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Open Innovation Blog

Oscar, das erste "Open Source Car" - zweiter Anlauf für´s Projekt Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

OScar ist die Abkürzung für Open Source Car und soll das erste Automobil sein, das komplett im Internet entwickelt wird. Wie es wohl auch nicht anders sein könnte, kommt der Initiator dieses Projektes, Markus Merz, aus Deutschland, besser gesagt aus Bayern. Hier sind derzeit zwei der erfolgreichsten Automobilhersteller, Audi und BMW, ansässig. Ein gutes Omen, oder?

Die Aufgabe ist sehr “sportlich”! Bis jetzt gibt es so gut wie keine Erfahrung mit der Entwicklung von Open-Source-Hardware. Und dann wagt man sich gleich an ein so großes und komplexes Produkt, wie einem Auto. So ist auch der erste Anlauf von Oscar zur Jahrtausendwende im “Sande” verlaufen und wurde 2001 eingestellt.

Höhepunkt war der Januar 2001 mit fast einer halben Million Zugriffen auf www.theoscarproject.org. An führender Stelle die Automobilhersteller mit knapp 12.000 Besuchen von bmw.de und 6.500 von daimler-benz.com. Das Projekt wurde also auch von den Professionells beäugt und evtl. wurden auch gute Ideen adaptiert.

Aufgrund der gesammelten Erfahrungen und neuer Tools ist man jetzt zuversichtlich, im zweiten Anlauf mehr als eine Designstudie zu generieren. Zwei große Plattformen werden die Säulen des Projekts sein: eine Kommunikationsplattform und eine Entwicklungsplattform. Im ersten Schritt wurde die Kommunikationsplattform eingerichtet, die Entwicklungsplattform soll im April 2006 gelauncht werden. Auch hier gibt es schon eine wichtige Hürde, nämlich das Arbeitsrecht. So dürfen führende Ingenieure von Automobilherstellern nicht bei Entwicklungen anderer Anbieter mithelfen.

Eine wichtige Vorarbeit in Form von Vorgaben hinsichtlich Antriebsform (Elektroantrieb mit Radnabenmotoren) und anderen Eigenschaften (einfaches, multifunktionales Design; einfache, stabile Technik; einfach zu warten; einfach zu produzieren; 145 km/h Spitzengeschwindigkeit, Reichweite 500 Kilometer, vier Türen, vier Meter lang, nicht schwerer als 1000 Kilogramm) wurde gemacht. Das ist wichtig, um eine zielführende Arbeit zu gewährleisten.

Was am Computer heute alles möglich ist, zeigt ein Konzeptauto, das Magna Steyr eigenständig entwickelt und auf der letzten IAA in Frankfurt gezeigt hat. Der Mila wurde komplett virtuell und in nur sechs Monaten entwickelt. Ob OScar auch so erfolgreich sein wird, darf in Frage gestellt werden, aber viele wichtige Impulse kann es auf jeden Fall setzen.

Mehr interessante Infos zum Projekt unter M.I.T.-Technology Review

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Primer on "open innovation:" Principles and practice Email Drucken

Verfasst von OpenInnovators, Kategorien: Open Innovation

Primer on "open innovation:" Principles and practice

In einem ausführlichen wissenschaftsbasierten Artikel gibt Michael Doherty einen Überblick zum Prinzip und zu den Modellen von "open" und "collaborative" Innovation. Desweiteren gibt er Anregungen zur bestmöglichen Implementierung derer. Er erklärt unter anderem: "First it was phase-gates, then portfolio management. Now "open" models of innovation are the next major wave in helping companies to take innovation and Product Development to the next level."

Gelesen bei pdma.org.

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Procter & Gamble's New Innovation Model Email Drucken

Verfasst von OpenInnovators, Kategorien: Open Innovation

Procter & Gamble's New Innovation Model

Ein Artikel von Larry Hurston & Nabil Sakkab. Aus dem Artikel: Procter & Gamble has operated one of the greatest research and development operations in corporate history. But as the company grew to a $70 billion enterprise, the global innovation model it devised in the 1980s was not up to the task. CEO A. G. Lafley decided to broaden the horizon by looking at external sources for innovation. P&G's new strategy, connect and develop, uses technology and networks to seek out new ideas for future products. "Connect and develop will become the dominant innovation model in the twenty-first century," according to the authors, both P&G executives. "For most companies, the alternative invent-it-ourselves model is a sure path to diminishing returns."

Den ganzen Artikel hier lesen.

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Threadless für Elektronikartikel Email Drucken

Verfasst von OpenInnovators, Kategorien: Mass Customization

Crowdspirit - ein innovatives Geschäftsmodell zur effektiven Produktentwicklung und -einführung. Das französisch-schottische Joint Venture hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt eine Plattform für Entwickler, Finanziers und Kunden zu entwickeln, die von der Produktidee bis zur Marktreife alle Phasen des Product Life Cycle enthält und optimiert.

Auch die Verteilung der Einnahmen ist geregelt: 10% für den Ideengeber, 20% für Angestellte und freie Mitarbeiter, 35% für das Management, das für die Vermarktung der Produkte verantwortlich ist und 35% Mark-up für Vertriebspartner. Die Anmeldung ist kostenlos. Zunächst hat sich das Projekt selbst auferlegt, nur Kleinelektronikprodukte in Angriff zu nehmen.

Inwiefern sich diese Plattform tatsächlich für erfolgreiche Produktentwicklung eignet wird sich mit den ersten Projekten zeigen. Der Ansatz, Kunden in allen Phasen der Produktentwicklung zu beteiligen ist auf alle Fälle erstrebenswert und dürfte dem ein oder anderen Marketing-Idealisten ein paar (Freuden-)Tränen in die Augen treiben.


Das Geschäftsmodell von Crowdspirit



  • Ideengeber: reicht eigene Ideen ein bzw. löst Probleme von anderen Mitwirkenden
  • Mitwirkende: nennen Herausforderungen und stimmen ab
  • Investoren: können sich an Finanzierung der Produktherstellung beteiligen
  • Tester: können die Prototypen testen und Feedback geben sowie Verbesserungsvorschläge machen
  • Botschafter: machen die Produkte bei Verkäufern und Dritten bekannt
  • Unterstützer: helfen bei Erstellung der Bedienungsanleitung, etc.

Jetzt zu Beginn kommt es darauf an, dass möglichst viele Personen in den einzelnen, oben beschriebenen Funktionen mitmachen. Zudem werden alle die ersten tatsächlich produzierten Produkte kritisch beäugen und prüfen, ob sie wirklich wettbewerbsfähig sind. Für alle Beteiligten ist es natürlich spannend, in den gesamten Erstellungsprozess eines neuen Projektes involviert zu werden.

Wie es sich gehört, betreiben die Macher flankierend zum Projekt, das sich noch in der Betaphase befindet, einen Blog. Im ersten Beitrag wurden alle Crowdsourcing-Projekte aufgelistet, die den Machern von CrowSpirit bekannt sind. Mal schauen, ob der Blog zur wertvollen Fundquelle rund um das Thema Crowdsourcing sein wird.

Quelle: marketing24.blogspot.com, http://www.best-practice-business.de/blog/

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Creating Breakthrough Innovations at 3M Email Drucken

Verfasst von OpenInnovators, Kategorien: Open Innovation

Creating Breakthrough Innovations at 3M

Although companies say they want breakthrough products, most are far more adept at making incremental improvements to existing lines. Several divisions at 3M are overcoming the bias toward incrementalism by using a process that systematizes the development of breakthroughs.

Autoren: Eric von Hippel, Stefan Thomke and Mary Sonnack
Quelle: http://www.leaduser.com/documents/3M_Breakthrough_Article.html ; 23.01.2007

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Innovation Leaders Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Bei unserer jüngsten Suche in den Weiten des Internets wurden wir auf eine Studie aufmerksam, welche branchenübergreifend die großen Innovationsführer der Gegenwart nennt.

Durchgeführt wurde die Studie von Innovaro. Basis der jährlich durchgeführten Untersuchung ist die Innovationsleistung von 1000 Unternehmen aus über 20 Bereichen. Im Ergebnis der Studie werden

  • das individuelle Unternehmensprofil
  • eine Innovation-Scorecard, gespickt mit Schlüsseldaten
  • ein Überblick zum jeweiligen Wirtschaftsbereich
  • und die Innovationstreiber

des jeweiligen Innovationsführers vorgestellt.

Zu den Innovationsführern der Gegenwart gehören gemäß Innovaro u.a. Adidas, BP, Canon, Apple, Google, H&M, IKEA, Novartis. Mehr zur Studie und den einzelnen Innovationsführern hier.

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Lassen Sie Ihre Kunden ran! Email Drucken

Verfasst von OpenInnovators, Kategorien: Open Innovation

Auf der Seite von Manager-Magazin berichtet Susanne Schulz über Open-Innovation. Basis der Darstellung ist ein Interview mit Eric von Hippel.

Von Hippel im Interview: "Ich untersuche, wie die Entwicklung neuer Produkte und Dienste demokratisiert wird. Die Nutzer dieser Produkte und Dienste treiben Innovationen selbst immer mehr voran. Wir wissen inzwischen, dass eigentlich die Nutzer der Ursprung vieler Produktinnovationen sind...." Der Artikel und weitere Texte hier

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Warum neun von zehn Ideen scheitern Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Warum neun von zehn Innovationen scheitern
Studie untersuchte, welche Faktoren über Erfolg und Misserfolg entscheiden

   

Das "Jahr der Innovation" ist noch allgegenwärtig, die Innovationseuphorie in Deutschland ungebrochen - dennoch bescheinigen Innovationsforscher in einer aktuellen Studie den Unternehmen hierzulande eklatante Schwächen bei der Umsetzung von Neuproduktideen. Nur jedes sechzehnte der offiziell eingeleiteten Innovationsprojekte wird deshalb zu einem Markterfolg.

Das Institut für angewandte Innovationsforschung an der Ruhr-Universität Bochum hat in einer aktuellen Studie Innovationsexperten aus 1.200 deutschen Unternehmen des produzierenden Gewerbes zu den Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren bei der Neuproduktentwicklung befragt. Die Forscher fanden heraus, dass viele Unternehmen immer noch einen Großteil ihrer Innovationsressourcen in Projekte stecken, die nie zur Marktreife gelangen oder sich bald nach ihrer Einführung als Flop erweisen. Gleichzeitig haben es die echten "Big Ideas" oft schwer, nicht schon in frühen Entwicklungsstadien im Keim erstickt zu werden.

Zwar gelten die deutschen Unternehmen als "Ideen-Weltmeister" und rangieren in der Rangliste der Patentanmeldungen nach wie vor international in der Spitzen-gruppe, doch zeichnet man das Schicksal der zahlreichen Innovationsideen nach, ergibt sich ein ernüchterndes Bild: Nur etwa 13 Prozent aller Neuproduktvorschläge erreichen das Stadium der Markteinführung und von den neu am Markt lancierten Produkten können wiederum nur rund 50 Prozent die in sie gesetzten Erwartungen zumindest in Teilen erfüllen. Von den "offiziell" vorangetriebenen Ideen wird nur rund jede sechzehnte ein kommerzieller Erfolg (6 Prozent).

Vielversprechendste Ideen nicht erkannt
Etwa die Hälfte der befragten Unternehmen bestätigt dabei, dass die eigentlichen "Big Ideas", das heißt Ideen, die sich später als außergewöhnlich erfolgreiche Innovationen herausstellen, häufig nicht erkannt oder fälschlicherweise aussortiert werden. Knappe Ressourcen und Kapazitäten werden in wenig aussichtsreichen Entwicklungsvorhaben verschwendet, sie stehen für wirklich zukunftsträchtige Innovationsprojekte nicht mehr zur Verfügung und blockieren die Unternehmensentwicklung.

Die Autoren der Studie bescheinigen den Unternehmen gravierende Schwächen bei der Beurteilung ihrer Innovationsideen. Während die inkrementellen Innovationsvorhaben im Betrieblichen Vorschlagswesen bürokratisch administriert werden, fehlen für Innovationen mit höherem Neuigkeitsgrad oft schon Anlaufstellen, sind die Zuständigkeiten ungeklärt etc. Die Innovatoren sind vielfach auf sich allein gestellt und wegen fehlender Unterstützung überfordert und frustriert.

Zu wenig Zeit für kreative Ideen
53 Prozent der Befragten beklagen, dass den Entscheidungsträgern die Zeit fehlt, sich überhaupt mit den kreativen Ideen der Mitarbeiter auseinanderzusetzen. Rund 60 Prozent sehen Defizite bei der Informationsgewinnung und Marktaufklärung, und von 42 Prozent wird beanstandet, dass die Chancen einer Innovation eher unter-, die Risiken aber tendenziell überbewertet werden. In Summe hat die Abschätzung der Erfolgsaussichten von Neuproduktideen in einem Großteil der Unternehmen allenfalls Stückwerkcharakter.

Auf Basis der Studienergebnisse hat das Institut für angewandte Innovationsforschung den Rahmen für ein Bewertungssystem entwickelt, das die innovativen Kräfte dabei unterstützt, Fehler bei der Beurteilung der Erfolgsaussichten von Innovationsideen zu vermeiden und die begrenzten Mittel für Neuerungen auf zukunftsträchtige Vorhaben zu konzentrieren. Rund um einen dreistufig aufgebauten Innovationstest werden von den Innovationsforschern praktische Erfahrungen zur Gewinnung erfolgskritischer Informationen sowie zur Gestaltung innovationsfördernder Rahmenbedingungen und Entscheidungsmechanismen vorgestellt.

Prof. Dr. Friedrich Kerka, Geschäftsführer des IAI: "Innovationen werden heute zwar allseits gefordert, doch wenn sich Mitarbeiter engagieren und neue Ideen entwickeln, wird bei einem Großteil der Unternehmen sichtbar, dass sie auf die Aufgaben der Bewertung von Innovationsideen nur unzureichend vorbereitet sind. Die Unternehmen verschwenden so oftmals nicht nur viel Zeit und Geld, sondern setzen die Motivation ihrer innovativen Kräfte aufs Spiel."

 

gelesen bei best-practice und geoscience

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Wenn der Kunde zum Entwickler wird Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Wohl kein Unternehmen in Deutschland und darüber hinaus würde sich gerne mangelnde Kundenorientierung vorwerfen lassen. Auf der Geschäftsagenda wird der Orientierung an Bedürfnissen und Wünschen der Kunden zumindest mit Worthülsen breiter Raum eingeräumt. Die Wirklichkeit aber sieht erheblich anders aus, wie unter anderem Zukunftsforscher Matthias Horx weiß. Für ihn orientieren sich Produktneuheiten in den wenigsten Fällen tatsächlich am Verbraucher: „Viele Innovationen werden nicht aus der Kenntnis von Kundenbedürfnissen oder einem echten Kreativitätsprozess heraus entwickelt, sondern nur, um mehr Regalfläche zu belegen oder bei einem oberflächlichen Trend auch noch dabei zu sein. Dabei kommt dann Wellness-Wurst heraus oder Zahncreme mit grünem Tee“, erklärt er gegenüber der Zeitschrift Absatzwirtschaft. Neue Produkte und Innovationen seien in der Regel „nur verquirlte Diversifikationen des Vorhandenen oder Scheininnovationen.“ Das wusste schon der österreichische Ökonom Josef A. Schumpeter. „Die allermeisten Erneuerungen, die wir früher oder später überrascht oder erstaunt als solche begreifen, existieren längst. Nur ein kleiner Bruchteil ist wirklich neu. Das Allermeiste ist eine Rekombination aus vorhandenen Ideen und Produkten."

Um die Ergebnisse gewaltiger Marktforschungs- und Marketingmühlen zu verfeinern, setzen mittlerweile viele Firmen auf den Kunden als so genannten Co-Innovator. „Immer mehr Firmen verlassen sich bei der Suche nach Neuerungen nicht auf die eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, sondern zapfen zugleich die Schöpfungskraft der Kundschaft an“, berichtete Constantin Gillies in der Financial Times Deutschland.

Beim Markenartikler Procter und Gamble etwa gehen demnach bereits zehn Prozent aller Neuprodukte auf externe Ideen, die so genannte Open Innovation, zurück. Zwar sei nicht jeder Kunde auch ein geborener Erfinder, aber Prognosen der britischen Economist Intelligence Unit bestätigen, dass die wichtigsten Veränderungen in der Geschäftswelt künftig von der Schnittstelle zum Kunden ausgehen werden. Auch Horx hält ein Plädoyer dafür, „einen etwas „wehmütigen" Abschied von der aufgedrehten und künstlichen Sprache des Marketing zu versuchen und sich wieder dem Wesentlichen der Welt zuzuwenden, nämlich dem Menschen, seinen Bedürfnissen, auch seinen Aversionen und seinen unerlösten Bedürfnissen.“
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Open Innovation! Schaffensfreude von Industrie und Forschung ankurbeln Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Im Streit um die Softwarepatente gibt es eine überraschende Wendung: Sieben amerikanische Hochschulen haben sich mit den vier großen Technik-Giganten IBM, Intel, Hewlett-Packard, Cisco und der Ewing Marion Kauffman Foundation im Namen von Open Innovation zusammengetan. Mit ihren „Open Collaboration Principles“ haben sie allgemeingültige Richtlinien erstellt, die die gemeinschaftliche Entwicklung von Freier Software massiv beschleunigen sollen.

Die üblichen Einschränkungen von Urheber- und Patentrecht sollen dabei zugunsten der „kollaborativen Innovation“ vernachlässigt werden: „Freie Software und Offene Standards, die zusammen von Universitäten, der Regierung und der Industrie entwickelt werden, können dafür eine mächtige Plattform schaffen“, erklärt John E. Kelly III, IBM-Vizepräsident für „Technology & Intellectual Property“ bei der Kauffman Foundation.

Unter dem so genannten „Free Public Commons“-Modell (im PDF-Format) soll das aus der Zusammenarbeit entstandene geistige Eigentum frei für die kommerzielle wie für die akademische Verwendung verfügbar sein. Die normalerweise rechtlich geschützten Entwicklungen sollen ausschließlich in Open-Source-Projekten zum Einsatz kommen, bei Standards eingesetzt werden oder die Interoperabilität von Programmen vereinfachen. Zweitens stimmen die Beteiligten einem Set an Richtlinien zu, das sich an die Rechte der Teilnehmer wie an die der Öffentlichkeit wendet. „Diese Prinzipien gründen auf einer ausgewogenen Herangehensweise an IP [Intellectual Property] Management und sind gedacht, zusätzlich verbundene Unternehmen wie universitäre Forschungsprojekte anzuregen“, sagt Kelly III weiter.

Besagte Prinzipien gehen auf einen Kongress „University and Industry Innovation Summit“ an der Georgetown University in Washington, DC, im August zurück. Dort beschäftigte man sich mit den bestehenden Hindernissen im Zusammenhang mit geistigem Eigentum.
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Innocentive kooperiert mit Rockefeller Foundation Email Drucken

Verfasst von OpenInnovators, Kategorien: Kooperation & Netzwerke

Die Ideenbörse  Innocentive (vgl. Menüpunkt Fallstudien), eine von Eli Lilly gegründete Plattform, um das know how der “Wissenschaftselite” für alle Unternehmen weltweit anzuzapfen, bietet nun auch eine non-profit area.


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Kunden entwickeln individuelle Reiseangebote Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Wer weiß besser als der Kunde, was er will? Warum nicht gemeinsam eine Reise erstellen, statt die Tourismuskonzerne zentralisiert planen zu lassen? Nach diesem Open-Source-Marketing-Ansatz bietet der belgische Reiseanbieter Wasteels unter der Marke "Club-Tours" Reisen an, die von Privatpersonen (Non-Professionals) zusammengestellt werden.

Dahinter steht die Idee, dass immer mehr Reisende ein besonderes, genau auf sie abgestimmtes Angebot suchen, was man sonst nirgends finden kann. Wer soll besser wissen, als die Zielgruppen selber, was sie wollen. So entwickeln z.B. Senioren, Singles oder Kunstliebhaber Touren für sich und ihre “Seelenverwandten”. Wenn das speziell konzipierte Reisepaket an Kunden verkauft wird, erhält der “Reisegestalter” eine Prämie.

Dieses Konzept kann man jetzt weiterentwickeln. Wie erfolgreich wäre z.B. eine Reise, die von einem bekannten Schauspieler, Musiker, Sportler oder Medienstar entwickelt worden wäre. Bald gibt es dann sicherlich auch die erste Reisetour eines bekannten Bloggers. Der Vorteil läge daran, dass diese Zielgruppen viele Fans haben, die das Angebot ihres “Stars” sicherlich liebend gerne annehmen würden.

Und ganz nebenbei könnte sich diese Aktion als ideale “Nachwuchsschmiede” erweisen. Wenn z.B. ein arbeitsloser Reisemanager ein glückliches Händchen beweisen würde und Reisepakete entwickeln würde, die sich als Topseller herausstellen würden, wäre ein neuer Job sicher und der Arbeitgeber hat sich die Leistung vorher lange genug unverbindlich anschauen können.

Gelesen bei springwise.com und trendwatching.com, wobei insbesondere trendwatching.com einen überaus interessanten Artikel zu "Customer Made" bereithält.

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Outside Innovation (Customer Driven Innovation) Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Wenn man vielen Zukunftsexperten glauben mag, kann es sich kein innovatives Unternehmen in der Zukunft mehr leisten, Kunden nicht in den Entwicklungsprozess neuer Produkte und Prozesse einzubinden.

In ihrem Outside-Innovation-Blog bringt es Petty Seybold auf den Punkt: “you don’t win by having the smartest engineers and scientists; you win by having the smartest customers!”. Besser könnte man den wichtigsten Erfolgsfaktor für die sog. “Customer Driven” Innovation wohl nicht erklären.

Wenn man etwas länger über o.g. Ausspruch nachdenkt, dann kommt man zu folgender Schlussfolgerung. Früher waren Personalvermittler und Head Hunter wesentlich dafür verantwortlich, die richtigen Mitarbeiter für die Entwicklungsabteilungen der innovativen Firmen zu finden. In Zukunft wird es wohl Kundenvermittler geben, die die so begehrten Lead Customer ausfindig machen, hegen und pflegen. Ein ganz neuer Berufszweig könnte sich dadurch entwickeln.

Was wird sich noch alles in einer Welt ändern, in der die Kunden Neuentwicklungen vorantreiben. Petty Seybold hat die nachstehende Übersichtstabelle erstellt, in der wichtige Unterschiede der “alten” und “neuen” Innovationswelt aufgelistet wurden.



Zudem listet Petty Seybold in ihrem Blog wichtige Erfolgsfaktoren für Customer Driven Innovation auf.

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Warum Innovationen in Großunternehmen scheitern? Email Drucken

Verfasst von OpenInnovators, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Entsprechend einer 30seitigen Studie von Boston Consulting (BCG)  “Innovation 2006”, zu welcher  1.070 Manager in 63 Ländern in allen bedeutenden Branchen befragt wurden gibt es eindeutige Gründe für das Scheitern von Innovationen in Großunternehmen.

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Open Innovation - Probleme und Herausforderungen Email Drucken

Verfasst von , Kategorien: Open Innovation

Immer mehr deutsche Unternehmen entdecken die Potenziale von Online-Ideenbörsen, wie z.B. Innocentive. In den vdi-nachrichten hat Frank Piller jetzt einen Artikel über Open Innovation veröffentlicht. Neben einigen Anwendungsbeispielen beschreibt er auch die Probleme bzw. Herausforderungen, Know-how vereinzelt von außen einzukaufen:
  1. Mitarbeiter in der Entwicklung sehen es häufig als Schwäche an, wenn sie ein Problem nicht lösen können. Deshalb müssen Anreize im Unternehmen geschaffen werden, um Hilfe von außen zu holen.
  2. Entwicklungsmanager eines Open Innovation Projektes brauchen nicht nur technisches Verständnis sondern auch Interaktionskompetenz.
  3. Unternehmen haben häufig die Befürchtung, Betriebsgeheimnisse zu verraten, wenn nicht gelöste technische Probleme offen ausgeschrieben werden.
  4. Häufig steht das Patentrecht einer Open Innovation Lösung im Wege, weil viele Unternehmen ihre Patente noch als heiligen Gral ansehen und selten bereit sind, schnelle und günstige Lizenzvereinbarungen zu treffen.
den ganzen Artikel unter: vdi-nachrichten.de

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Aktuelle Ideenwettbewerbe

  • Stadt, Land, mobil - Müssen wir wohnen, wo wir mobil sind, oder können wir mobil sein, wo wir wohnen?
    Wie kann die Digitalisierung unsere Mobilität zukünftig verbessern – in der Stadt wie auf dem Land? – Visionen und Impulse zu dieser Frage können alle Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 21. November über das Ideenportal des Deutschen Mobilitätspreises einreichen.…
  • Die Ideenplattform der S-Bahn Mitteldeutschland
    MITGESTALTEN statt nur mitfahren – S-Bahn Mitteldeutschland und Innolytics starten OpenInnovation Plattform Mit wachsender Bevölkerungszahl in der Metropolregion Mitteldeutschland steigt auch die Nachfrage nach den Angeboten des Regionalverkehrs. Doch wie können diese Angebote wirklich kundennah gestaltet werden? Welche Bedürfnisse haben…