Open Innovation Blog

3M startet Ideen- und Innovationsportal Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Kooperation & Netzwerke

100 Ideen und 3 ausgearbeitete Innovationskonzepte innerhalb von 30 Tagen, das ist das Versprechen von 3M mit seinem neuen Ideen- und Innovationsportal Zukunft-Innovation.

Gestartet ist das Innovationsportal im November 2009 mit dem Launch der Internetseite. Derzeit wird wohl noch an der Plattform selbst gearbeitet, so dass noch keine Ideen gesucht und gegeben werden können. Alle Interessenten können sich jedoch auf der Internetseite Zukunft-Innovation.com registrieren, oder sich mit Informationen in Facebook oder Twitter auf dem Laufenden halten.

Konzipiert ist das Portal als Dienstleistung für Unternehmen, die Ideen für bestimmt Problemstellungen suchen. So verspricht der kurze Film, der das Innovationsportal beschreibt, die Möglichkeit Produkte konzeptionell, technisch oder gestalterisch weiterzuentwickeln.

Besonders interessant finde ich die Möglichkeit technische Lösungen zu finden. Bestehende Ideenportale kümmern sich derzeit im Wesentlichen auf Anwendungsideen (also neue Ideen im Sinne der Anforderungen) und weniger auf technische Lösungsfindung. Auch das Versprechen ausgearbeitete Innovationskonzepte zu liefern legt nahe, dass zusätzlich ein Team von Experten hinter der Plattform steht, die sich dann mit den gefundenen Ideen weiter beschäftigen.

Ich bin gespannt, wie es mit Zukunft-Innovation weiter geht und werde die Plattform natürlich für Sie weiter verfolgen.

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Die innovativsten Unternehmen des Jahres 2009 Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Das Jahr 2009 ist vorbei, geprägt von einer weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise mit teilweise katastrophalen Folgen für die Wirtschaft. Viele Unternehmen hatten mit starken Umsatzeinbrüchen zu kämpfen, gingen in Kurzarbeit oder mussten sogar Mitarbeiter freistellen.

Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation ist es jedoch wichtig sich auf die eigenen Stärken und Produkte zu konzentrieren. Mit Innovationen wird auch zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit gesichert.

Wie dies den großen Unternehmen dieser Welt gelungen ist zeigt die Liste der 50 innovativsten Unternehmen der Welt der BusinessWeek. Wie in den vergangenen Jahren auch haben die Experten der amerikanischen Wochenzeitschrift durch eine Befragung die Unternehmen entsprechend ihrer Innovationskraft aufgelistet.

Der Sieger, wie im letzten Jahr auch, ist Apple. Wenig verwunderlich. Wird doch das iPhone zwei Jahre nach seinem Markteintritt immer noch als innovatives Vorzeigeprodukt verwendet. Auf den Plätzen zwei und drei finden sich dann Google und Toyota.

In der BusinessWeek-Liste finden sich nur 3 deutsche Unternehmen, Volkswagen (höchster Neueinsteiger des Jahres), BMW und Mercedes. Also die drei großen Unternehmen einer der deutschen Schlüsselindustrien, dem Automobilbau. Insgesamt sind 14 europäische Vertreter in der Übersicht zu finden.

Zusätzlich zur Liste hat BusinessWeek einen Special Report mit Hintergrundinformationen erstellt. Oder schauen Sie doch einfach hier, was einzelne CEOs gesagt haben.

Es bleibt nun abzuwarten, was das Jahr 2010 bringt. Schauen Sie sich doch einfach mal an, was die 50 innovativsten Unternehmen der Welt ausmacht, warum sie so innovativ sind.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten und erfolgreichen Start ins neue Jahr.

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Ergebnisse der iChallenge Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Open Innovation

iChallengeIn der vergangenen Woche hat die iChallenge stattgefunden. Wir haben das hier im Blog kurz angekündigt und darüber berichtet.

An  zwei Terminen a 5 Stunden wurden neue Idee für eine iPhone App gesucht. Veranstaltet und initiiert wurde der Wettbewerb von Susanne Roiser, die sich am Institut für Entrepreneurship und Innovation in Wien mit dem Thema Crowd Sourcing befasst.

Insgesamt haben mehr als 2.500 Personen am Wettbewerb teilgenommen und Ideen abgegeben. Im nächsten Schritt werden die Ideen durch die Teilnehmer bewertet. Danach erfolgt eine Bewertung durch Experten.

Die Ergebnisse der Forschschungsarbeit werden als Berichtzur Verfügung gestellt. Ich bin gespannt auf die Erkenntnisse.

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Unser neuer Kooperationspartner: Innovativ.in Business-Club Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Kurz vor Weihnachten möchte ich Ihnen noch unseren neuen Kooperationspartner Innovativ.in vorstellen.

Innovativ.in ist ein Business-Club in dem sich Innovatoren, Querdenker und Kreative zu einem Netzwerk unter der Leitung von Elita Wiegand zusammen geschlossen haben.  Innovativ.in veranstaltet regelmäßig Querdenker-Foren und betreibt eine Online-Plattform mit eignem Blog zu dem ich Sie herzlich einladen möchte.

Wir freuen uns auf eine lange und fruchtbare Partnerschaft.

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Nachtrag zum Forum Open Innovation - Vernetzt zum Erfolg Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Open Innovation

Als Nachtrag zum Forum "Open Innovation - Vernetzt zum Erfolg" des Fraunhofer IAO, das wir im Forum angekündigt hatten, möchte ich Ihnen nun noch den dazugehörigen Videobeitrag zeigen:

 

Zusätzlich möchte ich Ihnen noch den interessanten Blogbeitrag von Sabine Brunswicker mit dem Titel "Von »Closed« zu Open Innovation: Verändern die neuen Spielregeln unser Innovationsmanagement?" ans Herz legen.

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Ein etwas anderes Innovationsnetzwerk: Modell Hohenlohe beschäftigt sich mit Nachhaltigkeit und Energieeffizienz Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Als Innovationsnetzwerk würde man das Modell Hohenlohe e.V. auf den ersten Blick wohl nicht bezeichnen. Wenn man genauer hinschaut, dann erfüllt es jedoch alle Kriterien:

  • Viele unterschiedliche Unternehmen, teilweise sogar Wettbewerber, engagieren sich und arbeiten zusammen
  • Erarbeitetes Wissen wird unter den Netzwerkpartnern gleichberechtigt geteilt
  • Transparenz, Offenheit und Vertrauen prägen die Zusammenarbeit

Worum geht es? In der Region Hohenlohe in Baden-Württemberg hat sich ein Netzwerk von Unternehmen gebildet, das sich mit der Thematik des nachhaltigen Wirtschaftens, der Energieeffizienz und deren Umsetzung im betrieblich Umfeld beschäftigt. Insgesamt sind mehr als 120 Unternehmen beteiligt, darunter so namhafte wir Würth Elektronik und ebm-Papst. Im Mitgliederverzeichnis finden sich jedoch nicht nur große Firmen, sondern auch kleine, teilweise handwerklich geprägt Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern.

In mehreren Arbeitskreisen werden regelmäßig die Themen Energie, Abfall und Umwelt, Sicherheit und Gesundheit bearbeitet. Hinzu kommt die Beteiligung an Projekten, wie z.B. dem Know-How-Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, oder dem Projekt BE SMARTER, bei dem es darum geht eine E-Learning Lösung für den Aufbau von Umweltmanagementsystemen aufzubauen.

Insgesamt eine sehr interessante Initiative, die zeigt wie durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Unternehmen einen Mehrwert für jeden Einzelnen erzielt werden kann. Ist das nicht eines der Kernanliegen von Open Innovation?

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Ideenwettbewerb iChallenge Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Ganz kurzfristig möchte ich Sie noch auf einen spannenden Ideenwettbewerb aufmerksam machen: http://www.i-Challenge.org.

In der iChallenge werden Ideen für neue iPhone-Apps gesucht. Ideen können an folgenden Terminen abgegeben werde:

  • Donnerstag, 10. Dezember - zwischen 17:00 und 22:00 Uhr
  • Samstag, 12. Dezember - zwischen 17:00 und 22:00 Uhr

Als Belohnung winken Sachpreise im Gesamtwert von 50.000,-. Nehmen Sie teil und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.

Wir werden beobachten wie es weiter geht.

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Neuer Ideenwettbewerb: Bombardier YouRail Design Contest Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Zum Abschluss der Woche möchte ich Ihnen heute noch einen neuen Ideenwettbewerb vorstellen, den wir hier aufgenommen haben: Den YouRail Design Contest von Bombardier.

Bombardier ist ein Hersteller von Zügen für den Nah- und Fernverkehr. Gesucht werden Ideen für die Inneneinrichtung und -ausstattung von Zügen. Da sich der Wettbewerb an jeden richtet, der sich beteiligen möchte, können Ideen sowohl als vollständig ausgefertigte Entwürfe am Rechner aber auch einfach als Handskizzen eingereicht werden. Zusätzlich gibt es ein 3D-Konfigurations-Tool mit dem die Teilnehmer ebenfalls Ideen entwerfen und einreichen können.

YouRail Design Contest

Als Hauptgewinn winken 2.000,-Euro und was vielleicht noch viel besser ist: Das Gewinner-Design wird von Bombardier tatsächlich umgesetzt und auf der InnoTrans 2010 in Berlin vorgestellt.

Legen Sie los und beteiligen Sie sich!

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Was genau ist eigentlich Crowd Sourcing? Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Lasseen Sie sich das doch einfach mal kurz von Jeff Howe erklären. Jeff Howe hat den Begriff 2006 im Wired Magazine zum ersten Mal verwendet.

Das Video zeigt in kurzen, aber treffenden Worten, worum es geht.

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Innovation Station Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Welche Umgebung brauchen Ihre Mitarbeiter für Innovationen?

 

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Neuer Ideenwettbewerb SAPiens Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Heute möchte ich Ihnen einen Ideenwettbewerb vorstellen, der schon seit einer Weile in unserem Bereich Ideenwettbewerbe zu finden ist. Es handelt sich hierbei um die Ideenplattform SAPiens, die sich der Verbesserung der SAP-Software verschrieben hat und hierzu Ideen sucht. Betrieben wird die Plattform vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität München im Rahmen einer Forschungsarbeit.

In den vergangenen Jahren wurden einzelne SAPiens Wettbewerbe für Studenten durchgeführt. Nun ist die Plattform als Ideen-Portal konzipiert und ist für alle geöffnet. Derzeit gibt es mehr als 120 registrierte Teilnehmer.

Eingereichte Idee werden durch eine Expertenjury bewertet und entsprechend des Ergebnisses an das Research & Development Department der SAP AG mit einer Empfehlung weitergegeben.

Zuständig zum ständig offenen Ideenportal werden Mini-Wettbewerbe mit speziellen Themen und Aufgabenstellungen durchgeführt.

Sie finden das Ideenportal hier: http://www.sapiens.info/

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Erfolgreich Ideenwettbewerbe durchführen Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Open Innovation

Ein sehr wichtiges Instrument bei der Öffnung des Innovationsprozesses und der Einbeziehung der Kunden und Lieferanten sind Ideenwettbewerbe. Auch hier auf OpenInnovators.de stellen wir ausgewählte Ideenwettbewerbe vor.

Was muss man nun beachten um einen solchen Ideenwettbewerb erfolgreich durchzuführen? Im wesentlichen sind es die folgenden Aspekte:

Offene Innovationskultur sicherstellen

Eine offene Innovationskultur ist eine unbedingte Notwendigkeit für die Durchführung von Ideenwettbewerben. Was verstehe ich darunter? Bei Ideenwettbewerben wird im Idealfall eine Fülle an neuen, kreativen und hoffentlich für das Unternehmen unbekannten Ideen erzeugt. Die besten dieser Ideen werden dann im nächsten Schritt intern weiter bearbeitet und detailliert. Und genau dazu muss ihr Unternehmen in der Lage sein. Der Umgang mit fremden Ideen ist nicht einfach, leicht stellt sich eine „Not invented here"-Haltung ein. Legen Sie also in einem ersten Schritt fest, wie mit den gefundenen Ideen umgegangen wird und stellen Sie sicher, das die beteiligten Personen offen dafür sind. 

Ziele festlegen

Legen Sie nun im zweiten Schritt die Ziele fest, die Sie mit dem Ideenwettbewerb verfolgen. Daran richten sich nämlich alle weiteren Schritte, z.B. die Auswahl des Mediums, etc aus. Anhand der Ziele lässt sich dann auch eine konkrete und verständliche Aufgabenstellung für die Teilnehmer des Ideenwettbewerbes ableiten.

Zielgruppe der Ideengeber festlegen

Sobald Sie sich über Ihre Ziele im Klaren sind können Sie sich um die potenziellen Teilnehmer und Ideengeber des Wettbewerbes kümmern. Wen möchten Sie ansprechen? Suchen Sie Ideengeber mit einem besondern Hintergrund (z.B. technische Kenntnisse, internationale Erfahrung, etc.)? Die Zielgruppe ist wichtig für die Positionierung des Ideenwettbewerbes.

Ideenwettbewerb planen

Im nächsten Schritt kann der Ideenwettbewerb nun geplant werden. Zunächst muss das Medium, mit dem der Ideenwettbewerb durchgeführt werden soll, ausgewählt werden. Heute dominieren Online-Plattformen, entweder erreichbar unter einer speziellen Internetadresse oder integriert auf der eigenen Internetseite. Online-Plattformen ermöglichen den Zugriff einer nahezu unbegrenzten Menge an Teilnehmern und zwar zu jedem Zeitpunkt.

Eine weitere Frage, die geklärt werden muss ist der vorgegebene Prozess und die dahinter liegenden Termine. Wie lange sollen Ideen gesammelt werden? Ist es den Teilnehmern möglich die Ideen der anderen zu bewerten? Gibt es mehrere Phasen? Wer kürt die Gewinner des Ideenwettbewerbes? Wer ist in der Jury? All das sind Fragen, die in dieser Phase geklärt werden müssen.

Bei der technischen Umsetzung des Wettbewerbes ist zu klären, ob die selbst geschieht (die Online-Plattform, wird mit eigenen Ressourcen erstellt), oder ob auf externe Partner zurückgegriffen wird. Hier gibt es Plattformen wie z.B. Brainfloor.com, die fertige Plattformen mit den entsprechenden Benutzerzahlen schon zur Verfügung stellen.

Ein wichtiger Punkt sind die Anreize für die Teilnehmer des Ideenwettbewerbes. Was wird als Gewinnerpreise ausgeschrieben? In vielen Fällen muss hier gar nicht viel Geld ausgegeben werden. Für die Teilnehmer ist es oftmals wichtiger, dass Ihre Idee auch tatsächlich umgesetzt und mit Ihrem Namen verbunden wird.

Durchführung

Ist der Ideenwettbewerb vollständig definiert und technisch realisiert, kann es an die Durchführung gehen. Ein wichtiger Punkt ist hierbei die Mobilisierung der angepeilten Zielgruppe. Die kann über die eigenen Kunden geschehen, in der Regel reicht das jedoch nicht aus. Zusätzlich bietet sich in vielen Fällen das Bewerben des Wettbewerbes über andere Plattformen (z.B. OpenInnovators.de, Twitter, Facebook) an.

Der Ideenwettbewerb muss natürlich während der gesamten Laufzeit betreut und gemanaged werden. Oftmals werden aktuelle Entwicklungen und Zwischenergebnisse über Newsletter und Blogbeiträge kommuniziert. Zusätzlich muss permanent geschaut werden, ob die Zahl der Teilnehmer ausreicht.

Entsprechend der festgelegten Vorgehensweise endet der Wettbewerb mit der Prämierung der besten Ideen. Die Gewinner stehen fest.

Abschluss

Doch damit ist es noch nicht getan. Nach dem Abschluss des Wettbewerbes sollten Sie sich bei allen Ideengebern noch mal für die Teilnahme bedanken. Stellen Sie die Gewinnerideen noch einmal einem breiten Publikum (auch den anderen Teilnehmern) vor. So schaffen Sie Zufriedenheit bei allen Beteiligten und legen den Grundstein für weitere entsprechende Aktivitäten .

 

Nach dem der Ideenwettbewerb abgeschlossen ist beginnt für Sie und Ihr Unternehmen die eigentlich Arbeit. Die gefundenen Ideen müssen weiter detailliert und bearbeitet werden. Es bietet sich an, alle Ideen in den internen Ideenmanagementprozess einzuspeisen. So gehen Sie zum einen nicht verloren und zum anderen fördern Sie so weitere die Akzeptanz für die Öffnung des Prozesses. Irgendwann wird es egal sein, ob eine gute Idee von einem eigenen Mitarbeiter, einem Kunden oder einem Lieferanten kommt. Hauptsache es ist eine gute Idee mit viel Potenzial.

Sie sehen, hinter der Durchführung von Ideenwettbewerben steckt eine Menge Arbeit, die sich jedoch lohnt, wenn der Wettbewerb durchdacht und gut positioniert ist. Sie werden mit einer Fülle an neuen Ideen, Gedankengängen und Aspekten belohnt. Machen Sie sich noch heute daran über die Öffnung Ihres Innovationsprozesses nachzudenken. Open Innovation lohnt sich!

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Are you fired up? Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht, was Ihre Mitarbeiter antreibt?

 

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Kreativitätsmethoden (3) – Die sechs Denkhüte von de Bono Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Sie haben keine Lust auf Ideating, oder kommen damit nicht weiter? Dann möchte ich Ihnen eine weitere Kreativitätsmethode vorstellen: Die sechs Denkhüte von de Bono. Die Methode der sechs Denkhüte ist vielen Personen bekannt, wird jedoch in der Praxis nur sehr selten angewandt. Dies liegt aus meiner Sicht zum einen am etwas größeren Zeitaufwand, zum anderen aber auch an gewissen Bedenken gegenüber der spielerischen Herangehensweise von de Bono.

Roter HutDie „sechs Denkhüte von de Bono" zählt zu den sogenannten Kombinationsmethoden. Hier wird eine vorgeschriebene, analytische Vorgehensweise verknüpft mit kreativen Elementen.

Für die Durchführung eines Kreativitätsworkshops mit der Methode der sechs Denkhüte werden sechs Personen (oder ein Vielfaches davon, also 12 oder 18) und ein Moderator benötigt. Sie brauchen zusätzlich sechs Hüte in den Farben Weiß, Rot, Schwarz, Gelb, Grün und Blau. Alternativ gehen auch Armbinden, o.ä. Eine gute Idee ist es, die Denkhüte von den Teilnehmern zu Beginn mit buntem Papier selbst falten zu lassen. Der Workshop dauert in der Regel 2-3 Stunden. Das Ganze läuft immer nach dem folgenden Prozess ab:

  • Erläuterung der Bedeutung der sechs Denkhüte; es ist zu empfehlen, dies auch dann zu machen, wenn die Gruppe bereits Erfahrung mit der Methode hat. Hängen Sie am Besten zusätzlich im Raum ein großes Plakat mit der Bedeutungserklärung auf, so dass die Teilnehmer während der gesamten Zeit erneut nachschauen können.
  • Vorstellung des Themas oder der Problemstellung; die Methode ist ideal geeignet um verschiedene Optionen zu Bewerten und genauer zu analysieren.
  • Verteilen der Hüte; sollten mehr als 6 Teilnehmer dabei sein, werden Gruppen gebildet.
  • Sammeln von Ideen, Gedanken und Argumenten entsprechen der Farbe der Hüte. Dies geschieht in der normalerweise auf einzelne Moderationskarten (Beachten Sie: nur ein Gedanke pro Karte!).
  • Weitergabe der Hüte; es empfiehlt sich, vorher zu vereinbaren wie die Hüte weitergegeben werden. Sie dürfen gerne auch mischen. Stellen Sie nur sicher, dass am Ende jeder Teilnehmer jeden Denkhut einmal hatte.
  • Sammeln und Bewerten aller Gedanken und Ideen; am besten eignet sich hierzu eine Pinwand. Da die Ideen erst zum Ende zusammengeführt werden, kann man anhand der Häufigkeit der Argumente eine Gewichtung ableiten. Sie können nun die einzelnen Aspekte diskutieren und eine Entscheidung herbeiführen.

Was bedeuten nun die verschiedenen Farben der Hüte um warum soll diese Methode besonders geeignet sein, Themen komplett zu beleuchten und zu bewerten? Hinter jeder Hutfarbe steht eine bestimmte Weise zu denken, die ich Ihnen nun im Folgenden vorstellen möchte:

  • Weiß steht für analytisches Denken und Neutralität. Personen, die den weißen Denkhut aufhaben sammeln Fakten und Informationen, bewerten diese aber nicht. Es wird keine eigene Meinung geäußert
  •  Rot steht für subjektives Denken. Hier darf sehr emotional gedacht und eigene Gefühle und Meinungen geäußert werden. Und zwar sowohl positive als auch negative Gefühle.
  • Schwarz steht für kritisches Denken. Seien Sie kritisch, sehen Sie mögliches Risiken, Probleme und negative Aspekte. Es geht nicht darum möglichst viele abseitige Zweifel zu sammeln, sondern ein Thema auch von seiner negativen Seite zu betrachten.
  • Gelb steht für optimistisches Denken. Die Träger des gelben Denkhutes tragen alle positiven Aspekte und Chancen eines Themas zusammen. Auch hier gilt: blinder Optimismus ist nicht angesagt, sondern einfach eine positive und optimistische Sicht auf das Thema.
  • Grün steht für assoziatives Denken. Beim grünen Denkhut heißt es, neue Ideen und Aspekte zu generieren, Alternativen zu entwickeln. Der Kreativität ist keine Grenze gesetzt.
  • Blau steht für Ordnung und Struktur. Hier ist die Aufgabe das Thema zu strukturieren, in Bereiche zu unterteilen, etc.

Nach der Durchführung von Ideenworkshops mit der Methode der sechs Denkhüte von de Bono haben Sie ein bestimmtes Thema umfassend von allen Seiten beleuchtet und haben nun die Möglichkeit eine sehr fundierte Entscheidung zu treffen. Zugegeben, diese Methode ist etwas zeitaufwändig, sie lohnt sich jedoch gerade für erfolgversprechende Ideen. Hier ist es gut investierte Zeit.

Seien Sie mutig, setzen Sie sich den Hut auf und probieren Sie es aus.

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Unser neuer Kooperationspartner: Brainfloor.com Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Ich mLogo Brainfloor.comöchte Ihnen in den kommenden Wochen in einer kleinen Serie unsere Kooperationspartner vorstellen. Beginnen werde ich mit unserem jüngsten Partner: Brainfloor.com

 

Brainfloor.com ist ein Ideen-Portal aus Österreich, gegründet von Reinhard Karner jun. und Marcus Bertholt. Die Idee die dainter steckt ist mit wenigen Worten erklärt:

Brainfloor.com bringt Personen und Unternehmen die neue Ideen suchen (BrainUser) mit solchen zusammen, die gute Ideen haben und besonders kreativ sind (BrainWorker). Hierzu werden auf der Plattform sogenannte Ideen Lounges zur Verfügung gestellt.

Die BrainUser profitieren von einer Vielzahl an der Ideengebern, die auf der Plattform registriert sind und die sich im Netzwerk der beiden Firmengründer befinden.  Derzeit verfügt die Plattform über mehr als 2.000 registrierte Benutzer. Über Ihr Netzwerk haben die beiden Gründer nach eigenen Angaben Zugriff auf mehr als 2 Millionen Kontakte im deutschsprachigen Raum. Dies wird über zahlreiche Kooperationen mit NPOs, Medien und Partnerunternehmen realisiert.

Als BrainUser haben Sie die Möglichkeit bei Brainfloor.com ihre Kreativität auszuleben. Jede gut bewertete Idee wird belohnt und wenn Sie sogar die beste Idee (BestBrain) geliefert haben winkt eine Extra-Prämie. Die genauen Modalitäten werde in der jeweiligen Ideen Lounge beschrieben.

Zusätzlich  zum Ideenportal gibt es den Brainfloor.com-Blog und eine Vielzahl an weiteren Informationen zum Thema Open Innovation.

Aus meiner Sicht ist Brainfloor.com ein gutes Beispiel, wie Open Innovation umgesetzt werden kann und aus diesem Grund freuen wir uns auf eine erfolgreiche Partnerschaft. Ich würde mich freuen, wenn auch Sie sich bei Brainfloor.com registrieren und als BrainUser oder BrainWorker auftreten.

 

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Ideating Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Wie finden Sie in Ihrem Unternehmen neue Ideen?

 

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Ergebnisse und Gewinner des Bauerfeind-Ideenwettbewerbs stehen fest Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Der von uns vorgestellte Ideenwettbewerb "Meine Füße bei der Arbeit" der Firma Bauerfeind ist abgeschlossen und die Gewinner stehen fest.

Mehr als 70 kreative Lösungen und Ideen, die dann durch eine Expertenjury bewertet wurden, konnten durch den Wettbewerb generiert werden. Nun stehen die Gewinner fest:

1. Platz (1.000,-): "Waschbare Einlagen"

Gegen Fußgeruch wird eine ablösbare und waschbare Auflage für die Einlagen verwendet. Dies beeinträchtigt nicht die Funktionalität der Einlage und sorgt für mehr Wohlgefühl

2. Platz (500,-): "Warme Füsse"

Ein wärmendes Gelpad, eventuell integriert in eine Einlage, hilft gegen kalte Füsse, vor allem im Winter.

3. Platz (250,-): "TRIactive Einlage mit Logo-Bezug"

Eine Einlagendeckschicht nimmt den abgesonderten Fußschweiß auf und verhindert somit die Einwirkung des Schweißes auf die verklebten Stellen der Einlage. Das steigert die Haltbarkeit der Einlagen. Zwei schöne Nebeneffekte: ein angenehmeres Mikroklima für den Fuß entsteht und das Design und Bauerfeind-Logo ist gut in Sicht gesetzt.

Ingesamt wurden die 10 besten Ideen prämiert. Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb finden Sie hier.

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Stop Talking - Start Doing Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Wäre das nicht ein gutes Motto für diese Woche?!

 

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Veranstaltungen zum Innovationsmanagement Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Ich habe in den letzten Wochen begonnen im Forum bei OpenInnovators.de Veranstaltungen zum Thema Innovationsmanagement und Open Innovation zu sammeln und kurz zu beschrieben.

Sie finden im Forum jetzt insgesamt ca. 7 aktuelle Veranstaltungen. Vom Innovationstag Thüringen bis zum Swiss Innovation Forum sind eine Vielzahl unterschiedlicher Kongresse und Seminare beschrieben.

Damit diese Liste weiter wächst und aktuell bleibt sind wir auf Sie und Ihre Mithilfe angewiesen.

Sie kennen einen Kongress, oder veranstalten selbst einen? Dann tragen Sie ihn im Forum doch einfach ein.

Sie waren auf einem der aufgelisteten Veranstaltungen. Dann berichten Sie doch einfach kurz darüber. Hat es sich gelohnt? Wie waren die Referenten?

Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen.

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Zwischenbericht vom netSTART Award 2009 Email Drucken

Verfasst von Jörg Walter, Kategorien: Ideen & Kreativität

Es gehört zu einer guten Gewohnheit, die Ideenwettbewerbe, die wir auf OpenInnovators.de vorstellen und in unsere Auflistung aufnehmen auch zu verfolgen und über Zwischenergebnisse und Entscheidungen zu informieren.

Beim netSTART Award 2009 ist die Bewerbungsphase abgelaufen und mit 77 Anmeldungen eine Beteiligung erzielt worden, die über den Erwartungen liegt. „Das positive Feedback zu unserem netSTART-Award zeigt, dass unser Ansatz eines Ideenwettbewerbs von der Gründerszene sehr gut angenommen wird", sagt Prof. Dr. Tobias Kollmann von der Universität Duisburg-Essen, Initiator des netSTART-Awards.

Im nächsten Schritt werden nun bis zum 10. Oktober die eingereichten Ideen bewertet. Die 10 Finalteilnehmer kämpfen dann auf einer gemeinsamen Veranstaltung um Preise im Wert von bis zu 20.000,-

Ich werde natürlich über den weiteren Verlauf und die Gewinner hier im Blog berichten. Weitere spannende Ideenwettbewerbe finden Sie hier.

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Aktuelle und kommende Veranstaltungen

Aktuelle Ideenwettbewerbe

  • Stadt, Land, mobil - Müssen wir wohnen, wo wir mobil sind, oder können wir mobil sein, wo wir wohnen?
    Wie kann die Digitalisierung unsere Mobilität zukünftig verbessern – in der Stadt wie auf dem Land? – Visionen und Impulse zu dieser Frage können alle Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 21. November über das Ideenportal des Deutschen Mobilitätspreises einreichen.…
  • Die Ideenplattform der S-Bahn Mitteldeutschland
    MITGESTALTEN statt nur mitfahren – S-Bahn Mitteldeutschland und Innolytics starten OpenInnovation Plattform Mit wachsender Bevölkerungszahl in der Metropolregion Mitteldeutschland steigt auch die Nachfrage nach den Angeboten des Regionalverkehrs. Doch wie können diese Angebote wirklich kundennah gestaltet werden? Welche Bedürfnisse haben…