Open Innovation Blog

Open Innovation - Erfahrungen Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Open Innovation

Auf maschinenmarkt.de ist ein Artikel zum Thema "Offene Innovationsstrukturen erweitern den Horizont" veröffentlicht. Darin wird von Erfahrungen verschiedener Firmen berichtet.

So zeigt die Umsetzung von Open Innovation bei Merck KGaA, dass es als erstes einer klaren Strategie mit definierten Feldern bedarf, um externe Partner erfolgreich in den eigenen Innovationsprozess einzubinden.
Auch die Erfahrungen der TMG Karlsruhe zeigen, dass viele Unternehmen zwar die Notwendigkeit der Open Innovation erkannt haben, aber die Strukturen hierzu noch aufgebaut werden müssen. Neben der Klärung rechtlicher Fragen bei der Nutzung von externen Ideen, muss auch die Unternehmenskultur an die Offenheit angepasst werden.

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Procter & Gamble (P&G) zeigt, wie Open Innovation erfolgreich umgesetzt werden kann Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Entrepreneurship 2.0

Vor einigen Jahren hat P&G sich das Ziel gesetzt, die Hälfte der Innovationen mit Hilfe externer Partner zu entwickeln. Dieses Ziel ist inzwischen erreicht und in erfolgreiche Produkte wie zum Beispiel Mr. Proper Magic Eraser oder Oral-B Pulsonic umgesetzt. Der Net Present Value (Kapitalwert ) eines Projekts mit hohem Open Innovation-Anteil ist um 70 Prozent höher im Vergleich zu einem internen Projekt. Neue Zielsetzung ist, den jetzigen Beitrag zum weltweiten Konzernumsatz von derzeit etwa jährlich 1 Milliarde auf in Zukunft 3 Milliarden US $ zu steigern.

Mit dem „Connect + Develop" (C+D)-Ansatz richtete der Konzern ein globales Team ein, dessen Aufgabe es u.a. ist, das Einsenden von Vorschlägen anzuregen, geeignete Ideen herauszufiltern, die Ideengeber zu prämieren, Ideen in den internen Prozess einzuleiten. Hierzu hat P&G eine eigene Internetplattform geschaffen, auf der externe Entwickler und Tüftler, Unternehmen, Zulieferer, Universitäten oder Institute ihre Ideen einstellen können  (www.pgconnectdevelop.com).

Im Rahmen der Handelsblatt Konferenz „Open Innovation" am 2. Dezember 2010 wurde die Procter & Gamble Service GmbH (P&G) als „Bester Gesamtkonzern" mit dem Open Innovation Award 2010 ausgezeichnet.
Die Jury bewertete die Verankerung von Open Innovation im Unternehmen sowie den Professionalisierungsgrad der Aktivitäten. Von 200 Unternehmen wurden 14 näher untersucht und von diesen wiederum die besten sechs besucht. Vier Unternehmen, darunter P&G, haben sich hierbei als besonders exzellent in der Umsetzung von Open Innovation erwiesen.

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Welche Technologien wird es 2020 nicht mehr geben? Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Zukunft & Trends

Der Trendforscher Sven Gábor Jánszky stellt in einer Trendanalyse die Ergebnisse einer Umfrage dar, die anlässlich des 9. Zukunftskongress des 2b AHEAD ThinkTanks unter den teilnehmenden Innovationschefs durchgeführt wurde sowie unter den Nutzern der iPhone-App des ThinkTanks.

So sind 89% der Befragten der Meinung, dass es im Jahr 2020 kein analoges Fernsehen und kein Zapping mehr geben wird. An zweiter Stelle werden CD, DVD, Blu-ray & Softwareverkauf in Boxen genannt, gefolgt von Festnetztelefon & Faxgeräten, mechanischen Auto- und Haustürschlüsseln, Buch-Nachschlagewerken u.a.

Welche Auswirkungen dies auf Geschäftsmodelle haben wird, welche Risiken und Chancen entstehen, sind in der Trendanalyse zusammengefasst. Lesen Sie hier die Erbegnisse.

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Handelsblatt-Konferenz "Open Innovation" Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Open Innovation

Heute möchte ich Sie auf eine Konferenz aufmerksam machen, die das Handelsblatt initiiert: "Open Innovation" mit umfassender Studie über Open Innovation in Deutschland am 2. und 3. Dezember in Frankfurt am Main.

In Best Practice-Vorträgen werden die Erfolgsfaktoren für eine gelungene Integration der Open Innovation in die Praxis präsentiert.
Die Konferenz dient damit als Plattform für den Austausch von praxisrelevanten Lösungskonzepten und zeigt darüber hinaus den Status quo in deutschen und internationalen Unternehmen sowie aktuelle Markttrends und „cutting edge"-Modelle zur Ideenfindung und Innovation.

Hochkarätige Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren an zwei Konferenztagen die neuesten Beispiele und Benchmarks, wie Unternehmen Open Innovation in der Praxis erfolgreich einsetzen.

Sie erhalten wertvolle Hinweise und Anleitungen, wie Sie durch neue Ideen Geschäftsprozesse, Produkte und Dienstleistungen optimieren sowie Innovationen generieren können.

Geplant sind u.a. Vorträge von 3M, BASF, GE Global Research, Henkel AG & Co. KGaA, Merck KGaA, OSRAM GmbH, Philips Research, Siemens AG.

Dies verspricht eine spannende und äußerst informative Veranstaltung zu werden.

Weitere Einzelheiten zur Konferenz finden Sie hier.

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Cross Industry Innovation – Brückenbau hilft bei Sportschuhentwicklung Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Ideen & Kreativität

Mit Hilfe von Brückenbauingenieuren hat Nike einen neuen Sportschuh entwickelt.
Wie kam es dazu? Die Herausforderung für Jay Meschter, Director of Innovation bei Nike, bestand darin, einen Laufschuh zu entwickeln, der so leicht und gleichzeitig so stabil wie möglich sein sollte. Inspiration erhielt Meschter in einer völlig anderen Branche - im Brückenbau. Die neue Flywire-Technologie von Nike wurde designed in Anlehnung an die Kabel von Hängebrücken.

Der neue Schuh besteht "aus dünnen Nylon-Fasern, die strategisch auf dem Obermaterial verlaufen und den Fuß stabilisieren, so dass er bei Bewegung weniger hin und her rutscht. Durch diese Methode wird das Gewicht des Schuhs beträchtlich reduziert, da das Material nur dort eingesetzt wird, wo es aus strukturellen Gründen erforderlich ist."

Siehe auch: http://www.nikebiz.com/media/beijing/features/Flywire.html

Wieder ein Beispiel dafür, dass es sich lohnen kann, über den eigenen Tellerrand zu schauen und verfügbares Wissen aus fremden Branchen zu adaptieren.

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Zitat des Fraunhofer-Chef Bullinger: "Firmen müssen sich radikal verändern" Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Entrepreneurship 2.0

Vielen deutschen Unternehmen fehlt die Fantasie und der unbeugsame Siegeswille um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, klagt Fraunhofer-Präsident Hans-Jörg Bullinger.

Im Handelsblatt-Interview verrät er, wie Unternehmen auf dem Weltmarkt innovativer werden können.

Einige interessante Zitate aus dem Interview:

  • Wettbewerbsvorsprünge hängen eben nicht nur von unseren brillanten Erfindungen ab, sondern davon, ob wir überlegene Geschäftsmodelle haben.
  • Der Kunde will heute eine Gesamtlösung mit Zusatznutzen. Mit dem Produkt wird immer mehr Emotion verkauft. Selbst Maschinenbauer beschäftigen heute Designer, die über Farbkonzepte und Formen ihrer Maschinen nachdenken.
  • Zu einer guten Innovationskultur aber gehören Vertrauen, Freiheit und Offenheit.
  • Zu den Erfolgreichen gehört nur, wer Innovation besser managt. Entwicklung und Marketing müssen viel enger zusammenwachsen.
  • Unternehmen müssen generell bereit sein, Wertschöpfungstiefe abzugeben - auch in der Forschung und Entwicklung. Stichwort: Open Innovation.


Das vollständige Interview ist zu lesen unter:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/specials/_b=2589331,_p=755,_t=ftprint,doc_page=0;printpage

 

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Erfolgreiches Crowdsourcing – erste virtuelle PKW-Entwicklung Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Entrepreneurship 2.0

Der US-Autohersteller Local Motors hat erstmals einen PKW durch Crowdsourcing entwickeln lassen. Autofans, Entwickler und Ingenieure arbeiteten in einem virtuellen, offenen Entwicklungsprozess zusammen. Unter den zahlreichen Ideen der Community wurde das Design von Sangho Kim ausgewählt.


Die Zulieferteile für den Rally Fighter, einen geländetauglichen Sportwagen, wurden von außen zugekauft. Kunden können sich von den Design-Ideen der Community inspirieren lassen, um ein Fahrzeug nach persönlichen Wünschen zusammenzustellen.


Neu ist auch die Endmontage: die Kunden können in sogenannten "Micro-Factories" ihr Auto mit Unterstützung der Local Motors Experten selbst zusammenbauen. Der gesamte Prozess dauert zwei Wochen, wobei an sechs Tagen bzw. zwei Wochenenden die Kunden selbst gefordert sind. Voraussichtlich ab Juni kann man den Rally Fighter für ca. 50.000 US-Dollar kaufen.

 

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nachhaltig:innovativ - Das Deutsch-Brasilianische Wissenschaftsjahr Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Entrepreneurship 2.0

"nachhaltig:innovativ" - unter diesem Motto finden im Rahmen des Deutsch-Brasilianischen Jahr der Wissenschaft, Technologie und Innovation 2010/11 zahlreiche Aktivitäten in beiden Ländern statt. Das Ziel ist, neue Impulse zu setzen für die Wirtschafts- und Forschungskooperation beider Länder.

Die Schwerpunkte der deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung, Entwicklung und Technologie liegen bisher in der Ressourcen- und Umweltforschung. Dies soll nun auf andere Innovations- und Technologiethemen ausgeweitet werden. Gleichzeitig sollen auch Unternehmen noch mehr eingebunden werden, um Zukunftsmärkte zu erschließen. 

Weitere Informationen finden Sie beim Bundesministerium für Bildung und Forschung unter http://www.hightech-strategie.de/de/1831.php

 

 

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Mitarbeiter-Tausch: neues Wissen fürs Unternehmen Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Wissen

Eine besondere Art der Kooperation sind der Markenartikler Procter & Gamble und Google eingegangen: Um kostengünstig Wissen auszutauschen haben die Unternehmen Mitarbeiter getauscht.

Ein Team von Procter & Gamble tauschte für einen Monat mit einem Team von Google. Die Teams arbeiteten direkt in Projekten mit, so dass das Wissen auch direkt umgesetzt werden konnte. Das Google-Team kümmerte sich darum, dass die Internet-Werbung für ein Waschmittel interaktiv gestaltet werden kann. Da das Wissen hierzu intern nicht vorhanden war, brachte der Tausch für Procter & Gamble Kosten- und Zeitvorteile.

Mitarbeitertausch kann also neues Anwenderwissen ins Unternehmen bringen, was in Zeiten der Einsparung durchaus eine sinnvolle Ergänzung sein kann.

Dem Thema widmet sich auch die Initiative HR2.0 der Dax und Blue Chip Unternehmen" der Stiftung der Deutschen Wirtschaft für Arbeit und Beschäftigung SWAB.

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Erfolgreiche Innovation - Bestehende Lösungen aus anderen Branchen übernehmen Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler, Kategorien: Innovationsmanagement allgemein

Statt aufwändig neue Technologien selbst zu entwickeln, hilft Open Innovation teure und langwierige Eigenentwicklungen zu vermeiden und bringt neue Ideen ins Unternehmen.

Erfolgreiche Umsetzung einer branchenfremden Lösung gelang dem Aufzughersteller Schindler. Gesucht wurde eine Alternative für die wartungsintensiven Stahlseile, an denen die Aufzugkabinen befestigt sind. Die Lösung fand ein Werkstudent bei den Aramit-Seilen, die von Bergsteigern verwendet werden.

Ein weiteres Beispiel für das Umsetzen branchenfremder Technik zeigt der Nähmaschinenhersteller Bernina. Das Problem: Je schneller der Stoff durch die Nähmaschine bewegt wird, desto weiter sind die Stiche auseinander. Bernina hat die Technik aus der Computerindustrie zur Problemlösung herangezogen. Mit Hilfe eines Sensors einer Computermaus kann beim Nähen nun die Bewegung des Stoffes erfasst und das Nähtempo angepasst werden.

Der Konsumgüterkonzern Henkel hat das Potenzial der Open Innovation erkannt. Er fördert Mitarbeiter im kreativen Kopieren und verleiht jährlich intern einen „Borrow with pride"-Award. Damit werden Teams belohnt für Innovationen, die wesentlich durch die Integration von externem Wissen entstanden sind.

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Aktuelle und kommende Veranstaltungen

Aktuelle Ideenwettbewerbe

  • Stadt, Land, mobil - Müssen wir wohnen, wo wir mobil sind, oder können wir mobil sein, wo wir wohnen?
    Wie kann die Digitalisierung unsere Mobilität zukünftig verbessern – in der Stadt wie auf dem Land? – Visionen und Impulse zu dieser Frage können alle Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 21. November über das Ideenportal des Deutschen Mobilitätspreises einreichen.…
  • Die Ideenplattform der S-Bahn Mitteldeutschland
    MITGESTALTEN statt nur mitfahren – S-Bahn Mitteldeutschland und Innolytics starten OpenInnovation Plattform Mit wachsender Bevölkerungszahl in der Metropolregion Mitteldeutschland steigt auch die Nachfrage nach den Angeboten des Regionalverkehrs. Doch wie können diese Angebote wirklich kundennah gestaltet werden? Welche Bedürfnisse haben…