Innovationsprozess verfolgen, hängt von diversen Faktoren ab: z.B. Bedeutung / Potential der zu entwickelnden Technologie, Unternehmensgröße und Charakteristika der Industrie.

Die Dynamik des Wissens, die kurzen technologischen Lebenszyklen, der globale Wettbewerb zwingen einige Branchen besonders stark zur "offenen Innovation". Betroffen nach Studie der OECS sind vor allem Telekommunikation, Elektronik, Pharma und Chemie. Die Fahrzeugindustrie, die Luftfahrt und die Produzenten schnelllebiger Konsumgüter geraten laut OECD aber ebenfalls verstärkt unter Druck.

Die Globalisierung hat die Anzahl möglicher Partner für deutsche Unternehmen drastisch erhöht. Noch konzentrieren sich die FuE-Investitionen Deutschlands gemäß der Studie auf die USA, die EU und Japan. Doch es wäre ein Fehler in diesen Zusammenhang zukünftig nicht das Potential von China, Indien und Russland zu nutzen. Mit ihren relativ gut entwickelten Bildungssystemen produzieren China, Indien und Russland zahlreichen wissenschaftlichen Nachwuchs bei niedrigen Löhnen. In 2006 gab es laut OECD in China bereits 1,2 Mio. Forscher, in der ganzen EU waren es 1,3 Mio.

Knapp 70 % der befragten Unternehmen beabsichtigten daher, mehr FuE-Aktivitäten ins Ausland - und insbesondere in diese Länder - zu verlagern. Vor allem internationale Konzerne verfolgen eine radikale Strategie der Internationalisierung von F&E, wobei die Nähe zu wichtigen Märkten und ausgelagerten Produktionsstätten als entscheidend bewertet wird.

Keine Kommentare

IBM erneut Spitzenreiter bei Patenten Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Zum ersten Mal in der Geschichte des amerikanischen Patentrechts hat IBM als erstes Unternehmen in einem Jahr mehr als 4000 US-Patente zugesprochen bekommen.

Das US-Patentamt hat IBM im vergangenen Jahr 4186 Patente bewilligt, 33 Prozent mehr als 2007. Damit hat IBM als erstes Unternehmen in einem Jahr mehr als 4000 Patente zugesprochen bekommen. Das geht aus Zahlen hervor, die IFI Patent Intelligence jetzt veröffentlicht hat. Damit konnte IBM 2008 wieder mehr Patente erfolgreich einreichen wie Microsoft, Sony, Samsung und Intel - und belegt zum 16. Mal in Folge den ersten Platz auf der US-Patentliste.

Parallel dazu veröffentlichte IBM im letzten Jahr über 1500 technische Neuerungen ohne Patentschutz und kündigte an, diese Zahl im kommenden Jahr zu verdoppeln. Bis zu 3000 neue Erfindungen sollen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Unternehmen will so Innovationen fördern, die den Aufbau einer neuen, "smarten" Infrastruktur ermöglichen. Für IBM ist diese Balance aus offener Innovation und dem Schutz geistigen Eigentums ein wesentliches Element ihrer Führungsrolle bei der Entwicklung führender IT-Produkte und Services.

Die Forschungsabteilung von IBM kündigte weiter an, sich an einem Projekt zur Verbesserung der Patentqualität zu beteiligen. IT-gestützte Analysemethoden und Statistik sollen dazu beitragen, eine Bewertung von Patenten zu ermöglichen. Auf dieser Basis kann dann ein sogenannter Patent Quality Index erstellt werden, mit dessen Hilfe Bewerber, Patentbeamten und die Öffentlichkeit Patente objektiv bewerten können. Von dem Projekt erhoffen sich die Beteiligten, die in den letzten Jahren stark gestiegene Anzahl minderwertiger Patentanträge und Patente zu senken.

Hinter IBM in der Liste der Patentanmeldungen laut IFI Samsung mit 3515 Patenten, Canon (2114) und Microsoft (2030). Insgesamt hat das US Patent and Trademark Office (USPTO) vergangenes Jahr 157.714 Patente ausgestellt und damit das Vorjahresergebnis von 157.284 knapp übertroffen. Die Wirtschaftskrise hat laut IFI die Zahl der vergebenen Patente in den USA bisher nicht negativ beeinflusst.

Immer mehr US-Patente werden von nicht amerikanischen Firmen eingereicht. 23 Prozent aller 2008 genehmigten Patente stammen von japanischen Unternehmen, 6 Prozent von deutschen und 5 Prozent von südkoreanischen. "Viele der weltgrößten Konzerne weisen dem Schutz ihres intellektuellen Eigentums einen immer größeren Stellenwert zu", sagte Darlene Slaughter, Geschäftsführerin von IFI Patent Intelligence. "Diesen Trend beobachten wir in den USA und im Ausland, vor allem in Japan, Südkorea, Taiwan, Deutschland und anderen europäischen Staaten." Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei die Sicherung von Patenten sehr wichtig, um dem Inhaber Vorteile gegenüber Mitbewerbern zu sichern.

Keine Kommentare

CeBIT Open Source: Messe-Sonderschau zeigt Highlights des Massenphänomens um Linux & Co Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Web 2.0 & Open Source

Galten die Verfechter von Open-Source-Software vor wenigen Jahren meist noch als technikverliebte Außenseiter, so sind heutzutage diejenigen Unternehmen zu Exoten geworden, die keinerlei lizenzfreie Programme einsetzen. Besonders beliebt ist Open Source als Webserver, Serverbetriebssystem, Middleware, für Internet-Telefonie und bei so genannten Embedded-Systemen in der Industrie.

Die Deutsche Messe AG als Messeveranstalter und die Linux New Media AG, weltweit führender Anbieter für Linux- und Open-Source-Inhalte, präsentieren auf der CeBIT 2009 vom 3. bis 8. März 2009 einen Schwerpunkt, der den Boom der ehemaligen Software-Nische erlebbar macht. Bei „CeBIT Open Source“ in Halle 6 bieten die Partner sechs Tage ununterbrochen ein hochkarätiges Programm.

Eine weitere Premiere: Zum ersten Mal wird die Verleihung des Branchenpreises "Linux New Media Award" auf der CeBIT stattfinden. In sechs Kategorien werden Personen, Projekte, Unternehmen und Organisationen für besondere Innovationen und Engagement ausgezeichnet.

Linux ist vielleicht immer noch die populärste Anwendung – die Einsatzmöglichkeiten von Open Source umfassen aber mittlerweile beinahe ausnahmslos jede Anforderung an computergestützte Systeme. Alle Branchengrößen inklusive Apple, Google, IBM, SAP und selbst Microsoft nutzen eine dedizierte Open-Source-Strategie. Die Analysten von Gartner gehen davon aus, dass es 2010 kein Unternehmen mehr geben wird, dass ganz ohne Open-Source-Software auskommt – ganz gleich ob Mittelstand oder Weltkonzern.

gelesen bei: www.linuxnewmedia.de

Keine Kommentare

Bauerfeind AG - Warum ein Ideenwettbewerb? Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Ideen & Kreativität

Die Bauerfeind AG ist Hersteller medizinischer Hilfsmittel, wie Kompressionsstrümpfe, Bandagen, Orthesen, orthopädische Einlagen und prothetische Passteile. Sie leistet mit ihren zahlreichen Innovationen einen wichtigen Beitrag, um ein beschwerdefreies, aktives Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen. Das mittelständische Familienunternehmen, 1929 im ostthüringischen Zeulenroda gegründet, setzt seit jeher auf Produkte zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit, zur Steigerung des Wohlbefindens.

Die Bauerfeind AG zählt zu den Marktführern in der Branche und ist international aufgestellt. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt mehr als 1800 Mitarbeiter in Deutschland sowie in 15 Tochtergesellschaften in Europa, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Produkte aber sind alle „Made in Germany“ und werden zum Teil in echter Handarbeit hergestellt.

Der Vertrieb der medizinischen Hilfsmittel erfolgt über den Orthopädie- und Sanitätsfachhandel an den Endverbraucher, so dass das Unternehmen Bauerfeind nicht direkt mit dem Endkonsument in Verbindung steht. 

Feedback zu den Produkten erhält Bauerfeind vom Handel, von Ärzten sowie durch die Versorgung der deutschen Mannschaft vor und während der Olympischen Spiele. 

Mit dem Ideen-Wettbewerb geht Bauerfeind einen neuen Weg, um auch mit dem Endverbraucher intensiver in Kontakt zu treten. Vorrangiges Ziel des Ideenwettbewerbs ist es, berufstätige Menschen auf das Thema Fußgesundheit aufmerksam zu machen, zum Nachdenken anzuregen und einen gegenseitigen Austausch zu aktivieren. 

Denn gerade wer berufsbedingt viel steht oder läuft, sollte auf seine Füße achten. Fußdeformitäten können sich auf den gesamten Körper auswirken. Die Folgen von Fehlbelastungen sind unter anderem frühzeitiges Ermüden der Muskulatur, Gangunsicherheiten sowie mögliche Schmerzen im Bereich von Knie, Hüfte und Wirbelsäule. Das führt in der Folge zu Arbeitsausfällen von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung.

Mit dem Ideen-Wettbewerb sucht Bauerfeind Ideen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge zu orthopädischen Einlagen und Arbeitsschuhen, um den Füßen zu mehr Komfort, Wohlbefinden und Freude während der Arbeit zu verhelfen.

Keine Kommentare

BRAIN und Genencor gehen gemeinsame Forschungskooperation ein Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Die BRAIN AG und Genencor, zwei Biotechnologieunternehmen, kooperieren ab sofort im Bereich der bio-basierten fermentativen Produktion von industriell relevanten Biochemikalien aus nachwachsenden Rohstoffen.

Genencor verfügt über umfangreiche Möglichkeiten im Bereich des Stoffwechselweg-Optimierens und der Bioproduktion von industriellen Bioprodukten. Die BRAIN AG wird ihre weltweit anerkannte Expertise in den Technologiefeldern Metagenomik und Screening in die gemeinsame Zusammenarbeit einfließen lassen. Dabei erhält Genencor Zugang zu den Metagenom-Ressourcen von mehr als 150 Millionen Genen aus unkultivierbaren Mikroorganismen. Die mikrobiellen Produktionsstämme, bestehend aus Enzymkandidaten und biosynthetischen Stoffwechselwegen, stellen den Ausgangspunkt für die Produktion wichtiger Biochemikalien dar.

„Die Möglichkeiten und die Erfahrung der BRAIN im Bereich der Enzym Auffindung im Metagenom passt sehr gut in unser Modell des Öffnens des Innovationsprozesses („Open Innovation“), in welchem wir daran arbeiten, den Übergang von der Laborbank zum Markt noch effektiver und effizienter zu gestalten“, so Dr. Karl Sanford, Vice President Technology Development bei
Genencor.

Genencor, ein Unternehmensbereich des dänischen Lebensmittelkonzerns Danisco A/S, ist ein weltweit führendes Unternehmen der industriellen Biotechnologie und ein Pionier in Enzyminnovation und Systembiologie. Die BRAIN AG reiht sich in die Riege der führenden europäischen Unternehmen der „weißen“ Biotechnologie ein.

Keine Kommentare

2009 Europäisches Jahr der Kreativität und Innovation Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Ideen & Kreativität

Die Europäische Union hat das Jahr 2009 zum Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation erklärt. Damit soll die herausragende Bedeutung geistigen Schaffens für die Zukunftsfähigkeit Europas deutlich gemacht werden. Eröffnet wurde das Jahr mit einer Auftaktveranstaltung in Prag.

Kreativität und Innovation sind zentrale Elemente der heutigen wissensbasierten Gesellschaften Europas, um den Chancen und Herausforderungen der Globalisierung wirksam begegnen zu können. Beide sind eng verknüpft, denn persönliche Kreativität ist unabdingbare Voraussetzung für die Innovationsfähigkeit einer Gesellschaft. Kreativität hat vielfältige Facetten und Kontexte von Kunst und Design über Wissenschaft bis hin zur unternehmerischen Kreativität. Gemeinsamer Nenner ist, dass Kreativität die Grundlage bietet für die erfolgreiche Umsetzung von innovativen Ideen in allen Bereichen. In diesem Kontext spielt die allgemeine und berufliche Bildung eine wichtige Rolle, da sie ein entscheidender Einflussfaktor auf Kreativität, Innovationsleistung und damit auch Wettbewerbsfähigkeit ist.

Ziel des Europäischen Jahrs 2009 ist es, Kreativität als Motor für Innovation und als entscheidenden Faktor für die Entwicklung von persönlichen, beruflichen, sozialen und unternehmerischen Kompetenzen herauszustellen. Deutschland unterstützt die Initiative der Europäischen Union, Kreativität und Innovation zu fördern und 2009 europaweit in den Fokus zu stellen. Das Europäische Jahr setzt zudem einen wichtigen Impuls im Wissenschaftsjahr 2009 „Forschungsexpedition Deutschland“.

Auf der Website www.ejki2009.de finden sich ein Veranstaltungskalender sowie umfassende Informationen über Projekte, Aktionen und Veranstaltungen, die in Deutschland stattfinden.

gelesen auf: www.ejki2009.de

Keine Kommentare

Dänemark fördert "Open Innovation" Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Das dänische Wirtschaftsministerium hat für die Jahre 2007 bis 2010 ein Förderprogramm aufgesetzt, das die Verbreitung von Methoden für anwendergetriebene Innovationen im öffentlichen und privaten Bereich mit 100 Millionen Dänischen Kronen unterstützt (PDF).

Anstoß für das Förderprogramm gaben die Forschungsergebnisse des Amerikaners Eric von Hippel, der schon vor Jahren feststellte, dass Kunden in der Regel die besten Kenner der Produkte seien, da sie am besten wüssten, was ihnen nützt. So fand Hippel heraus, dass es Anwender waren, die 82 Prozent der Funktionsfähigkeiten von wissenschaftlichen Instrumenten wie Elektronenmikroskopen entwickelten.

Mit dem Förderprogramm sollen für verschiedene strategische Bereiche neue Produkte, Dienstleistungen und Konzepte entwickelt werden. Zu den strategischen Bereichen, in denen Dänemark über besondere Kompetenzen verfügt, gehören Umwelt- und Energietechnologien, Konstruktion, Gesundheit, Design und Nahrungsmittel. Ein weiterer Bereich betrifft bereichsübergreifende Themen wie etwa gesellschaftliche Probleme, die ein vielversprechendes Marktpotenzial versprechen. Im Vorlauf zum Förderprogramm erarbeitete Jørgen Rosted eine Studie namens "User-driven innovation” (PDF), die zahlreiche interessante Ergebnisse dokumentiert. So etwa die überraschende Feststellung, dass größere Unternehmen eher auf Anwenderbedürfnisse bei der Entwicklung ihrer Produkte eingehen.Interessant ist auch die folgende Aufstellung über die Inspirationsquellen für Innovation: Die eigenen Mitarbeiter und Kunden gehören demnach mit Abstand zu den Hauptquellen für Innovationsimpulse.

Keine Kommentare

Aktuelle und kommende Veranstaltungen

Aktuelle Ideenwettbewerbe

  • Stadt, Land, mobil - Müssen wir wohnen, wo wir mobil sind, oder können wir mobil sein, wo wir wohnen?
    Wie kann die Digitalisierung unsere Mobilität zukünftig verbessern – in der Stadt wie auf dem Land? – Visionen und Impulse zu dieser Frage können alle Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 21. November über das Ideenportal des Deutschen Mobilitätspreises einreichen.…
  • Die Ideenplattform der S-Bahn Mitteldeutschland
    MITGESTALTEN statt nur mitfahren – S-Bahn Mitteldeutschland und Innolytics starten OpenInnovation Plattform Mit wachsender Bevölkerungszahl in der Metropolregion Mitteldeutschland steigt auch die Nachfrage nach den Angeboten des Regionalverkehrs. Doch wie können diese Angebote wirklich kundennah gestaltet werden? Welche Bedürfnisse haben…