Procter & Gamble (P&G) zeigt, wie Open Innovation erfolgreich umgesetzt werden kann Home Email Drucken

Verfasst von Carmen Siegeler , Kategorien: Entrepreneurship 2.0

Vor einigen Jahren hat P&G sich das Ziel gesetzt, die Hälfte der Innovationen mit Hilfe externer Partner zu entwickeln. Dieses Ziel ist inzwischen erreicht und in erfolgreiche Produkte wie zum Beispiel Mr. Proper Magic Eraser oder Oral-B Pulsonic umgesetzt. Der Net Present Value (Kapitalwert ) eines Projekts mit hohem Open Innovation-Anteil ist um 70 Prozent höher im Vergleich zu einem internen Projekt. Neue Zielsetzung ist, den jetzigen Beitrag zum weltweiten Konzernumsatz von derzeit etwa jährlich 1 Milliarde auf in Zukunft 3 Milliarden US $ zu steigern.

Mit dem „Connect + Develop" (C+D)-Ansatz richtete der Konzern ein globales Team ein, dessen Aufgabe es u.a. ist, das Einsenden von Vorschlägen anzuregen, geeignete Ideen herauszufiltern, die Ideengeber zu prämieren, Ideen in den internen Prozess einzuleiten. Hierzu hat P&G eine eigene Internetplattform geschaffen, auf der externe Entwickler und Tüftler, Unternehmen, Zulieferer, Universitäten oder Institute ihre Ideen einstellen können  (www.pgconnectdevelop.com).

Im Rahmen der Handelsblatt Konferenz „Open Innovation" am 2. Dezember 2010 wurde die Procter & Gamble Service GmbH (P&G) als „Bester Gesamtkonzern" mit dem Open Innovation Award 2010 ausgezeichnet.
Die Jury bewertete die Verankerung von Open Innovation im Unternehmen sowie den Professionalisierungsgrad der Aktivitäten. Von 200 Unternehmen wurden 14 näher untersucht und von diesen wiederum die besten sechs besucht. Vier Unternehmen, darunter P&G, haben sich hierbei als besonders exzellent in der Umsetzung von Open Innovation erwiesen.

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